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Der Vater der modernen Türkei - Atatürk von Gerd Böh

Der Vater der modernen Türkei - Atatürk


Von 

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5.01.2006 um 0:09 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
An Atatürk führt kein Weg vorbei, wenn man die Türkei bereist.
Aufnahme vom Dezember 2004, irgendwo in Izmir...

bei Microsoft-Encharta kann man über ihn lesen (Auszug):
Atatürk, Mustafa Kemal (1881-1938), türkischer Soldat, nationalistischer Führer und Staatsmann, gründete die Republik Türkei und war ihr erster Präsident (1923-1938). Den Namen Atatürk („Vater der Türken”) verlieh ihm 1934 die Große Nationalversammlung als Anerkennung für seine herausragenden Dienste für die türkische Nation.

Glücklich, wer sich Türke nennt von Gerd Böh
Glücklich, wer sich Türke nennt
Von
28.2.12, 8:11
2 Anmerkungen


Mit Hilfe seines enormen Ansehens und seiner Ausstrahlung konnte Atatürk weit reichende Reformprogramme durchsetzen und so einen modernen und weltlichen Staat schaffen. Zu den Reformen gehörten: die Abschaffung des Kalifats, also der religiösen Herrschaftsgewalt der Sultane, und anderer islamischer Einrichtungen; die Einführung von Gesetzen, Kleidung und Kalender nach westlichem Vorbild sowie der Gebrauch des lateinischen Alphabets. Des Weiteren wurde die Verfassungsklausel, die den Islam als Staatsreligion festlegte, aufgehoben.

Atatürks vorrangiges Ziel war es, sein Volk vor Erniedrigungen zu bewahren und die Türkei in eine moderne Nation des 20. Jahrhunderts umzuwandeln.

Eine neuere Aufnahme aus Kemer:
Mustafa Kemal Atatürk von Gerd Böh
Mustafa Kemal Atatürk
Von
28.2.12, 8:36
1 Anmerkung


Atatürk-Denkmal in Antalya von Gerd Böh
Atatürk-Denkmal in Antalya
Von
14.2.13, 7:46
2 Anmerkungen

Anmerkungen:

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Ünal Özdemir, 5.01.2006 um 7:41 Uhr

Merhaba Gerd :)
Atatürk' ün resmini görmek beni çok sasirtti ve grur duydum. gercekten muhtesem bir lidermis. Cogu insan sevmesede Hitler de bence cok büyük bir liderdi. insanlari her yola götürebilecek liderlerdi.
tesekkür ederim :) umarim tercüme edebilirsin.
ünal.



Katjuschka W., 5.01.2006 um 11:31 Uhr

Das ist eine sehr gute Aufnahme des Standbilds (Sitzbilds) und
eine klasse Information. Du hast Dich bestens informiert und teilst
Dein Wissen mit uns. Dafür danke ich Dir herzlich.
Mit lieben Grüßen Katjuschka



Markus Merz, 5.01.2006 um 13:57 Uhr

Die Türkei ist überhaupt ein sehr faszinierendes Land!
Ein kurzer Blick vom Galata Turm von Markus Merz
Ein kurzer Blick vom Galata Turm
Von
15.6.05, 13:29
16 Anmerkungen



Gerd Böh, 5.01.2006 um 22:14 Uhr

lieber ünal, hab’s mir übersetzen lassen.
du warst begeistert, ein bild von atatürk zu sehen und verwundert zugleich. aber wieso findest du, dass hitler ein starker führer war? ich weiss, es gibt ein türkisches buch, dass über hitler postiv schreibt, weil er seine ziele so konsequent verfolgt hat und die welt-mathematik der diplomatie gut gelöst hat. das war auch ein können von atatürk. trotzdem hat hitler deutschland in den untergang geführt und deshalb oder nicht nur deshalb finde ich nichts positives an hitler - im gegeteil ! da sehe ich atatürk ganz anders, auch wenn es nicht okay war, was er mit den kurden gemacht hat.
@ katjuschka, die demnächst das erste mal in die türkei fährt: danke für die blumen. fand’s erst riskant, ein bild von atatürk zu zeigen, weil ich weiss, welche emotionen – in beide richtungen – bei den türkischen landsleuten damit verbunden sind. hab’s dann aber trotzdem gemacht.
und @ M3 Cologne: kann dir nur von ganzem herzen zustimmen
danke euch allen, gruss, gerd :-))



Jan Velten Otten, 29.01.2006 um 10:22 Uhr

Atatürk war ein Genie. Seine Reformen und seine Führung definieren die moderne Türkei bis heute.
Man muss einfach den Hut abnehmen vor diesem Mann.
Lg, jan



Gerd Böh, 29.01.2006 um 11:59 Uhr

@ jan - danke. erstaunlich, dies von einem nicht-türken zu hören, aber ich gebe dir völlig recht.
LG, gerd



Okhan Sarikaya, 22.02.2006 um 19:13 Uhr

Als ich die Anmerkungen von Ünal las, konnte ich mich nicht bremsen und musste etwas schreiben. Zu aller erst Atatürk in dem selben Satz mit Hitler zu erwähnen ist schon unglaublich. Was der Mann sich dabei gedacht hat verstehe ich nicht (dachte er es wäre höflich einen deutschen Führer zu loben ???)Desweiteren ist es mir ein Rätsel was Atatürk mit den Kurden gemacht haben soll. Bitte nicht alles durcheinandermischen sonst wird das Ganze am Ende ein unschöner Eintopf.
Unter der Führung Atatürks wurden in der Türkei Reformen durchgesetzt, die die Welt zum Erstaunen brachte. So bekamen die türkischen Frauen vor viele andere Nationen das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Die erste Abgeordnetin in einem Natioanlen Parlament war eine Türkin, auch die erste Kampfpilotin und viele andere Berufe wurden von türkischen Frauen ausgeübt, die für den Rest der Welt Tabus waren. Jedoch waren die Frauenrechte nur ein Bruchteil der Reformen die in der Türkei durchgesetzt wurden.
Fazit:
Wenn ein Mann 67 Jahre nach seinem Tod immer noch von seinem Volk unstrittig und ohne jeglichen Zwang verehrt wird, dann verdient dies respekt, denn kein anderer hat dies bisher geschafft, er ist das einzige Exempel auf der Erde.
Gruss Okhan



Gerd Böh, 22.02.2006 um 19:42 Uhr

lieber okhan,
danke für deine engagierte stellungnahme. in vielem stimme ich dir zu. nur was den punkt mit den kurden betrifft, nicht.
atatürk hat sie überredet mit gegen die (ich glaube) briten zu kämpfen, für das versprechen der freiheit. das haben die kurden gemacht, nur nach dem sieg wollte atatürk von seinem versprechen nichts mehr wissen. das kann man überall, zb auch bei wikipedia nachlesen. ich suche gerne ein paar quellen heraus, die nicht als kurdenfreundlich gelten.auf die freiheit warten die kurden heute noch und erzähl mir nicht, die hätten sie doch längst. ich weiss, dass es anders ist.
trotzdem verdient atatürk großen respekt, nicht umsonst habe ich sein foto gebracht. gerade auch wegen dem, was du aufzählst.
LG, gerd



Okhan Sarikaya, 5.03.2006 um 19:21 Uhr

Nun Gerd deine Darstellung ist nicht richtig. Kurden waren zwar bei der Landesverteidigung auf der Seite der Befreiungsarmee aber nicht weil man ihnen Freiheit versprochen hat, sondern weil sie Bürger des Landes waren wie all die anderen Volksgruppen auch. Das Versprechen kam von den Briten, um sie auf ihre Seite zu kriegen,jedoch ohne Erfolg. Genau so wie sie es mit den Arabern gemacht haben, bei den Arabern mit Erfolg Lawrence lässt grüssen ;). Du verwechselst da was.


Nehart E, 27.03.2006 um 23:02 Uhr

als ich gerade die bemerkung von ünal özdemir gelesen habe dachte ich sehe nicht richtig.
das ist wieder einer dieser türkischen faschisten die hier auch noch den hitler verherlichen!!!das ist ja unglaublich.

die kurden wurden schon immer unterdrückt und es ist nach atatürk nichts passiert.im gegenteil ....es wurde nur noch blutiger.




Okhan Sarikaya, 7.04.2006 um 12:17 Uhr

Ne ist klar Nehart. Weil die Türken solche Unterdrücker waren, sprechen Kurden heute nach jahrhunderte langer türkischer Herrschaft immernoch ihre Sprache (eher verschiedene Dialekte, da eine übergreifende eigene Sprache nicht existiert) und haben eine Identität, so dass sie soche Geschichten verbreiten können. Schaut mal nach Afrika, was andere Nationen innerhalb von fünfzig Jahren geschafft haben. Viele Kulturen sind verschwunden, die Menschen sind christlich und sprechen fanzösisch oder englisch. In Süd- und Nordamerika existieren nicht mal mehr die Menschen, die mal dort gelebt haben, geschweige den deren Sprache, Religion und Kultur. Ehrlich gesagt haben die Kurden nie eine solche Unterdrückung erlebt, wie du sie hier darstellen willst, so dass sie trotz Jahrhunderte langer türkischer Herrschaft (und historisch noch nie vorliegende Eigenherrschafft) ihre Kultur bewahren konnten. Dies nur deshalb weil sie unter der Herrschaft der Türken gelebt haben, die sie als ein Teil ihrer Tradition sieht. Hätten Kurden über 700 Jahre z.B. unter Franzosen gelebt, dann gebe sie heute möglicherweise nicht mehr oder wenn überhaupt dann französisch sprechend und christlich erzogen, ohne zu wissen was Kurde bedeutet. Darin habe ich keine Zweifel, denn das haben die Franzosen allein nach 50 Jahre fremdherrschaft in vielen afrikanischen Staaten geschafft (DAS nennt man Unterdrückung). Also die Realität und allein die Tatsache, dass du diese Behauptung überhaupt stellen kannst, beweist die Falschheit des Inhalts deiner Behauptung. Was das heutige Problem betrifft gibt es nur eins zusagen, so lang es kein Terror gibt, gibt es auch keine Konfrontation. Als Öcalan erwischt wurde hörte der Terror prompt auf, komisch wo doch einige glauben, dass der türkische Staat den Terror betreibt. Kaum ist PKK geschlagen, zack gibt es keine Konfrontation mehr. Viele politische Wünsche der Kurden wurden nach dieser Zeit erfüllt, dennoch beginnt der Terror erneut. Da frage ich mich was das Ganze soll, denn irgend einen Grund weshalb diese PKK wieder irgendwelche Selbstmordattentäter rumschickt gibt es de facto nicht. Oder gab es tatsächlich nie einen vernünftigen Grund und deshalb macht es heute auch keinen Unterschied mehr, ausreichend war anscheinend lediglich dass die PKK sich von dem vor 6 Jahren gesetzten Schlag, als Öcalan erwischt wurde, erholen konnte. Vielleicht hat man nebenbei auch mit diesen Lügen, die du hier 1a wiedergibst eine Maschinerie gebaut, die sich selbst zum Laufen bringt, immer dann wenn es den Kurden selbst und alle anderen am meisten schädlich ist. Ich denke das wird der Grund für die heute erneut entfachende Konfrontation sein, denn diese Konfrontation ist ohnehin der Nährboden der PKK, sie lebt vom Terror.
Gruss
Okhan



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