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- Pausengestaltung bei Einsätzen mit Musik! -
Schrottrobber-Einsätze sind oft lang, hart und begrenzt planbar. Pausen mit kultureller Abwechslung sind dann nicht nur erwünscht, sondern erforderlich für die Wiedergewinnugn der vollen fotografischen Konzentration und Kreativität. Ein Abstecher in benachbarte Kulturmedien kommt zur Entspannung dabei wie gerufen. Geübte Schrottrobber erwerben daher günstig ein handliches Musikinstrument, z.B. eine gebrauchte Orgel im so genannten Schrottrober-Design, d.h. mit vielen Messinstrumenten und industriearchäologisch dimensionierten Schaltern, dazu zwei ergonomisch designete und geschlechtergleichstellungsgerechte Stühle mit glaubhaften Gebrauchsspuren. Dies in die Location gerollt - und fertig sind die Zutaten zum Pausenvergnügen: Orgel zu 4 Händen. Hier sind .Buffetli und .Grufti bei der Aufführung der Schrott-Dur-Toccata und Fuge von Gottlieb Fürchtenicht Koch, der übrigens erst durch seine Erfindung des gleichnamigen Topfes bekannt wurde. Norddeutsche Schrottrobber nehmen natürlich das wesntliche kompaktere Doppelkopfspiel; dies verlangt freilich die Organisation eines on-location-Treffs von 4 Leuten, was wiederum zu Streitigkeiten beim Orgelspiel zu 4 Händen führen würde: dies ginge nur jeweils einarmig, daher werden Norddeutsche fälschlicherweise oft als "Banditen" bezeichnet nach den gleichnamigen Spielautomaten. Das Thema ist, wie es scheint, durchaus weiterungsfähig.
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*gg* feini!!!
schöne geschichte und es lehrt mal wieder, dass schrottrobber echt lustige zeitgenossen sind. :)
is das rechts der beat? der hängt ja überall rum! macht der eigentlich auch mal was andres als in ollen industriebaracken rumzulatschen?! ;P
@Anna: Schrottrobber latschen nicht einfach nur in "Industriebraracken" rum. Sie fototografieren dort, damit *IHR* was anzumerken habt! Rechts: das ist die Sopranistin .Buffetli, die im Moment der Aufnahme ersichtlich den ruhigeren Part zu spülen hatte.
Eure Intonation von Grönemeyers "Bochum" klang schon etwas rostig...
Schrottrobber-Orgeln sollten freilich nur bei Abwesenheit des Gebäudeservice gespielt werden. Ansonsten empfiehlt sich das nicht weniger unterhaltsame, aber weitgehend geräuschlose
Dieses Musikvergnügen würde ich mir auch gerne einmal anhören:-)
Die Idee, auf die man erst einmal kommen muss, habt Ihr gut umgesetzt. Das Nonplusultra sind die Stühle...grins.
Gefallen mir super diese Schrottrober.
MfG Horst
Das Bild zeigt die virtuose Beherschung des Instrumentes, wie man sie in dieser Perfektion nur selten sieht. Für Wachschutz gefärdete Regionen empfielt es sich auf die Stücke des Franzosen Marcel Marceau zurückzugreifen.
mfG, Henning
@christian:
schrottrobbing is mir nich ganz fremd. war schon einige male auf schrottrobtour... also, von daher weiß ich, dass solcheinjemand nich nur in alten industriegebäuden "rumlatscht". war mir schon klar. :)