Neues Objektiv oder neue Kamera?

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Anna189 Anna189 Beitrag 1 von 11
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Hallo ihr lieben,
ich befinde mich in einer Zwickmühle und hoffe das unter euch ein paar sind die mir helfen können.
Ich möchte gerne etwas investieren in meine Ausrüstung. Zur Zeit besitze ich eine Canon EOS 200 D und folgende Objektive.
50mm F1,8 ein Lieblingsobjektiv)
18-200 mm von canon
und das Kit Objektiv 18-55 welches ich so gut wie nie benutze.

Ich hab zum einen oft beim Fotografieren das "Problem" das die Bedienung und das Händling etwas langsam und Umständlich ist im manuellen Bereich.
zum anderen ist das 50 mm objektiv welches schöne Bilder macht für Landschaftsfotografie zu lang.
Ins Auge gefasst habe ich als Neuanschaffung die Canon EOS 90 D oder ein Sigma Art 17-35 F1.4.
Finanziell sieht es so aus das ich mir nicht beides gleichzeitig gönnen kann. Da ich nur privat und hobbymäßig Fotografiere Habe ich auch keine Komplett festgelegte Richtung. Mir macht es Spaß Menschen zu Fotografieren aber auch Landschaften oder Objekte schön in Szene zu setzen.
Kann mir jemand Tipps geben was mir mehr Freude macht und einen Sprung nach vorne mit neuen Herausforderungen. Ich möchte mich weiterentwickeln.
Was würdet ihr als erstes austauschen?

Viele grüße und lieben Dank
Veterinärtheologe Veterinärtheologe   Beitrag 2 von 11
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Unabhängig vom Fabrikat (bei Canon kann ich eh nicht mitreden) würde ich in der Situation, falls das Gehäuse noch in Ordnung ist, auf jeden Fall ein zusätzliches Objektiv anschaffen, dann später (wenns der Geldbeutel wieder möglich macht) ein neues Gehäuse dazukaufen. Nützlicher Nebeneffekt, man- pardon Frau muß nicht so oft das Objektiv wechseln. An diesen Komfort gewöhnt sich Frau ganz schnell.
FBothe FBothe   Beitrag 3 von 11
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Zitat: Anna189 12.09.20, 08:37Zum zitierten BeitragIns Auge gefasst habe ich als Neuanschaffung die Canon EOS 90 D oder ein Sigma Art 17-35 F1.4.

In diesem Fall würde ich doch eher dazu raten, erst einmal in die 90D zu investieren. Damit machst du einen deutlichen Sprung nach vorn und kannst alle deine bisherigen Objektive natürlich ohne Einschränkung verwenden.
Eine zusätzliche Möglichkeit wäre dann noch, das 18-55 und das 18-200 zu verkaufen und durch ein Objektiv zu ersetzen, zum Beispiel das EF-S 18-135 IS STM.
Die Lichtstärke des von dir favorisierten Sigma-Objektivs ist sicher verlockend. Die Frage ist natürlich, ob du wirklich f1,4 brauchst, ob du also eher bei reichlich oder bei wenig Licht fotografieren möchtest.
Jürgen Hanke Jürgen Hanke   Beitrag 4 von 11
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Ich würde zunächst ins Glas investieren. Die EOS 200 D ist ja ein relativ aktuelles Modell mit 24,2 MP. Warum solltest du dich davon trennen? Alle DSLRs sind im manuellen Bereich etwas umständlich zu bedienen. Da wird die EOS 90 D keine Ausnahme sein.

Ich würde die alten Objektive bis auf das 50er verkaufen und stattdessen ein Standardzoom von ca. 16-80mm und ein Telezoom von ca. 80-200mm oder 100-300mm anschaffen. Welche Modelle dabei in Frage kommen, hängt von deinem Budget ab. Zur Not gibt es ja noch den Gebrauchtmarkt.

Gruß
Jürgen
lenmos lenmos Beitrag 5 von 11
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Zitat: Jürgen Hanke 12.09.20, 10:47Zum zitierten BeitragDa wird die EOS 90 D keine Ausnahme sein.
Obwohl ich nicht weiß, wie weit das "manueller Bereich" geht, ein wenig schon, aber nichts, was man nicht durch Fingerfertigkeit ausgleichen kann. Die zwei- und einstelligen Gehäuse (ausgenommen 77D) sind einfach ergonomischer und haben mehr und bessere Tasten. Die Auswahl des AF-Feldes und Benutzung der Stern-Taste als AF-On, ist nicht optimal. Zum Glück kann man als "back button"-Fotografierer die zwei Tasten vertauschen.

Wenn es um manuellen Fokus geht, ist die 200D/250D zwar besser als alle anderen Canon APS-C unter der 80D oder 90D, aber eine AF-Kamera ist eben nicht für manuelles Fokussieren ausgelegt.

Als Alternative zur 90D, sähe ich noch eine gebrauchte 80D.

Von der Bildquallität her, ist die 200D aber immer noch ganz vorne dabei, die wird auch mit 80D/90D nicht besser.

Ein Sigma 17-35 Art 1.4 ist mir nicht bekannt. Falls das 18-35 f/1.8 gemeint ist, soll dies sehr gut sein, für mich hat das für ein Universal-Zoom zu wenig Brennweite und ich sähe keinen Grund für ein eingeschränktes, schweres und teures Objektiv, nur damit man Lichtstärke f/1.8 hat. Da komme ich mit einem 17-50 oder 17-55 besser zu recht.

Optisch ist das Sigma 17-50 f/2.8 sehr zu empfehlen, meines spinnt jetzt nach etwa 3 Jahren Benutzung beim Scharfstellen, kann aber auch durch Schmutz hervorgerufen sein. Da dürfte das Canon EF-S 17-55 f/2.8 besser sein, aber zum "Ausgleich" lagert sich bei letzterem gerne Staub hinter der Frontlinse an.

Für so unterwegs in der Landschaft, habe ich kürzlich auch ein Tamron 10-24mm als einziges mitgenommenes Objektiv, auf zwei Wandertouren getestet und für gut befunden. (Die Steinböcke habe ich dann eben nicht fotografiert, weiß eh jeder, wie die aussehen und es ist auch schöner, die einfach in Ruhe zu beobachten. ;-))
Dieses 10-24, von dem es eine alte und eine neue Version (besser) gibt, und noch das 50 mm f/1.8 im Gepäck sollte für alles im unteren Bereich gut sein.
Baturalp Baturalp Beitrag 6 von 11
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Zitat: Jürgen Hanke 12.09.20, 10:47Zum zitierten BeitragAlle DSLRs sind im manuellen Bereich etwas umständlich zu bedienen. Da wird die EOS 90 D keine Ausnahme sein. Umständlich kann es werden, wenn kein zweites Rädchen zur Verfügung steht, eines für Blende, das andere für die Belichtungszeit, so verwende ich es zumindest. Man kann das anders belegen. Sonst funzt das schon schnell und flüssig, sofern man diese "rudimentäre" Arbeitsweise bevorzugt, mit zwei Rädchen.
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 7 von 11
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Zitat: Anna189 12.09.20, 08:37Zum zitierten BeitragFinanziell sieht es so aus das ich mir nicht beides gleichzeitig gönnen kann.

Beides! Aber dafür aus seriöser Quelle gebraucht und daher günstiger... :-)

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Michgibtesnicht Michgibtesnicht   Beitrag 8 von 11
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Ich hatte die 200D, habe die 90D und das Sigma 1.8 18-35.

Die 90D bringt schon einiges bei Bedienung, Funktionalität und auch Bildqualität. Das ist wahrscheinlich die beste DSLR mit APS-C-Sensor, die es am Markt gibt.

Das Sigma 18-35 ist sehr gut. Allerdings hat es einen sehr eingeschränkten Zoom-Bereich, keinen Bildstabilisator und massive Probleme mit Front- und Backfokus. Man muss die zusätzlichen Kosten für das Sigma-Dock und ein Kalibrier-Target wie etwa Spyder LensCal einkalkulieren. Ich habe einen ganzen Arbeitstag gebraucht um das Objektiv so zu kalibrieren, dass es bei allen Entfernungen und Brennweiten sein Potential auch tatsächlich liefert. Da die Kalibrierung nur für eine Kamera passt, ist Wechseln nicht drin. Dafür muss das Objektiv auf Dock um die passenden Daten für die andere Kamera aufzuspielen. Das Theater hat bei mir dazu geführt, dass ich mir kürzlich ein Canon 2.8 17-55 geholt habe. Das Sigma wird verkauft.

Mein Rat: Behalte erst einmal die 200D und kaufe für die Landschaftsfotografie ein Ultraweitwinkel. Das Canon EF-S 10-18 IS kostet nicht die Welt und produziert tolle Bilder. Wenn das Budget es erlaubt kann dann die 90D kommen.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 9 von 11
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Wenn du dir nicht alles gleichzeitig leisten kannst, wäre es aus meiner Sicht besser, die 90D zu holen und dazu das besagte, recht günstige 10-18 IS STM. Die 90D, wegen besseren Händling, wo es dir bei 200D nicht alles so passt und einigen besseren Möglichkeiten als bei 200D, 10-18 u.A. für die Landschaft. Es ist nicht hell, liefert aber bessere Qualität als der Preis vermuten lässt. Mit besagtem Sigma wäre ich vorsichtiger. Es ist kein speed-Champion und des Öfteren problematisch. O.g. 17-55 von Canon halte ich auch für bessere Wahl. Alternativ, aber mit Vorsicht, das Sigma 2,8/17-50. Beide kosten aber mehr als das 10-18 UWW. Zusätzlich, würdest du mit dem UWW deine Erfahrung mit Weitwinkelfotografie machen/erweitern.
Auf dem Papier, sind die Unterschiede zw. 200D und 90D nicht so ersichtlich, in der Praxis jedoch deutlich spürbar. Wenn man beim Hädler vor Ort kauft, kann man auch 200D mit einem der Zooms in Zahlung geben (oder von privat verkaufen), was die Finanzielle Anstrengung mildern würde.
Erst später, wenn sich Deine Fotorichtung besser eingrenzen lässt, würde ich in teurere, hellere und vor allem dafür passende Optik mehr Geld ausgeben.
Mittelosteuropa-Entdecker Mittelosteuropa-Entdecker Beitrag 10 von 11
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Die EOS 200D wurde Ende Juli 2017 in den Markt eingeführt. Ich hatte meine Pentax K-r von 2010 bis 2018 in ständigem Gebrauch. Und sie macht immer noch gute Bilder. Was würdest Du denn von einem neuen Body nach nur drei Jahren für Deine Zwecke an echten Steigerungen erwarten?
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 11 von 11
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Zitat: Mittelosteuropa-Entdecker 14.09.20, 21:12Zum zitierten BeitragDie EOS 200D wurde Ende Juli 2017 in den Markt eingeführt. Ich hatte meine Pentax K-r von 2010 bis 2018 in ständigem Gebrauch. Und sie macht immer noch gute Bilder. Was würdest Du denn von einem neuen Body nach nur drei Jahren für Deine Zwecke an echten Steigerungen erwarten?
Ich denke, das steht gleich im ersten Post drin - Händling.
Es geht nicht um schlechte Bilder oder Bildqualität.
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich nutze als Standard die 5-er und 7-er DLSR's und nebenbei auch M5.
Die 5-er und noch mehr die 7D2, sind präzise Werkzeuge mit denen man Handwerken kann. Die M5 eher eine Kamera, mit der man zwar gute Bilder machen kann, aber Händling bleibt da auf der Strecke. Mir ist diese zu klein, zu fummelig. Es passiert schon, dass ich zufällig etwas drücke, was ich gar nicht wollte, weil Gehäuse einfach sehr klein ist und die Bedienelemente dicht beieinander liegen.
Beim AF liegen da auch Welten dazwischen.
Mir war schon ganz klar, was ich mit M5 kaufe. Gerade die geringe Größe war ausschlaggebend für die Anschaffung und für bestimmte Zwecke ist die M5 genau richtig dimensioniert. Spaß bei der Sache habe ich aber erst bei den größeren. Die liegen wie eingegossen in der Hand und sind ergonomisch nahezu perfekt designed.
Die 200D wäre mir für normalen Gebrauch auch zu klein. Da bietet die 90D mehr "Fleisch" und das ist gut so.
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