Sigma 50-500 an Nikon D5300

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Andi_NRW Andi_NRW Beitrag 1 von 6
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Hallo an alle,
ich habe kürzlich einen Nikon D5300 Body günstig bekommen. Dazu habe ich mir folgende Objektive "gegönnt":

Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM
Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G
Nikon AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G

Jetzt bin ich bei der Suche nach einem Telezoom auf das Sigma 50-500 mm F4.5-6.3 APO DG HSM gestoßen. Gebraucht für 500 - 600 Euro zu bekommen. Dabei fiel mir auf, dass es anscheinend verschieden Versionen gibt, was mich stark verunsichert. Würde gerne Beispielfotos hoch laden, aber weiß nicht, wie das hier geht. Ebenso sollte es für für APS-C Kameras eine Blendenverlängerung geben, welche vielen gebrauchten Objektiven nicht beiliegt.

Ist das Objektiv überhaupt gut geeignet für meine Nikon 5300? Zuerst wollte ich mir das Tamron 70-300 kaufen. So hätte ich nur zwischen 50mm und 70mm eine Lücke. Alternativ war mir auch das Tamron 100-400mm aufgefallen. Wobei ich dann zwischen 50mm und 100mm eine Lücke habe. Jedoch weiß ich nicht, ob mich das in Zukunft stören würde.

Nutzen würde ich das Objektiv gerne für Sport und Tierfotografie. Dabei gefällt mir beim Sigma 50-500 natürlich der extrem große Zoombereich.

Ich hoffe, ich bekomme hier Licht in mein Dunkel.

Viele Grüße, Andreas
Andi_NRW Andi_NRW Beitrag 2 von 6
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Das mit den unterschiedlichen Versionen habe ich mittlerweile gefunden.

Bleibt noch die Frage, passt die D5300 zum Objektiv? Oder sind die anderen da besser geeignet?
Henning Martin Henning Martin Beitrag 3 von 6
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Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten BeitragIst das Objektiv überhaupt gut geeignet für meine Nikon 5300? Technisch gesehen passt es drauf, ja.
Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten BeitragZuerst wollte ich mir das Tamron 70-300 kaufen. So hätte ich nur zwischen 50mm und 70mm eine Lücke. Alternativ war mir auch das Tamron 100-400mm aufgefallen. Wobei ich dann zwischen 50mm und 100mm eine Lücke habe. Jedoch weiß ich nicht, ob mich das in Zukunft stören würde. Als ich noch ein Einsteiger in der Fotografie war, hab ich auch darauf geachtet mit meinem Objektiven möglichst lückenlos alle Brennweiten abzudecken. Die Erfahrung hat gezeigt: Das ist so egal. Für die meisten Szenarien wird sich das eine oder andere Objektiv eher anbieten und dann wird man den Rest eher zu Fuß erledigen, als mal eben das Objektiv zu tauschen.
Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten BeitragJetzt bin ich bei der Suche nach einem Telezoom auf das Sigma 50-500 mm F4.5-6.3 APO DG HSM gestoßen. Gebraucht für 500 - 600 Euro zu bekommen. Das halte ich für ein gebrauchtes Objektiv für VIEL zu teuer, wenn man bedenkt, dass man ein nagelneues Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD regelmäßig für 700€ bekommt. Das Tamron ist 3 Jahre neuer und dem Sigma in Ausstattung und Optik überlegen. Die Unterschiede in der Brennweite beider Objektive bringt mich zu folgender Frage:
Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten BeitragNutzen würde ich das Objektiv gerne für Sport und Tierfotografie. Welche Tiere möchtest Du denn fotografieren? Wenn es sich um Wildtiere handelt, bist Du mit der höheren maximalen Brennweite des Tamron meist besser beraten.
Wenn es sich um domestizierte Tiere oder Haustiere handelt, würde ich dir zu einem 70-200mm raten, welches sich auch für Sportaufnahmen deutlich besser eignet. Ich denke da wärst Du mit einem Tamron 70-210mm Di VC USD gut beraten, denn es hat eine durchgehend höhere Lichtstärke als die Supertelezooms und wesentlich modernere Linsen und Ausstattung (AF-Geschwindigkeit!); außerdem ist es erheblich leichter (850g vs. knapp 2kg). Das beste: Es kostet neu schlappe 450€ (ist gelegentlich auch schon für 400€ zu haben). Aus eigener Erfahrung kann ich dir das wirklich empfehlen. Außer eben für Wildtiere, da kommst Du um hohe Brennweiten quasi nicht herum.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 4 von 6
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Ein Telezoom braucht man, bei 50 mm ist noch lange nicht Schluss :-)
Im wesentlichen gibt es da drei Klassen, je nach Anwendung, Geldbeutel und Bereitschaft zum Schleppen:
1. 70-300 mm (Blende am langen Ende um die 5.6)
Universell, kompakt, günstig, guter Anschluss an ein 50er nach oben.
Nachteile: für scheue Wildtiere zu kurz, für Action bei wenig Licht oft zu lichtschwach.
2. 70-200 mm / 2.8
Arbeitspferde für Profis und optimal für alles von Portraits bis Action.
Nachteile: relativ teuer, schwer und viel zu kurz für wilde Tierchen
3. Superteles xx - 500/600 mm
Gemacht für wilde Tierchen, vom Singvogel bis zum Eisbären. Bezahlbar.
Nachteile: schwer und nicht universell einsetzbar. Auch wenn das Sigma 50-500 mm weit unten los geht, denke gar nicht daran, damit Portraits zu schießen. Erstens zu lichtschwach, zweitens fallen Dir nach einer Minute die Arme ab.

Ich habe alle drei, und alle dürfen man ran :-)
Die Lücken in den Brennweiten sind nicht so das Thema. Aktuell bin ich z.B. mit 16-35, 50, 85, 105 und 200-500 auf einer Reise unterwegs, da fehlt mir gar nichts.
Ich würde es davon abhängig machen, wir oft Du Brennweiten > 300 mm brauchst und ob Du bereit bist, so eine Bazooka durch die Gegend zu schleppen.
Ansonsten machst Du mit der 70-300mm Klasse nie was falsch, zudem diese (Nikon oder Tamron) auch am billigsten zu bekommen sind. Notfalls wieder verkaufen, wenn Du genauer weißt, was Du brauchst.
ciao
Thomas
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 5 von 6
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Moin, ich finde die Zusammenstellung von Thomas sehr treffend.
Eigentlich sind es zwei Objektive, die man hier einsetzten müsste:
Ein 70-200 2.8 für Sport/Action und ein langes Tele 150-600.
Das vorher angesprochene (@Henning) 70-210 hat die Lichtstärke 4.0, liefert aber auch gute Qualität.
Nur manchmal ist man mit 2.8 erheblich im Vorteil (zB Halle oder extrem schnelle Bewegungen).
Doppelte Lichtstärke, leider mit doppeltem Gewicht und doppelten Preis.
Das 150-600 (egal ob Tamron oder Sigma) ist von Bildqualität dem 50-500 überlegen.
Sonst merkt man eher die zusätzlichen 100mm am langen Ende, als die fehlenden am kurzen.
Ich habe mich im Direktvergleich Tamron/Sigma für Sigma entschieden.
Beide Objektive hatte ich gleichzeitig einige Tage abwechselnd genutzt.
Für Wildlife ist es rel. lichtschwach, aber brauchbar. Ob 50 oder 150mm am unteren Ende, spielt keine Rolle.
Selten arbeite ich bei dem Objektiv mit Brennweiten unter 300mm.
Man schleppt schließlich die 2Kg wegen 600 und nicht wegen 150mm.
Für Sport sind diese Zooms (50-00 oder 150-600) bedingt geeignet.
Es kommt auf die Sportart an. Alles was weiter weg ist und gutes Licht hat, geht.
Im Nahbereich und beim schwächeren Licht wäre schon schwieriger.
Viel Spaß beim Kopfzerbrechen :-)

PS: Die Lücken im Brennweitenbereich sind unbedeutend. Merkt man in der Praxis kaum.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 6 von 6
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Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten Beitrag Würde gerne Beispielfotos hoch laden, aber weiß nicht, wie das hier geht.
Einfach Bilder in Dein Profil laden und hier verlinken (heißt Teilen), oder falls diese zB beim abload.de abgelegt sind, mit normalen Direktlink verlinken, so wie hier: https://abload.de/img/kamrenwebp4sky.jpg.

Zitat: Andi_NRW 15.01.20, 10:06Zum zitierten BeitragEbenso sollte es für für APS-C Kameras eine Blendenverlängerung geben, welche vielen gebrauchten Objektiven nicht beiliegt.
??? Sorry, verstehe ich nicht, was hier gemeint ist.



OOpsss, erst jetzt gemerkt, dass der ursprüngliche Beitrag vom Januar ist. Danke auf Hennig fürs aufwärmen des toten threads. TO hat sich seit einem halben Jahr nicht wieder gemeldet.
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