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"Das Maß des Wunderbaren sind wir.
Wenn wir ein alleiniges Maß suchten, so würde das Wunderbare wegfallen, und alle Dinge würden gleich groß sein."

Georg Christoph Lichtenberg, Mathematiker u. Experimentalphysiker, 1742- 1799
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"Doch die Tiefe der Sache blieb dem Geschmack verschlossen, denn solche Tiefe nimmt nicht nur den Sinn und (die) abstrakte Reflexion, sondern die volle Vernunft und den gediegenen Geist in Anspruch, während der Geschmack n u r auf die äußerlich Oberfläche, um welche Empfindungen herspielen und woran einseitige Grundsätze sich geltend machen können, angewiesen war."
Deshalb fürchtet sich der Geschmack vor allen tiefen Wirkungen und - schweigt.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Philosoph, 1770-1831!)
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"Da wir die näheren Umstände (der fotografischen Aufnahme) nicht kennen, steht es uns frei, den Raum zwischen dem Sichtbaren und unserem Wissen zu füllen - eine anarchische und nicht vollständig zu schließende Lücke."

In "The Accidental Masterpiece: On the Art of Life and Vice Versa"
Michael Kimmelman, Leiter des Kunstressorts der New York Times
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"Aller Kunstfertigkeit des Photographen und aller Planmäßigkeit in der Haltung seines Modells zum Trotz fühlt der Beschauer undwiderstehlich den Zwang, in solchem Bild das winzige Fünkchen Zufall, (das) Hier und Jetzt zu suchen, mit dem die Wirklichkeit den Bildcharakter gleichsam durchsengt hat, die unscheinbare Stelle zu finden, in welcher das Sosein jener längst vergangenen Minute das Künftige noch heut und so beredt nistet, daß wir, rückblickend, es entdecken."

Walter Benjamin, Philosoph, 1892 - 1940
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"Bilder, die an ihren beabsichtigten Zielen vorbei und hinein in den dunstigen Äther
einer anderen Wahrheit segeln. Erfolgreiches Scheitern!"

Mia Fineman, Fotografiehistorikerin Assistent Curator am Metropolitan Museum NY im Katalog zur Ausstellung gelungener Amateur-Schnappschüsse (Walther Collection)

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Die Schönheit (der Natur, Mensch inkl.) war nicht von Alters her Quelle ehrfürchtiger Bewunderung, sie ist viel mehr ein Ergebnis konditionierten Lernens, günstiger Sozialisation, ein Erbe von Erhabenem, Ethos, Philosophie, Religion und Wissenschaft.

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Diese Texte sind einer professionellen Deformation geschuldet und in keiner Weise als Belehrung zu verstehen.

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