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Peter Scheurich


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Über mich

Bereits 1996, als die digitale Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte, legte ich mir mit der Minolta RD175 eine digitale Spiegelreflexkamera zu, was sich retrospektiv als "Geldverbrennen" herausstellte. Bereits ein Jahr später brachten die damaligen Marktführer bei Digitalkameras, Nikon, Canon und Olympus für rund 2.000 DM Kompaktkameras auf den Markt, an deren Qualität die 15.000 DM teure Minolta RD175 nicht mehr heranreichen konnte.
So entschloss ich mich seinerzeit so lange zu warten, bis die digitale Fotografie erwachsen wird und neue Digitalkameras nicht schon nach wenigen Monaten technisch zum alten Eisen gehören. Für Snapshots, was das Gros der Fotografie ausmachte, setzte ich fortan preiswerte "Kompakte" ein, bei geplanten Aufnahmen und „Malen mit Licht" kam meine analoge Minolta 7000 AF samt diverser Objektive zum Einsatz.

Nachdem die digitale Fotografie den Kinderschuhen entwachsen war und die Anschaffung einer hochwertigen DSLR keine allzu wertverlustige Angelegenheit mehr ist, war es für mich im Sommer 2010 soweit, einen zweiten Versuch mit professioneller digitaler Hardware zu starten. Nicht nur weil Minolta das Kamerageschäft komplett aufgegeben hat und Sony das Geschäft mit den digitalen Spiegelreflexkameras weiterführt, war für mich ein Systemwechsel angesagt, ausschlaggebend waren für mich in erster Linie Qualität und hochwertige Verarbeitung der Nikkore und Spiegelreflexkameras aus dem Hause Nikon.
Kurzes eruieren bei Ebay brachte mir die Erkenntnis, dass mein gesamtes analoges Minolta Equipment, was seinerzeit die Summe eines Kleinwagens verschlang, im günstigsten Fall noch 150 Euro gebracht hätte. Ein derartiges Verscherbeln hatten Kamera und Objektive, welche mir knapp 25 Jahre treue Dienste leisteten und denen ich einige schöne lichtmalerische Erinnerungen zu verdanken habe, nicht verdient. So verschenkte ich meine geliebte Minolta 7000 AF, samt Objektiven und allem nicht zur neuen Ausstattung kompatiblem Zubehör an einen älteren Herrn mit schmaler Rente. Schade nur, dass ich zu diesem Zeitpunkt meine neue DSLR noch nicht mitführen konnte, um das strahlende Gesicht des Rentners zu fotografieren, für den sich mit diesem Geschenk ein Lebenstraum erfüllte, so wie mit jener Kamera 25 Jahre zuvor für mich ein Traum wahr wurde.

Mit meiner nun neuen Vollformatkamera Nikon D700, deren Nachfolger D800 und unzähligen Objektiven samt Zubehör bin ich zwar für alle Situationen gerüstet, aber nicht nur meine Freunde und Bekannten fragen sich manchmal, warum es sich ein Mensch in meinem Alter noch antut, einen 20 Kilo schweren Rucksack mit sich zu schleppen, nur um den Fliegenschiss auf der Kirchturmuhr oder zwei kniende moslemische Waldameisen beim Beten gen Mekka zu fotografieren – dazu gehört wohl doch ein wenig „Madness“.

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