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Straßenszene Amsterdam von Agora Bilddiskussion intensiv

Straßenszene Amsterdam


Von 

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21.02.2013 um 16:04 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 21.02.2013 um 16:05 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Das Foto wurde in Amsterdam auf einer nächtlichen Tour durchs Rotlichtviertel geschossen.
Im Vorbeilaufen fiel mir diese Szene auf, eine Art "Dealereck".
Die Stimmung wirkte sehr drückend dort.
Durch die Wassertropfen auf meinem Objektiv entstanden die Lichtkreise.



denizio, 21.02.2013 um 17:21 Uhr

Schön ist die Stimmung im Hintergrund auf dem Gehweg. Allerdings hätte ich einen anderen Winkel gewählt, da die linke Seite für mich nicht so interessant ist, ist sie mir zu Dominant. Vielleicht bis zum ersten Türabschnitt und mehr noch von dem Geweg.
Die Wassertropfen gefallen mir am Besten ! ;)



knipser12, 21.02.2013 um 17:51 Uhr

Der Bildausschnitt ist ungewöhnlich, aber hätte ja durch Schnitt verändert werden können - so ist er offenbar gewollt unverändert - damit zeigt er die Szene so wie sie sich dem Betrachter präsentiert. Vom Inhalt sicher interessant.
Die Farben sind auch toll an der Graffiti-Wand.
Es ergibt sich eine Komposition aus Dokumentation von Grafik und Leben- mir gefällt´s.



Henrika Tröster, 21.02.2013 um 17:55 Uhr

Ich bin begeistert von diesem Foto. Es stimmt, die linke Seite ist sehr bunt, leuchtend und trotzdem darf meiner Meinung nach kein Stückchen davon fehlen. Ich finde es sehr schön, wie sich die Farben in der rechten Straßenszene wieder finden, man wird regelrecht um die Ecke in die Straße hinein geführt. Die Wassertropfen unterstützen die Stimmung dieser Gasse, es wirkt dadurch passend etwas "schummrig". Vielleicht hätte ich rechts den Mann, der aus dem Bild hinausläuft, etwas weniger angeschnitten, aber das wäre wirklich Suchen nach Kritik ;-). Doch eins, unten links die weißen "Fitzelchen" hätte ich weggestempelt. Das sieht aus, als hätte da ein Schriftzug gestanden.


Janne Jahny, 22.02.2013 um 1:03 Uhr

Dieses Bild ist vor allem eins: spannend. Es liegt etwas ungemütliches in der Luft. Kalt, nass, Schmuddelecke.
Die Spannung kommt aber auch vom Bildaufbau: Das rechte Drittel ist weich und fast ein bisschen "lieblich". Der linke Teil dagegen hart, kontrastreich, brutal. Ich mag Bilder, die nicht aus "einem Guss" sind.
Und dann bleibt mein Auge an schakel & schrale hängen und ich muss grinsen.
Den Menschen, der rechts aus dem Bild läuft, bei dem hätte ich vielleicht doch noch abgewartet, bis er ganz weg ist.

LG



Renate Lutz-Züfle, 22.02.2013 um 7:26 Uhr

...
ich sehe dieses Foto als einen gesellschaftlichen Einblick, aus einem abgegrenzten Blick, der in dieses Bild mit einbezogen ist, wird, im gewissen Sinn, wie eine Art Dialog.

Die Wirkung ist düster und doch lebendig, mit diesen Schriftzügen, wie Lebenszeichen, die sich ausdrücken wollen, egal wie, auf einer Wand die über die Sicht der Hintergründe spricht.... Spuren die sich hinterlassen.



Marco 23, 22.02.2013 um 13:23 Uhr

Ein unfassbar stimmungsvolles Foto!!! Super Arbeit


RapidMick, 22.02.2013 um 14:40 Uhr

Finde das Bild klasse! Es hat so etwas Flüchtiges. Dass die Wand links mehr Platz einnimmt als die Szene auf der rechten Seite, macht die Aufnahme so spannend: Das Auge wandert zunächst in den hellen Bereich, doch auch die dunkle Ecke hat ne Menge zu bieten. Was ich mich immer nur bei solchen Bildern frage: Wie sieht es eigentlich mit dem Recht am eigenen Bild aus? Muss ich mir nicht die Zustimmung des doch recht deutlich Abgebildeten einholen?


Henrika Tröster, 22.02.2013 um 14:47 Uhr

@RapidMick
Bin kürzlich hierüber gestolpert:

http://www.medienrecht-urheberrecht.de/fotorecht-bildrecht/167-re
cht-am-eigenen-bild-personenfoto


Ich denke in Absatz 4 findet man passendes zu deiner Frage...



RapidMick, 22.02.2013 um 15:40 Uhr

Hallo Henrika!
Vielen Dank für diesen Linktipp! So etwas habe ich gesucht. Aber das hieße natürlich, dass man sich oft im "Graubereich" befände, bei Bildern wie das hier. "Kann die Person auch weggelassen werden, ohne dass sich der Gegenstand und Charakter des Bildes verändern?" Tja, das ist bei diesem Bild schwierig...
LG
Michael



John W., 22.02.2013 um 19:05 Uhr

Das Bild finde ich sehr spannend so wie es ist.
Trotz der bunten Grafitti und der hell erleuchteten
Gasse fühlt sich der Betrachter nicht wohl.
Hier ist man in einer Gegend, der man besser fern-
bleibt.
Daher gehe ich auch davon aus, dass das Foto
schnell und unauffällig gemacht werden musste.
Dealer sind bestimmt nicht daran interessiert bei
ihrem Tun fotografiert zu werden.
Die schicken im Zweifel auch keinen Anwalt.
Deshalb ist die Person rechts am Bildrand eben so
in der Szene wie es war.

LG
John



der Falk, 22.02.2013 um 23:59 Uhr

Ist nicht fast jedes Foto heute eine rechtliche Grauzone?

So sei es dann... wer vorher fragt, wird keine authentischen Fotos machen. Also:

Graue Fotos braucht die Welt! ;-)



Asphaltwolf, 23.02.2013 um 0:21 Uhr

sehr bunt sehr dekadent, aber auch ein wenig klischee von der alten bronx. es besticht licht und farbe sowiie sozialaufnahme. es braucht auch individualität.


Jens Lotz, 23.02.2013 um 1:24 Uhr

@den Autoren dieses Bildes, des Bildtitel und Bilduntertext:
Handelt es sich wirklich um einen Ort an dem diese Art Geschäft gemacht wird? Und noch viel wichtiger, ist die "Szene", die Du beobachtet hast, die Abwicklung eines solchen Geschäftes gewesen?
Wenn nein, bewegt sich zwar noch das Bild in der Grauzone hinsichtlich der Abbildung von Personen an öffentlichen Orten, sofern sie nicht zum Hauptmotiv gemacht werden. Der Bildtitel und der Text aber würden den Abgebildeten , da er gestalterisch im Kontext mit Titel und Text steht, hier dann aber doch zur Hauptperson machen und kriminalisieren. Was wenn er nur ein harmloser Touri oder Passant war?
Da ich auch schon in Amsterdam unterwegs war, würde mich dieses Bild plus Text als Abgebildeter dann nicht begeistern.
Zum Bild selbst schreibe ich erst was, wenn diese Frage geklärt ist.
LG jens



Pekka H., 23.02.2013 um 8:27 Uhr

Wie Jens Lotz meine ich, dass man bei einem solchen Bildtitel nicht der rechtlichen Frage ausweichen kann, weil es ziemlich eindeutig ist, dass diese Hauptperson eben nicht ohne Weiteres aus dem Bild wegzudenken ist. Auch ich empfinde es so, dass sie hier - zu Recht oder zu Unrecht spielt wohl kaum eine Rolle - als kriminell stigmatisiert wird. Dies liegt gar nicht allein in der Verantwortung des Bildautoren, sondern in besonderer Weise auch der Agora-Administratoren, von deren Entscheidung es allein abhängt, dieses Bild mit diesem Untertitel in das 'Schaufenster' der Agora zu stellen. Deshalb gehe ich davon aus, dass eine rechtliche Klärung stattgefunden hat, ob das deutsche Bildrecht keine Anwendung findet auf im Ausland gemachte Bilder. Hierzu bitte ich um Aufklärung.

Das klingt alles sehr engstirnig. Schlimmer als verbale Entgleisungen in der Diskussion finde ich allerdings respektlosen Umgang mit abgebildeten Personen (z. B. durch kriminalisieren, an den Pranger stellen, lächerlich machen). Wir schaden dem wunderbaren Feld der Streetfotografie (das - wie der Falk zu recht feststellt - immer eine Grauzone darstellt), wenn uns der respektvolle Umgang mit abgebildeten Personen gleichgültig ist.

Zum Bild: Das Verhuschte und die Atmosphäre passen zur Bildaussage. Deshalb sind 'akademische' Maßstäbe für mich persönlich hier fehl am Platz.



thoms-einblicke, 23.02.2013 um 9:23 Uhr

einfach nur geil!!!!!


Matthias von Schramm, 23.02.2013 um 11:23 Uhr

das bild finde ich atmosphärisch interessant und spannend. den titel finde ich spießig und deplatziert. soll er doch eine betrachterdistanz zum scheinbaren illegalen tun hervorbeschwören und aus dem interessanten bild im drogenmillieu etwas zwanghaft reportagemäßiges machen.
den schnitt empfinde ich als passend. eben auch den anschnitt der vorbeilaufenden person rechts. die bearbeitung finde ich ärgerlich. sie macht aus dem ansich gutem bild aus gutem blickwinkel eine bunte popszene in tripfarben. das wird weder einem reportageanspruch noch einer fotografischen distanz die mir gut gefällt, gerecht.



Henrika Tröster, 23.02.2013 um 13:29 Uhr

Der Autor schreibt, es sei im Vorbeilaufen aufgenommen worden, also ist es eine Momentaufnahme. Ich persönlich sehe hier eigentlich eher weniger ein rechtliches Problem, es sei denn, man macht es am Titel fest. Auf mich könnte sich der Mann mit Kapuze genauso gut in "Wartestellung" auf was auch immer befinden, das ergibt sich dem Betrachter doch gar nicht eindeutig. Ob die aus dem Bild laufende Person etwas mit ihm zu tun hat, ist auch völlig offen. Aus dem Foto wegzudenken ist der Mann mit Kapuze für mich in der Tat auch nicht, aber das sehe ich eher aus rein gestalterischer Sicht. Er ist für mich nicht "Hauptperson" im eigentlichen Sinn.


Der Jürgen, 23.02.2013 um 14:36 Uhr

das bild ist ok, der titel ist mir viel zu suggestiv. in dieser kombination hätte ich das bild hier nicht zu diskussion gestellt.


Frechdax ., 23.02.2013 um 20:40 Uhr

Ich find die Komposition echt gelungen, und wie es so ist bei Street, man hat nicht unbedingt Zeit, die Kamera auszurichten. Es wirkt spannend.
Der Titel..naja, aber er macht neugierig.



fraenkisch, 24.02.2013 um 2:00 Uhr

Ich finde dieses Bild in seiner Komposition spitze. Die bunte Wand zeigt Lebensfreude, die hell erleuchtete Gasse eher die Schattenseite des Lebens (wie schon der Titel des Bildes vermuten lässt).

Ich würde dem Bild den Titel
"Leben zwischen Kunst und Gosse"
geben

wäre dieser schnitt zwischen "hell" und "dunkel" verbunden mit den wassertropfen auf dem objektiv und der aus dem Bild laufenden Person nicht wäre es zu perfekt und würde mir nicht mehr gefallen.



elevatorjwo, 24.02.2013 um 21:52 Uhr

Bezüglich der Rechte sollte man hier wirklich mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn das ein Blitzerfoto wäre, würde selbst der dümmste Provinzanwalt eine Einstellung des Verfahrens erreichen.

Das hier ist für mich ein sehr gutes Street mit kleinen Mängeln. Bildaufbau ist sehr gut. Der angeschnittene Mensch rechts nicht so gut. Ansonsten rauscht es ziemlich. Liegt aber bei 3200 ISO an der Kamera. Was mich Irritiert sind die -5EV.



brainview, 25.02.2013 um 9:43 Uhr

Das Bild ist zweigeteilt, wobei ein drittel offenbar dem Titel zuzuschreiben ist, und hier liegt auch die Betonung , nach der zwei Drittel Regel. Die Wassertropfen und ihr Lichtschimmer verklären die düstere Stimmung, die dort wohl zu spüren gewesen ist. Die interessanten Farben werden durch den Schleier der Wassertropfen noch aquarell-artig verwischt. Die zwei Drittel links sind duch eine Mauer abgetrennt und charakterisieren durch die Graffitis die Gegend in der die Aufnahme entstanden ist. Die Bewegungs- Unschärfe des "Dealers" der offensichtlich auf Kundschaft wartet, stellt diesen dar als jemanden, der in der Unschärfe lieber unerkannt bleiben will.
Insgesamt ein interessantes Foto!



Wolf Schroedax, 25.02.2013 um 9:59 Uhr

Wenn ich mich recht entsinne, ist das Rotlichtviertel in Amsterdamm sowohl auf dem Stadtplan als auch vor Ort deutlich markiert. Das Foto könnte genau an der Grenze aufgenommen zu sein, sozusagen als halber Blick hinein. Das Foto passt zu der peripheren Aufnahmesituation. Die Rolle der Hauptfigur ist in jeder Hinsicht undeutlich, vielleicht aber auch ein Merkmal. Ich weiß nicht: Soll ich dem reportagehaften Titel (=Autor/in) trauen ?
Jedoch wie man die Atmosphäre spannend und interessant, die Farbgebung/Bearbeitung aber unpassend finden kann (23.2., 11:23), kapier ich nicht. - Für mich ist die Szene echt und grell, nur eben so vieldeutig, dass sie nicht spannend sein kann.



Ofengeist, 25.02.2013 um 11:45 Uhr

gelungen


eja, 25.02.2013 um 11:47 Uhr

Nicht jeder kann über das Gleiche lachen.
Eine Erkennbarkeit der Person vorausgesetzt und vor allem vor dem Hintergrund der Bildbeschreibung, halte ich diese Aufnahme rechtlich für problematisch. Soweit mein persönliches Rechtsempfinden. Dass es darüber Differenzen gibt, die hier ausgetragen werden, hat seine Berechtigung. Es besteht zumindest eine gewisse Verunsicherung, die ernst zu nehmen ist - auch deshalb sehe ich hier die Redaktion mit in der Pflicht.
Grüße von eja



Agora Bilddiskussion intensiv, 25.02.2013 um 18:03 Uhr

Bitte ab hier nur noch über das Bild diskutieren.

Beiträge, die sich mit dem Recht beschäftigen, ob dieses Foto gezeigt werden darf, sind ganz sicher hier nicht angebracht.

Danke




Wolf Schroedax, 25.02.2013 um 19:53 Uhr

Schummrig ???


pixobox, 25.02.2013 um 19:57 Uhr

Als "zwiespältig" könnte man das Foto wegen seines Bildaufbaus bezeichnen. Zwiespältig sind auch die Gefühle, die mich als Betrachter dieser Szene bewegen, gleichermaßen neugierig angezogen und angewidert abgestoßen von der Atmosphäre dieser Rotlichtzone. Das ist keine heile Welt, eher ein Stück Stadtdschungel, in dem Vorsicht geboten ist. Vorsicht auch beim Fotografieren: versteckte Kamera, Schnellschuss aus der Hüfte, bloß nicht auffallen. So entsteht kein Foto, das mir gefällt, aber eines, das seine Wirkung nicht verfehlt - es beunruhigt mich.


Matthias von Schramm, 25.02.2013 um 20:07 Uhr

durchgeschnittene personen sind also allenfalls durchschnitt. nein, sie sind allenfalls durchgeschnitten.
;)



elevatorjwo, 25.02.2013 um 21:21 Uhr

Also mal ehrlich, was stößt denn an diesem Bild ab??
Wenn AutorIn dazu keine Beschreibung abgegeben hätte, wüssten wir gar nichts. Weder hätten wir Rotlichtviertel noch Dealer im Hinterkopf. Es wäre eine harmlose Straßenszene in grelles Licht getaucht. So gesehen, könnte man meinen, wird das Bild nur durch seine Beschreibung interessant.



Thomas Bregulla, 25.02.2013 um 23:49 Uhr

An dem Bild gefällt mir, wie durch die Wand der Kontext gesetzt wird. Eine trostlose Wand mit Grafitti, schon hat man einen Eindruck. Das grelle Licht der Strassenbeleuchtung und gleichzeitig die ins dunkle verlaufende Ecke links. Das setzt die Stimmug für das Bild. Dann ist da noch die Person rechts, wartend. Das könnte der Dealer sein, der dort auf seine Kunden wartet, aber hier scheint momentan nicht viel los zu sein - es scheint sich um eine Seitenstrasse zu handeln, die zwar grell erscheint, aber vielleicht in Realität doch schummrig ist. Die Position des Dealers in der Nähe des Lichts, damit er das Geld besser zählen kann? Ein trüber Tag. Im Hintergrund haben Leute sogar einen Schirm aufgespannt. Irgendwie, trotz der vielen Farben, macht das Bild einen kalten, fast schon nebligen Eindruck. Wer will sich schon hier lange aufhalten? Und so huscht auch die Person nach rechts aus dem Bild.
Vielleicht keine Milleustudie, aber ein Schnappschuss, der den Moment und die Stimmung einfängt.



Siegfried Hansen, 26.02.2013 um 10:57 Uhr

Mir gefallen die Farben des Bildes , aber mir gefällt nicht der Bildschnitt.. aus meiner Sicht hätte der Fotograf entweder beim Fotografieren einen ausgewählten Bereich fotografieren oder später ein anderen Schnitt machen sollen ...
in diesem Fall die Schilder, die zur Bildaussage null beitragen .. aber dennoch deutlich zu lesen sind .. die Schilder machen den farblichen Effekt der linken Seite kaputt ..also aus meiner Sicht neben dem großen Schild unter dem grünen (schneiden) .. das kann der Fotograf mal ausprobieren, dadurch wird der blick viel mehr (automatisch) auf die Person gelegt .. die angeschnittene Person rechts gefällt mir auch nicht.. (das ganze rechte Drittel ist mir viel zu hel)l ..zur Person : erstmal weil sie einen weißen arm hat, der mir die ecke viel zu sehr aufhellt und dem bild überhaupt kein Effekt gibt .. also ich hätte es neben ihm geschnitten.. der Bildtitel "Straßeszene Amsterdam" ist ok .. aber mehr hätte ich dazu nicht gesagt,(eigentlich ist das schon zuviel) wenn beim Betrachter erst durch Bildbeschreibung erklärt wird was da los ist .. dann ist das Reportage und kein Street-foto ...
und als Reportage Foto würde es nur in einer Serie mit Text wirken.. also je länger ich drauf gucke um sowenig funktioniert es bei mir( mit dieser Dealer Geschichte)
wie gesagt die Farben links gefallen mir sehr .. aber das Foto funktioniert nicht mit diesem Kontext bei mir ..wie gesagt eigentlich durch die Farben ein schönes Foto aus meiner Sicht nicht gut genug ausgereizt ; Bildbearbeitungsmäßig ( Schnitt + Helligkeit )



Wolf Schroedax, 26.02.2013 um 11:49 Uhr

Dass der Schnitt oben unter dem grünen Schild den Blick schneller auf die "Hauptperson" fallen lässt kann ich nachvollziehen. Der weiße Ärmel aber ist der einzige Hinweis darauf, dass die "Hauptperson" ein
Gegenüber hat, zwar ein fliehendes; aber die Szene geht eben rechts weiter, dazu braucht´s den Ärmel ....



Henrika Tröster, 26.02.2013 um 11:56 Uhr

Da "schakel & schrale" offensichtlich eine Firma in Amsterdam ist, die sich mit der Restaurierung historischer und alter Gebäude befasst, könnte sich hier gewollt oder ungewollt noch eine ganz andere Bildaussage ergeben ;-)




Siegfried Hansen, 26.02.2013 um 14:31 Uhr

@ wolf schroedax
das kommt weil du den vorgegebenen Dealer film im Kopf hast...
wenn du nur rein formal ohne hintergrundinfo das foto betrachtest , wie ich es meinte
dann wird er , bei meinen schnitten ein völlig neues foto haben, wo die information das da ein Dealer steht völlig unnötig ist ... alles andere ist doch hinein interpretiert
und ist doch auf dem Foto gar nicht zusehen, weder gefahr noch drogen !!
ich will damit nicht sagen das das Foto dadurch besser, schöner oder sonst was ist .. ich sehe das aus rein formaler sicht ..
-------
man sieht ja auch sehr schön wie camera obscura( unten am schluß) über sein Bild schreibt ..
das er sich in das bild verliebt hat .. im Prinzip ist / war jede diskussion über das Bild überflüssig
da wollte einer gar nicht hören was man besser machen könnte :-))
--------
und graue Bilder braucht die Welt nicht
besser sind gute Bilder !!



pixobox, 26.02.2013 um 17:46 Uhr

@elevatorjwo: Die optischen Signale des Bildes sind für mich so deutlich und unmissverständlich, dass ich nicht den Text benötige, um mir darüber im Klaren zu sein, in welcher Art Milieu man sich hier befindet. Es ist nicht das Bild im Sinne einer "Abbildung", das mich abstößt, sondern das Milieu als solches, also das Motiv. Der abgebildete Ort ist keiner, an dem ich mich in meiner Haut wohlfühlen würde.


elevatorjwo, 26.02.2013 um 19:00 Uhr

Es ist immer wieder schön, zu erleben, dass Bilder uns auf sehr verschiedene Art ansprechen und in uns unterschiedliche Gefühle auslösen. Das macht den Reiz unserer Passion aus.


MissAnne, 27.02.2013 um 10:42 Uhr

Ich war gerade erst in Amsterdam und habe im Rotlichtviertel ordentlich feiern dürfen. :-)

Die Stimmung des Bildes zeigt genau das, was eben auf den Strassen passiert. Du hast es mit dem Foto geschafft einen reellen Eindruck für all diejenigen zu schaffen, die noch nie da waren. Amsterdam bei Nacht ist bunt und laut, wild und frei, aber auch kalt, nass und manchmal bedrückend.

Ein tolles Foto! (Insbesondere weil ich Street einfach super finde!)



Detlef Rüping, 1.03.2013 um 17:01 Uhr

@Art Obscura: Dass zu einer "intensiven" Diskussion auch eine rege Teilnahme gehört, dürfte klar sein. Die Teilnahme erlahmt, wenn scheinbar alle Gesichtspunkte genannt wurden. Also: Schlusswort, das war´s. Die Qualität der Beiträge lässt rapide nach, wenn bereits mehrfach Gesagtes wiederholt wird bzw. neue Gesichtspunkte an den Haaren herbeigezogen werden müssen.


elevatorjwo, 1.03.2013 um 17:12 Uhr

Nur gut die Hälfte der Diskussionsbeiträge zu diesem Bild befasst sich mit dem Bild als solchem. Der Rest beschäftigt sich mit Spekulationen über die rechtlichen Aspekte und mit Rede und Gegenrede der Kommentatoren, allerdings nicht zum Bild. Dieser Beitrag hier auch. Vielleicht ligt es daran, dass kaum noch Interesse an einer Auseinandersetzung besteht.


Wolf Schroedax, 1.03.2013 um 23:36 Uhr

@Siegfried Hansen: Was hat der von mir am 26.2. 11:49 Uhr verteidigte weiße Ärmel mit einem "vorgegebenen Dealerfilm" zu tun ? - Ich meine doch gar nicht wie WMeyer (25.2.13 19:23 h), dass das ein Dealer sein muss (25.2.13 9:59 h) ?!


Thomas Bregulla, 2.03.2013 um 12:12 Uhr

In der Bildbeschreibung wurde das Wort Dealereck verwendet und ich habe über die Hauptperson geschrieben "Das könnte der Dealer sein"



Wolf Schroedax, 2.03.2013 um 21:48 Uhr

...und WMeyer schrieb danach (25.2. 19:23), dass er die Szenerie "eindeutig" findet ...auch wenn die Figur "im Zwielicht" steht ...


pixobox, 3.03.2013 um 9:32 Uhr

In Den Haag stieß Schakel & Schrale, der Restaurierungsspezialist, in diesem Frühjahr auf eine große Anzahl Grabgewölbe ... sorry, das führt uns nicht weiter, glaube ich. ;-) Aber wie wär´s mit dem Thema Graffiti?
"Werden Graffiti in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere die nicht genehmigten Graffiti, meist als Form des Vandalismus betrachtet, werden sie von anderer Seite auch als Form der Kunst anerkannt." (Wikipedia)



NOMphoto, 3.03.2013 um 22:09 Uhr

Erstklassiges Street!
Hier stimmt alles!
Spannung-Schnitt-Wassertropfen(ungewollt)-
Farben
Wobei,ich würde es auch gerne mal in S/W sehen.

norbert



Agora Bilddiskussion intensiv, 4.03.2013 um 13:18 Uhr

Hier geht es weiter:
BMW-World von Agora Bilddiskussion intensiv
BMW-World
Von
4.3.13, 12:35
21 Anmerkungen


Art Obscura schreibt:

Erstmal möchte ich mich bei euch für euer Interesse, sei es jetzt positiv oder negativ, bedanken.

Wie bereits von einigen angenommen wurde, ist das Bild nicht nach stundenlangem Stativ-hin-und-herrücken und Belichtungsmessung entstanden, sondern im Vorbeigehen.
Es war ein verregneter, nasskalter Schmuddelsamstag, Wochenende im Rotlichtviertel, viele Touris, an jeder Ecke kleine, tuschelnde Menschengrüppchen und Einheimische, die einem nachliefen und eindeutige Angebote machten.
Natürlich hatte ich keine Lust auf lange Diskussionen oder eine Schlägerei in irgendeinem Hinterhof (Ja, welch Klischee! Und doch fühlte ich mich in diesen Momenten in dieser Szenerie einfach .. seltsam).

Trotz allem stiefelten wir des Nachts durch diese Gassen, die Kamera unter der Jacke versteckt, trotz der Kenntnis, dass mir im Falle des Erwischtwerdens die Kamera abgenommen werden kann.
Aber egal.. wer hat schon Lust auf Fotos, die es schon gibt?

Ich sah die Szenerie und wie es halt so ist: Kamera drauf und abdrücken, schnell weiter. Für ein Langes "Ist das jetzt gut geworden?" hatte ich keine Zeit und nicht genug Arsch in der Hose.
Ich sah das Bild und verliebte mich gleich! Seitdem liebe ich dieses Bild, trotz seiner "Fehler".

Der Mann, der aus dem Bild läuft, muss dort laufen.
Die Wassertropfen auf dem Objektiv müssen dort sein.
Ja, der Typ, über den sich alle aufregen, muss zu sehen sein.
Und nein, dieser Typ war definitiv kein Touri. Mehr enthülle ich zu seinem Anlass, an diesem Ort zu stehen, nicht. Spekuliert wurde ja schon hinreichend..


Wie ein User so schön hier schrieb: Graue Fotos braucht die Welt!





 
Informationen zum Foto

  • NIKON D5000
  • 18.0 mm
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