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Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 1 von 20
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Liebe Analogfotografen,

ich hab ein ganz banales Problem, bei dem ihr mir bestimmt weiterhelfen könnt... :-)

Ich habe mir für den nächsten Urlaub eine Nikonos V besorgt, um Fotos beim Schnorcheln und am Strand zu machen. Da ich allerdings schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr mit Film fotografiert habe, weiß ich nicht so recht, welcher aktuelle Film für mein Vorhaben am besten taugt.

Fest steht, dass es ein Farbfilm sein soll, und am wichtigsten ist mir eigentlich, dass er ein möglichst feines Korn haben und gut scanbar sein sollte. Ideal wäre, wenn trotzdem eine etwas höhere Empfindlichkeit drin wäre - ISO 400 wäre super; die Empfindlichkeit ist aber kein KO-Kriterium.

Die Farbwiedergabe ist mir relativ egal, weil ich den Film eh digitalisieren werde und daher im Nachhinein alles so anpassen kann, wie ich es möchte.

Da ich weder mit die Kamera (und der Präzision ihrer Belichtung) noch mit der Unterwasserfotografie Erfahrungen habe und nicht weiß, bei welchem Licht ich fotografieren werde, würde ich zu einem Negativfilm tendieren, da dieser vermutlich "toleranter" ist (bzw. einen größeren Kontrastumfang aufweist, wenn ich mich recht erinnere). Das würde dann ggf. eine nachträgliche digitale Korrektur kleinerer Fehler erleichtern.
Ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren...

Dann hoffe ich mal, dass ihr mir wertvolle Tipps geben könnte, damit ich möglichst schnell das finde, was ich suche! :-)

Vielen Dank im Voraus!
Tim
Jan Böttcher Jan Böttcher Beitrag 2 von 20
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Also ich nehme mal an, wir reden eher über Mauritius als nördliche Ostsee oder so, und wenn Du bei Sonne schnorchelst (paar cm bis 3m?), hast Du ohne Aufhellblitz leicht komisches Licht, aber reichlich und ohne Sonne zu wenig Licht. Du wirst sicher blitzen wollen. Blitzsynchronzeit der Nikonos? 1/90s, oder? Kleinste Blende und Leitzahl des Blitzes?

Es wird rumkommen, daß Du auch 100er oder 160er Farbfilm mitnehmen solltest, weil Du mit 400er leicht im Eck bist. OK, Portra 160 oder Superia 200 (zusätzlich zu dem von Dir präferierten Portra 400 ;-) (100er Ektar vielleicht?)
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 3 von 20
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Hallo Jan, vielen Dank für deine Tipps! :-)

Ja, Mauritius stand auch zur Debatte, aber letztendlich ist es Bali geworden. (Sofern das überhaupt noch was wird, da dort ja offensichtlich ein größerer Vulkanausbruch bevorsteht...) Lichttechnisch dürfte sich das aber unter normalen Umständen nicht viel nehmen...

Das mit dem Blitz ist ein gutes Thema, das ich mir für die Zukunft vormerken werde, allerdings werde ich es jetzt erst einmal ohne probieren. Ich habe schnorcheltechnisch auch keine sonderlich großen Ambitionen (mit der zu erwartenden Tiefe liegst du im Übrigen richtig!) und glaube auch nicht, dass das dort super interessant sein wird. Ich mach das eher deshalb, weil ich innerhalb weniger Minuten einen Strandkoller bekomme, wenn ich mich einfach nur in die Sonne lege. ;-) Da bietet sich das Schnorcheln eben als gute Alternative an - und mit einem so hübschen Spielzeug in der Hand hab ich dann meinen Spaß, hoffe ich...

Und wahrscheinlich ist unter diesen Bedingungen wirklich ein 100er bis 200er Film ausreichend. Auf den 400er kam ich eigentlich nur, weil mir der in analogen Zeiten auf Reisen gute Dienste geleistet hatte. Allerdings war das dann auch mit der Spiegelreflex und viel lichtschwächeren Optiken.
Insofern ist er wohl für meine aktuellen Zwecke nicht so sinnvoll, und für die meisten Fotos an Land hab ich ja eh meine digitale Spiegelreflex dabei.
Jan Böttcher Jan Böttcher Beitrag 4 von 20
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Bali? Kann man wohl machen ...

https://www.google.de/search?q=Bali+sch ... 09&bih=549

Gibt sogar Tips ;-)
https://indojunkie.com/schnorcheln-bali/
https://www.baliocean.com/de/schnorcheln_bali

aber guck' Dir mal die Bilder "analytisch" an und überlege, ob natürliches Licht das bringt, was Du Dir vorstellst.

Klar, die "Wellenlichter" auf den Objekten sind "realistisch", ebenso wie der blau-grün-Stich, und der Umstand, daß die Gesichter Deiner Mitschnorcher im Schatten liegen, aber Dein Auge "sieht" das ganz anders.

Egal, mit Portra machst Du nichts falsch, und wenn Du 160er (und Blitz für UW, ohne Blitz am Strand und im Inland) und 400er (UW ohne Blitz und im Tempel) mitnimmst, dann dürfte das im Vergleich zu den Gesamtkosten und dem Restgepäck wohl "auf der sicheren Seite" sein.

PS: SLR mit lichtschwächerer Optik als Nikonos? So mit einem 28-200 Superzoom?
GT GT Beitrag 5 von 20
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Nichts gegen die Nikonos, aber als Anfänger bei der UW Fotografie braucht man eine hohe Frustrationstoleranz und die kostet bei filmbasierter Fotografie richtig Geld (Portras und Co sind ja auch nicht gerade Billigfilme). Vielleicht solltest du dir für den Einstieg doch eher efür 100€ eine digitale UW-Knipse zulegen und erst mal damit üben. Die sind unter Wasser auch deutlich einfacher zu bedienen als der Saurierr Nikonos. Die Ausschussquote ist enorm!
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 6 von 20
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Zitat: Jan Böttcher 27.09.17, 09:20Zum zitierten BeitragBali? Kann man wohl machen ...

https://www.google.de/search?q=Bali+sch ... 09&bih=549

Gibt sogar Tips ;-)
https://indojunkie.com/schnorcheln-bali/
https://www.baliocean.com/de/schnorcheln_bali


Ja, machen kann man das durchaus. Hatte auch schon danach gegoogelt und gesehen, dass man da schon irgendwas sehen kann... Ich meinte auch mehr, dass ich jetzt nicht hauptsächlich zum Schnorcheln unterwegs bin und die Unterwasserfotografie mehr so ein kleines Extra für mich ist... :-))

Zitat: Jan Böttcher 27.09.17, 09:20Zum zitierten Beitragaber guck' Dir mal die Bilder "analytisch" an und überlege, ob natürliches Licht das bringt, was Du Dir vorstellst.

Klar, die "Wellenlichter" auf den Objekten sind "realistisch", ebenso wie der blau-grün-Stich, und der Umstand, daß die Gesichter Deiner Mitschnorcher im Schatten liegen, aber Dein Auge "sieht" das ganz anders.


Ich werde mir das auf alle Fälle mal anschauen und dann einfach mal probieren, was dabei herauskommt. Ich mach mir da auch keine Illusionen, sondern möchte mich einfach nur langsam an ein neues Thema herantasten. Und wenn es mir gefällt, rüste ich auf... ;-)

Zitat: Jan Böttcher 27.09.17, 09:20Zum zitierten BeitragEgal, mit Portra machst Du nichts falsch, und wenn Du 160er (und Blitz für UW, ohne Blitz am Strand und im Inland) und 400er (UW ohne Blitz und im Tempel) mitnimmst, dann dürfte das im Vergleich zu den Gesamtkosten und dem Restgepäck wohl "auf der sicheren Seite" sein.

Das ist auf alle Fälle ein guter Tipp. Der Portra sagt mir auch noch was aus früheren Zeiten - allerdings habe ich ihn nie benutzt, sondern damals nur mal ein paar Broschüren dazu übersetzt. Und da wurde er natürlich in den höchsten Tönen gelobt - aber was Hersteller eben so schreiben... ;-)

Zitat: Jan Böttcher 27.09.17, 09:20Zum zitierten BeitragPS: SLR mit lichtschwächerer Optik als Nikonos? So mit einem 28-200 Superzoom?

Damit liegst du nicht so ganz falsch. In der Regel hatte ich früher neben einem lichtstarken 50er noch ein nicht übermäßig lichtstarkes Ultraweitwinkel und ein eher lichtschwaches Telezoom bzw. später, in der AF-Ära, auch mal ein 28-300er dabei. Das erfüllte damals seinen Zweck und war eben gerade noch so bezahlbar. Aus heutiger Sicht war die Bildqualität aber eher grauenhaft... ;-)
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 7 von 20
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Zitat: GT 27.09.17, 15:43Zum zitierten BeitragNichts gegen die Nikonos, aber als Anfänger bei der UW Fotografie braucht man eine hohe Frustrationstoleranz und die kostet bei filmbasierter Fotografie richtig Geld (Portras und Co sind ja auch nicht gerade Billigfilme). Vielleicht solltest du dir für den Einstieg doch eher efür 100€ eine digitale UW-Knipse zulegen und erst mal damit üben. Die sind unter Wasser auch deutlich einfacher zu bedienen als der Saurierr Nikonos. Die Ausschussquote ist enorm!

Hi GT, danke für deine Warnung! :-) Mit der enormen Ausschussquote hast du mit Sicherheit sehr recht und ich bin mir dessen auch völlig bewusst. Aber lieber mache ich miese Bilder, weil ich mit der Kamera noch nicht zurechtkomme, als miese Bilder, weil die Kamera nix taugt. Ich hatte schon mal so eine 200-Euro-UW-Digitalknipse - die war ein solcher Schrott, dass ich sie nach dem Urlaub zurückgegeben habe. Und selbst die besseren kompakten UW-Digitalkameras haben einfach eine Bildqualität, für die ich keine 400 oder 500 Euro ausgeben möchte. Insofern versuche ich es jetzt ganz gezielt auf die harte Tour und schaue einfach mal, was dabei herauskommt. Außerdem fasziniert mich die Nikonos schon seit Langem - und noch mehr, seit ich vor ein paar Wochen mal eine in der Hand hatte. Also werde ich ganz unabhängig vom Ergebnis meinen Spaß haben... ;-)
Jan Böttcher Jan Böttcher Beitrag 8 von 20
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Zitat: Tim Rüth 27.09.17, 23:02Zum zitierten Beitrag... Aber lieber mache ich miese Bilder, weil ich mit der Kamera noch nicht zurechtkomme, als miese Bilder, weil die Kamera nix taugt. ... ;-)
Grandios! Das werde ich gelegentlich zitieren.

Da fällt mir ein: Guck Dir nochmal genau das Thema Entfernung an, ist ja weder SLR noch Meßsucher. Schätzfehler UW (wegen Brechungsindex) wird kompensiert dadurch, daß die Kamera den gleichen "Fehler" macht - aber Maßband (oder aufgrund von Erfahrung kompensierter Schätzfehler ...) das könnte komisch werden. Also wenn es ganz hart kommt, vorher nochmal die Anleitung der Nikonos zu dem Thema studieren ;-)
TomS.. TomS.. Beitrag 9 von 20
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Ich habe selber noch ein Nikonos und bin damit ab und an noch unterwegs aber eigentlich nur mehr S/W. Das hat schon was.
Aber jede gute kompakte Digi mit Gehäuse z.B. Olympus 5050 oder Canon S70 etc., die es inzwischen für einen Appel und ein Ei gibt, sind von der Qualität besser als jeder 400er Film wenn man ohne Blitzgerödel unterwegs ist. Die konnten damals alle noch selbstverständlich RAW und das große Problem WB ist vom Tisch.
Thomas.T. Thomas.T. Beitrag 10 von 20
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der 400er Superia ist auch nicht von schlechten Eltern, dabei aber wesentlich preisgünstiger als der mittlerweile horrend teure Portra 400. Von dem Superia gibt es m.W. auch eine Version mit ISO 800.

Ich weiss nicht, ob Du beim Schnorcheln nur an der Oberfläche hängst oder auch mal abtauchst. Wenn ja, ist vielleicht ein Rotfilter eine mögliche Option. Wasser filtert stark die niedrigen Wellenlänge des Rotbereichs, deswegen wird es unten schnell zu einem blau in blau und der Rotfilter holt die Farben wieder raus. Blitz / Scheinwerfer machen das auch, aber die werden schnell voluminös und aus Bequemlichkeit gerne zu Hause gelassen.

Denke daran, dass die Nikonos sehr wartungsintensiv ist. Nach jedem Tauchgang ist gründliches Putzen / Überprüfen von Gehäuse und Dichtungen angesagt - gerade im Salzwasser. Ich kann mich von früher bei anderen Leuten noch an ein 1:1 Verhältnis erinnern - also 1h Tauchgang, 1h Wartung der Nikonos. Und anschliessend haben die den Rest des Abends geschimpft, dass sie das falsche Objektiv draufhatten :-)
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 11 von 20
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Zitat: Jan Böttcher 28.09.17, 00:14Zum zitierten BeitragGrandios! Das werde ich gelegentlich zitieren.

Na ja, ist doch so, oder? ;-) Wenn die verbockten Bilder nur an mir liegen, kann ich das ändern, aber wenn die Kamera nix taugt, ist einfach alles zu spät. Denn natürlich kann man mit einer gewissen Erfahrung auch das Maximum aus einer schlechten Kamera herausholen, aber ich hasse es einfach, wenn die Kamera mich einschränkt...

Zitat: Jan Böttcher 28.09.17, 00:14Zum zitierten BeitragDa fällt mir ein: Guck Dir nochmal genau das Thema Entfernung an, ist ja weder SLR noch Meßsucher. Schätzfehler UW (wegen Brechungsindex) wird kompensiert dadurch, daß die Kamera den gleichen "Fehler" macht - aber Maßband (oder aufgrund von Erfahrung kompensierter Schätzfehler ...) das könnte komisch werden. Also wenn es ganz hart kommt, vorher nochmal die Anleitung der Nikonos zu dem Thema studieren ;-)

Danke für den Hinweis! Hab mich inzwischen auch schon ein wenig mit der Anleitung beschäftigt, und die ist erfreulicherweise recht nützlich. Werde sie noch ausgiebig studieren, um keine unnötigen Fehler zu machen (da bleiben bestimmt auch so noch viele "nötige" Fehler übrig...).
Und dieser Tage werde ich mir mal einen Film für Trockenübungen besorgen. Vor allem will ich den dann auch mal scannen, um zu sehen, was mich erwartet und ob ich damit leben kann...
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 12 von 20
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Zitat: TomS.. 29.09.17, 16:23Zum zitierten BeitragIch habe selber noch ein Nikonos und bin damit ab und an noch unterwegs aber eigentlich nur mehr S/W. Das hat schon was.
Aber jede gute kompakte Digi mit Gehäuse z.B. Olympus 5050 oder Canon S70 etc., die es inzwischen für einen Appel und ein Ei gibt, sind von der Qualität besser als jeder 400er Film wenn man ohne Blitzgerödel unterwegs ist. Die konnten damals alle noch selbstverständlich RAW und das große Problem WB ist vom Tisch.


Ja, ich hatte mir auch schon überlegt, ob ich mir nicht vielleicht ein Gehäuse für meine Fuji X100 kaufen sollte, aber da habe ich - zumindest im bezahlbaren Bereich - nichts Brauchbares gefunden. Und am liebsten wäre es mir natürlich, wenn ich meine Nikon D800 wasserdicht verpacken könnte, aber die wirklich guten Optionen sind da ja auch jenseits von Gut und Böse... ;-)
Die von dir genannte Option, sich eine bezahlbare Digitale inkl. Gehäuse zu besorgen, wäre natürlich auch nicht schlecht gewesen - daran habe ich allerdings nicht gedacht... Na ja, jetzt hab ich erst mal die Nikonos (hab sie gestern bekommen und es ist schon eine wahre Freude, sie nur in der Hand zu halten :-)) und werde mal sehen, was damit geht und ob ich mich mit der Bildqualität anfreunden kann. Mal sehen, was dabei rauskommt... :-)
Tim Rüth Tim Rüth   Beitrag 13 von 20
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Zitat: Thomas.T. 29.09.17, 16:51Zum zitierten Beitragder 400er Superia ist auch nicht von schlechten Eltern, dabei aber wesentlich preisgünstiger als der mittlerweile horrend teure Portra 400. Von dem Superia gibt es m.W. auch eine Version mit ISO 800.

Ja, vielleicht sollte ich mir den auch mal ansehen. Zugegebenermaßen war ich ja früher ziemlich auf Fuji eingeschossen, weil ich mit den Farben der Kodak-Filme nichts anfangen konnte (das Kodak-Papier fand ich hingegen gut), aber da ich die Bilder eh digitalisieren und durch Lightroom jagen werde, spielt das heutzutage keine wirkliche Rolle mehr.
Und über den Portra liest man schon sehr viel Gutes, und das wäre mir grundsätzlich den Preis wert. Allerdings scheint es mir (zumindest online, wo ich bisher geschaut habe) recht schwierig zu sein, einzelne Rollen vom 400er zu bekommen (zu dem ich inzwischen eher tendieren würde). Und eigentlich habe ich keine rechte Lust, gleich mal fünf Rollen zum Ausprobieren zu kaufen...

Zitat: Thomas.T. 29.09.17, 16:51Zum zitierten BeitragIch weiss nicht, ob Du beim Schnorcheln nur an der Oberfläche hängst oder auch mal abtauchst. Wenn ja, ist vielleicht ein Rotfilter eine mögliche Option. Wasser filtert stark die niedrigen Wellenlänge des Rotbereichs, deswegen wird es unten schnell zu einem blau in blau und der Rotfilter holt die Farben wieder raus. Blitz / Scheinwerfer machen das auch, aber die werden schnell voluminös und aus Bequemlichkeit gerne zu Hause gelassen.

So wirklich weiß ich das leider auch noch nicht, weil ich da ziemlich am Anfang stehe. Alles in allem vermute ich aber, dass ich mich eher an der Oberfläche bewegen werde und vielleicht sporadisch mal ein wenig abtauchen werde.
Über das Problem mit dem Blaustich habe ich allerdings auch schon einiges gelesen. Allem Anschein nach lässt sich das aber ganz gut bei der digitalen Nachbearbeitung korrigieren.

Zitat: Thomas.T. 29.09.17, 16:51Zum zitierten BeitragDenke daran, dass die Nikonos sehr wartungsintensiv ist. Nach jedem Tauchgang ist gründliches Putzen / Überprüfen von Gehäuse und Dichtungen angesagt - gerade im Salzwasser. Ich kann mich von früher bei anderen Leuten noch an ein 1:1 Verhältnis erinnern - also 1h Tauchgang, 1h Wartung der Nikonos. Und anschliessend haben die den Rest des Abends geschimpft, dass sie das falsche Objektiv draufhatten :-)

Ja, das ist mir klar, aber da ich die Nikonos wahrscheinlich eh nicht allzu viel benutzen werde, ist das OK. Und wenn es mich wirklich packen sollte, werde ich mittelfristig wohl eh auf ein gute digitale Option umsteigen. Für die ersten Schritte lohnt sich das nur einfach nicht.
Ich werde mir aber auf alle Fälle noch ein paar neue Dichtungen besorgen und größte Vorsicht walten lassen. Wobei eh erst mal spannend ist, ob mein Gehäuse überhaupt dicht ist, denn es gibt da ja offenbar so einige Dichtungen, die nur der professionelle Service prüfen und wechseln kann. Ich lass mich da aber einfach mal überraschen...
Und was das Objektiv betrifft, bin ich ja in der "glücklichen" Lage, dass ich eh nur eines zur Auswahl habe... ;-) Zugegebenermaßen gibt es da ja schon sehr hübsche Optiken, aber ich will ja erst mal ein bisschen rumprobieren. Und außerdem schleppe ich wahrscheinlich eh schon kiloweise Material für die "Trockenfotografie" mit mir rum und will es nicht übertreiben... ;-)
GT GT Beitrag 14 von 20
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Du glaubst mit einem Objektiv glücvklich zu werden, hasst es aber, wenn dich die Kamera/das System einschränkt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, würde ich mal sagen.
Für den Seychellen-Urlaub letztes Jahr hatte ich uns zunächst auch eine Nikonos besorgt. Glücklicherweise - sage ich jetzt! - war die defekt und ging problemlos an den Verkäufer zurück, denn das Handling unter Wasser ist doch recht anspruchsvoll. Letztlich wurde es dann eine UW-Digiknipse von Nikon, die mehr als ordentliche Bilder geliefert hat, wenn denn das Licht stimmte und die Biester mit den Flossen nicht zu schnell waren. Selbst mit Digitaldisplay unter Wasser ist das Fokussieren anstrengend, mit Gucki-Sucher a la Nikonos sicher noch anstrengender. Das nachträgliche Digitalisieren will auch gelernt sein. Ohne vernünftigen Weißabgleich wirst du da mal um mal verzweifeln, fürchte ich.
Kurzum: bei aller verständlichen Begeisterung für ein schönes Stück Technik wie die Nikonos argwöhne ich, dass du hinterher mehr gefrustet als erfreut sein wirst. Du könntest es dir - zumal beim ersten Versuch mit UW Fotografie - einfacher machen.
TomS.. TomS.. Beitrag 15 von 20
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Naja vielleicht ist die Erfahrung mal eine Nikonos genutzt zu haben auch heilsam. Und das nächste mal für´s Schnorcheln dann eine Olympus Tough, Pentax WP oder o.ä., die für wenig Geld super Qualität abliefern.

Vielleicht noch drei Tipps:
Die meisten O-Ringe bei der Nikonos kann man selber wechseln und warten. Wichtig dabei ist keinesfalls irgend so eine Billigschmiere in deren Name irgendwann Silikon vorkommt zu verwenden. Da sind Inhaltsstoffe drin, die für längere Haltbarkeit und den Eindruck von Geschmeidigkeit sorgen aber nur dazu dienen den Schmodder zu strecken, dafür greifen sie die O-Ringe an.
Das Silikonfett sollte am O-Ring niemals sichtbar sein. Es dient lediglich dazu den Ring ausreichend geschmeidig zu halten, damit der Ring dann vom Wasserdruck in die Nut gedrückt werden kann und so abdichtet. Das Fett wäre da hinderlich (außerdem klebt da immer Sand, ein Haar o.ä. dran womit die KUste sicher absäuft).
Die Farben wieder herzustellen ist extrem mühsam und geht alles andere als leicht. Zuerst musst du die Maske des Farbnegativs rausrechnen und dann noch einen WB nachholen was aber nur geht wenn die Datei in RAW vorliegt. Klassische Rotfilter waren früher recht verbreitet aber der Umgang ist alles andere als einfach weil das stark tiefenabhängig ist. Inzwischen gibt es mit dem MagicFilter eine wirklich brauchbare Alternative, die einen größeren Tiefenbereich abdeckt.
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