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Trier : " Das Rom des Nordens," wo sieben Kaiser regierten. von wolfgang und maritha

Trier : " Das Rom des Nordens," wo sieben Kaiser regierten.


Von 

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6.05.2012 um 23:05 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Dom Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert.
von Maritha

Petrus ist Schutzpatron von Stadt und Dom.
Der romanische Petersdom in Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. (UNESCO Weltkulturerbe)
Zusammen mit der gotischen Liebfrauenkirche verschmelzen hier römische, salische, romanische, gotische und barocke Elemente zu einem Kirchenkomplex von ungewöhnlicher Ausdruckskraft.
Deutschlands älteste Kirche, der Dom zu Trier, ist geradezu ein Kompendium abendländischer Architektur - und Kunstgeschichte.
Kaiser Constantin der Grosse (300 - 337) setzte den Grundstein zu der gewaltigen Doppelkirchenanlage.
Erst durch ihn, der 306 in Trier die Macht übernahm und die vereinigten Teile des Imperiums durch die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion führte, entfaltete sich eine Nachblüte, die Jahrhunderte fortwirkte.
Die Basilka Constantins überstand als Kirche die Zeiten.
Durch die archäologischen Funde bestätigt, stellte Constantin's Mutter Helena ihr Stadtpalais für den Dombau zur Verfügung.
Damit steht der Dom auf dem ehemaligen Kaiserpalast.
Unmittelbar neben dem Dom der Domkreuzgang (um1250) mit dem stillen Innenhof, der die Domkirche mit der Liebfrauenkirche verbindet.


Die behäbige Stadt an der Mosel gehörte einmal zu den vornehmsten Zentren der alten Welt.
Ein Kalender des 4. Jahrhunderts nennt Trier in einem Atemzug mit Rom, Alexandria und Konstantinopel. Trier war sogar eine Zeitlang die Hauptstadt des Römischen Weltreichs: Sieben römische Kaiser regierten hier.
Einer von ihnen war Constantin der Grosse. Er lebte mit seiner Familie in einem Palast unweit des Doms. In Trier empfing er die Gesandten aus seinem riesigen Reich, von hier aus ergingen die Befehle an die Präfekten und Feldherren von Britannien bis Ägypten.
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. ( "urbs antiquissima")
Die Vielfalt der hier vorhandenen Epochen und Stile verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter.
Die frühen Bauten und Ruinen atmen eine zweitausendjährige Geschichte.
In Trier war es, wo die antiken Strassen sich kreuzten, und in ihrem Gefolge Kunst, Religion, Wissenschaft, Politik und Lebensart gepflegt wurden.
Das antike Trier, mit seinen prachtvollen Bauten, der Römerbrücke, der Porta Nigra, den Kaiserthermen, der Aula Palatina des Kaisers Constantin, heute Basilika genannt und dem Amphitheater, ziehen jeden Besucher in ihren Bann.
Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts war Trier mit 70.000 Einwohnern die grösste Stadt nördlich der Alpen.
Das mittelalterliche Trier mit dem mächtigen Dom aus dem 9. Jahrhundert, das Trier der Gotik, der Ranaissance, das barocke Trier mit dem Kurfürstlichen Palais nach Plänen Balthasar Neumanns.
Die Geschichte hat die Stadt nicht geschont.
Brandschatzung, Plünderung und Zerstörung waren an der Tagesordnung.
Hunnen, Franken, Normannen, Spanier, Franzosen, Schweden - Kriegshorden vieler Nationen fielen hier ein und machten nieder, was soeben erst wieder aufgebaut worden war.
Die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs waren verheerend.

Benutzte Literatur: Auszüge aus Merian: "Trier" und "Die Mosel"
Bild Atlas: "Trier"
Buch: "Trier" von Hans Scherer und aus diversen Schriften der
Tourist - Information in Trier.

Wir freuen uns, wenn unsere Aufnahmen und die Erklärungen dazu gefallen haben und danken im voraus für Eure Anmerkungen.

Anmerkungen:

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J. Simon, 6.05.2012 um 23:16 Uhr


Klasse Motiv und brillante Schärfe und Farben.

LG J.Simon



Anja Anlauf, 7.05.2012 um 5:55 Uhr

Licht und Schatten wirken hier sehr ansprechend zusammen, schöne Tiefe!
vg
Anja



Urbaner, 7.05.2012 um 7:45 Uhr

schönes Spiel von Licht, Schatten und Tiefe.
aufschlußreicher Text

vG, Martin



Elfriede de Leeuw, 7.05.2012 um 8:19 Uhr

Excellente Aufnahme...ich mag Kreuzgänge sehr...der Lichteinfall ist großartig!!!

Vlg.Elfriede



Karin Schoob, 7.05.2012 um 11:49 Uhr

das ist ja stark mit dem licht in dem kreuzgang lg karin


Sadie3, 10.05.2012 um 22:12 Uhr

das gefällt mir auch sehr
LG Sadie



Hinrich Stadermann, 17.05.2012 um 11:05 Uhr

Schöner Kreuzgang , und toll wie das Licht auf den Boden einfällt .
LG Hinrich



Hans Blatnik, 11.07.2012 um 15:34 Uhr

Ich mag diese Kreuzgänge - die Ruhe die sie ausstrahlen, zumeist mit Blick in einen wunderbaren Innenhof (Garten). Hier ist auch der Lichteinfall optimal. Gruß Hans


Elfriede de Leeuw, 22.09.2013 um 9:43 Uhr

Großartiges Bild.

LG Elfrede



Otto Krb, 22.09.2013 um 11:26 Uhr

Wunderschön zeigt sich hier das Spiel von Licht und Schatten...ich mag gotische Architektur! Eine sehr, sehr schöne Aufnahme!

LG, Otto



authbreak, 23.09.2013 um 9:26 Uhr

Das ist eine ganz wundervolle Aufnahme geworden.
Das ist ein schönes Spiel mit Licht und Schatten.
LG Heinrich



heidek, 23.09.2013 um 20:14 Uhr

Last but not least. Dass Eurem Foto gerade meine letzte
Anmerkung zu den Licht-und-Schatten-Beiträgen gilt, war
nicht beabsichtigt. Es ist wunderschön. Trier kenne ich
gut. Ich habe sehr lange in Bonn gelebt. Also (mit langsam
vom Schreiben schmerzenden Fingern): Ein Kompliment
zu dieser schönen Aufnahme.
Herzliche Grüße Heide



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