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Will ein Tempo..... von Andreas Pawlouschek

Will ein Tempo.....


Von 

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12.01.2009 um 22:11 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Zeitreise 1988 - dieser kleine Ausflug unterbricht die Reisebeobachtungen meiner Italien-Reise vom September/Oktober des vergangenen Jahres.

Anmerkungen:





Kay Rehders, 12.01.2009 um 22:18 Uhr

Sehr schöne Aufnahme Andreas.

Gefällt mir sehr gut
LG
Kay



Paul Müller-colonia, 12.01.2009 um 22:18 Uhr

für mich ein top bild und absoluter favorit - journalismus vom aller besten
lg paul



Herbstzeitlose, 12.01.2009 um 22:22 Uhr

Wie wäre es mit einem Tatü?



Andreas - das Bild ist umwerfend!



Elke N., 12.01.2009 um 22:24 Uhr

Eine Aufnahme, die sehr berührt und unter die Haut geht. Absolut stark, ausdrucksstark. Danke, dass Du uns immer wieder auf eine Reise in andere Welten mitnimmst, Andreas.
LG Elke



Suze, 12.01.2009 um 22:26 Uhr

das Foto rüttelt auf...ein kleiner Kinderkörper, aber das Gesicht wirkt erwachsen...so empfinde ich es...Zufall oder beabsichtig..das kann ich natürlich ( noch ) nicht beurteilen. Es ist auf jeden Fall ein bemerkenswertes Foto ( auch wenn diese Zeilen die Gedanken zum Bild nur unvollständig wiedergeben ) viele Grüße Suze


Dietmar Rheidt, 12.01.2009 um 22:27 Uhr

Eine klasse Arbeit +++++++
Gruß Dietmar
Reis unter Palmen von Dietmar Rheidt
Reis unter Palmen
Von
3.3.08, 21:47
8 Anmerkungen



Baerbel N., 12.01.2009 um 22:31 Uhr

Es berührt mich so ...


Peter Di Maggio, 12.01.2009 um 23:14 Uhr

Gefällt mir gut, die kleine Rotznase.
Hat aber einen sehr ernsten Blick. Gibt auch viel von der dortigen Atmosphäre wieder.
LG Piet



Moreno..Brandi, 13.01.2009 um 0:26 Uhr

Stupenda Ok
Moreno
" Invocazione " von Moreno..Brandi
" Invocazione "
Von
12.1.09, 21:45
14 Anmerkungen



Ro - der mit dem Objektiv hadert, 13.01.2009 um 1:13 Uhr

das ist Reportage! Sehr beeindruckend!! Robert


Kurt Neeser, 13.01.2009 um 7:36 Uhr

Dieses Bild bewiest einmal mehr, dass du ein sehr guter Fotograf bist. Besser könnte man es nämlich nicht machen.
VG Kurt



wws, 13.01.2009 um 9:42 Uhr

sehr einfühsam
gruss wolfgang



Marie Laqua, 13.01.2009 um 11:17 Uhr

Kaum dass der Mensch laufen kann , strebt er nach draussen ... und ist fortan schutzlos und auf sich allein gestellt . Die Mauern scheinen unüberwindbar ....

Neben dem unbedingten Beschützerinstinkt , den das Foto auslöst sehe ich einen universellen Aspekt :
So sind wir .......... Der erste wie der letzte !


Trotzdem : Ich hoffe dieser kleine Mann war seiner Mama nur mal eben ausgebüxt .



Ryszard Basta, 13.01.2009 um 15:49 Uhr

Der Kleine hat ein Erlebniss
und schon verewigt.
Eine Ueberraschung gibt es
hier wohl?



Sabine Kuhn, 13.01.2009 um 17:08 Uhr

... ein ausgezeichnetes Photo, lieber Andreas!
Ich denke, dass Kinderaufnahmen uns immer irgendwie besonders berühren. In diesem Falle der Abbildung noch einen Tick mehr als sonst. Die Nacktheit zwischen diesen tristessen Bauten, Rotznase und Hilflosigkeit, Hände, die nichts halten und dieser traurige Blick tun ihr Übriges dazu. Dein Bildtitel karikiert das ganze schon fast wieder ... hoffentlich hat sich "mit der Zeit" dort einiges zum Besseren verändert ...
wünscht sich, Sabine



Detlef Baer, 13.01.2009 um 18:35 Uhr

nackt und schutzlos steht er da. Eine sehr intensive Aufnahme. Was ist denn das für ein Fleck da unten rechts?
Gruß Detlef



Trude S., 13.01.2009 um 18:58 Uhr

wenn die Nase läuft und keiner kümmert sich :-))
Kinder und ihre kleineren Probleme ähneln sich weltweit, wobei dies hier doch zu den geringsten Problemen zählt ....



Andreas Pawlouschek, 13.01.2009 um 19:05 Uhr

@ Detlef Baer Lieber Detlef. Das kleine schwarze Quadrat unten links ist mir leider nicht aufgefallen. Es ist ein Fehler beim Scan gewesen. Das Negativ ist fehlerfrei. Vielen Dank für den Hinweis und sorry für diese Unsauberkeit.





Detlef Baer, 13.01.2009 um 21:07 Uhr

hier in Franken sagen wir: Passt scho.
Wenn ich so was sehe spreche ich es einfach an und "Fehler" machen wir alle (ich sage nur rechts und links).
Gruß Detlef



iwant2c, 14.01.2009 um 21:50 Uhr

ich war so von dem Bild gefesselt, dass ich das Quadrat wohl nie gesehen hätte:-)


Christian Fürst, 15.01.2009 um 0:28 Uhr

schließe mich Kay an. eine schöne aufnahme. aber vielleicht würde ihm gegenfiltern gegen Magenta oder rot etwas mehr natürlichkeit verleihen


Werner Büttner, 15.01.2009 um 19:57 Uhr

Meine Güte, Algerien vor 20 Jahren...
Was mag aus dem jungen Mann geworden sein ?

Ich hab überlegt, lieber Andreas, ob ich enger geschnitten hätte, um die Mittigkeit ein wenig aufzulösen ...
Aber so ist er perspektivisch so herrlich eingebunden -
also lassen wirs so ... ;-)


Ganz liebe Grüße
Werner



Zooming, 16.01.2009 um 9:11 Uhr

Ein ergreifendes Bild!


Andreas Pawlouschek, 16.01.2009 um 12:13 Uhr

@ alle Liebe Fotofreundinnen und Fotofreunde. Eure Anmerkungen und Kommentierungen dieses Bildes haben mich sehr gefreut und auch klüger gemacht. Da ist einerseits die Unachtsamkeit der Bearbeitung in Form des kleinen, schwarzen Quadrats aufgefallen. Und da macht sich mein Bruder, Christian Fuerst, die Mühe, das Bild zu verbessern, erfolgreich wie ich meine. Seid also alle bedankt.


Harald Freis, 16.01.2009 um 23:06 Uhr

Beeindruckende Aufnahme.

Gruss
Harald



Eckhard Meineke, 18.01.2009 um 13:16 Uhr

Lieber Andreas,

eine Zeitreise in der Fotografie ist auch immer eine Reise in die Welt der damaligen Kameras, Fotomaterialien, Gegenstände und Bildauffassungen. Nun ist das alles noch nicht allzu lange her, aber es war mit der Technik der 60er und 70er Jahre ausgesprochen schwer, eine gelungene Teleaufnahme mit langer Brennweite und offener Blende zu machen, wenn das Objekt dynamisch war. Eigentlich konnte man sich nur an einem bestimmten Standort aufstellen, auf einen bestimmten Punkt fokussieren und darauf warten, dass das bewegte Objekt, ob nun Schiff, Auto, Tier oder Mensch, sich in die Schärfezone hineinbewegen würde. Mit der dynamischen Multisensor-Schärfeeinstellung heutiger Tage ist alles viel einfacher, so dass bekanntlich auch weniger geübten oder geduldigen Zeitgenossen technisch gelungene Teleaufnahmen glücken. Aber wie sieht es mit dem Inhalt des Bildes aus?

Das Sujet deiner Aufnahme entspringt möglicherweise auch ein wenig oder ein wenig viel dem Zeitgeschmack, und die Reaktionen auf das Bild in diesem Jahr habe ich mir fest vorgenommen, in keinster Weise mehr zu Reaktionen auf Bilder Stellung zu nehmen zeigen auf jeden Fall, dass auch heute ein Motiv wie dieses sehr berühren kann. Dazu braucht es sich nicht einmal um ein Kind schwarzer Hautpigmentierung in mehr oder weniger unbekleidetem Zustand zu handeln, ein Motiv, mit dem Organisationen wie UNICEF nach wie vor in den reichen Ländern Spenden sammeln, und angesichts der gottserbärmlichen Zustände in einigen afrikanischen Ländern hat das ja auch einen Sinn.

Einen Menschen fotografisch freistellen, das hat es in der künstlerischen Fotografie, die ich natürlich nur zu einem geringen Teil überschaue, immer wieder einmal als Tendenz gegeben. Die Isolierung von allem, was die Umwelt des freigestellt gezeigten Mitmenschen sein könnte, lenkt den Blick konsequenterweise auf diesen Menschen selbst, auf das, was er ist und was er aus seinem Leben gemacht hat beziehungsweise was das Leben aus ihm gemacht hat. Herlinde Kölbl hat vor einiger Zeit in diesem Sinne Politiker vor und nach einigen Jahren der Machtausübung fotografiert, und der Vergleich der Gesichter davor und danach ist recht aufschlussreich, wenngleich ich den Eindruck habe, dass die Danach-Bilder mittels der Beleuchtung ins Negative manipuliert worden sind, um das Vorurteil zu bestätigen, das die Fotografin bereits zu Beginn der Vergleichsserie gehabt haben könnte.

Nun wird bei diesem kleinen Burschen, den Du zeigst, dieser Gesichtspunkt noch nicht greifen. Aber auch bei ihm können wir uns vorstellen, dasss die Umwelt, die ihn prägt, im Hintergrund da ist, und uns fragen, was sie aus seinem Leben machen wird und was er aus seinem Leben machen kann.

Eckhard



Andreas Pawlouschek, 18.01.2009 um 14:15 Uhr

@ Eckhard Meineke Lieber Eckhard. Danke für Deinen blenden geschriebenen Essay, dem ich inhaltlich in jedem abgehandelten Aspekt zustimme. Ich bewundere immer wieder, daß Du die Kraft findest, Dich aus Anlaß eines solchen Bildes so intensiv mit Form, Inhalt ja sogar Ensttehungszeit zu befassen. Dies erfordert ja nicht nur einen größeren Aufwand an Zeit sondern vor allem eine erheblich intellekttuelle Annäherung und Auseinandersetzung.

Es hat bei mir immer wieder Zeiten gegeben, an denen ich mich zurückgezogen fühlte an den Ort, an dem Bilder wie dieses entstanden. Wie ein Touareg, der nicht zurückblickt, blieb es dann bei virtuellen Zeitreisen. Es ist schön, daß ich hierfür ein Forum in der "fc" mit überraschend viel Resonanz finde. Ich werde mir die Dokumente von Herlinde Kölbl daraufhn einmal genauer ansehen.

Die Fototgrafie in den späten 80er Jahren war vor Beginn der AF-Zeit tatsächlich etwas beschwerlicher und vieles gelang eher zufällig und noch viel mehr gelang auch gar nicht. Wirklich ärgerlich ist leider der qualitative Verfall des damaligen FIlmmaterials. Sehr viele Aufnahmen (allerdings s/w) meines Vaters aus den 30er Jahren haben sich um ein vielfaches besser gehalten, als die Fujis und Kodaks ein halbes Jahrhundert später. Gut, daß man jetzt immerhin den "status quo" mittels Scan konservieren kann. Was die Speichermedien dann daraus machen, bleibt abzuwarten. Oft kopieren, wird vielleicht helfen.

Nochmals ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag



Eckhard Meineke, 18.01.2009 um 14:49 Uhr

Lieber Pawlo,

die virtuelle Haltung, sich einmal ganz, die Kapuze über dem Kopf oder den Hut in die Stirn gezogen, aus der Umwelt zurückzuziehen, ist auch mir nicht ganz fremd. Aber das ist auf Dauer natürlich kaum möglich. Immerhin gelangt man in etwas reiferen Jahren zu bestimmteren Ansichten darüber, was im Leben wichtig ist und was nicht.

Leider konnte man vor der digitalen Fotografie nie wissen, ob etwas gelungen war, so dass sich das Unwiederbringlich-Vermurkste leider immer wieder als Ärgernis nach Reisen in Gegenden herausstellte, in die man so schnell nicht wieder kommen würde. Die Haltbarkeit des Materials stellte man sich damals auch nicht als so relativ kurzfristig vor; am besten scheinen sich die Kodak Kodachrome-Dias zu halten.

Sicherung: Die neuerdings angeboteten goldbeschichteten CDs sollen ja 100 Jahre halten. Aber es sind leider nur CDs, recht teuer, und keine DVDs. Also wird ein Mix aus Festplatten und DVDs und die Intervall-Neuspeicherung wohl das sein, was uns fortan begleiten wird. Aber wer weiß, ob da nicht noch Besseres kommt.

Eckhard



krabbenfresser, 18.01.2009 um 15:11 Uhr

Hab mich ein paar Wochen nicht gemeldet, wurde von Dir aber dennoch nicht vergessen..Danke.
Feine Aufnahme. Mir gefallen insbesondere auch die verschiedenen brauntöne der ineinander verschachtelten Mauern.

LG Thomas





 
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