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The White Pony


Free Mitglied
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Über mich

Wichtig sein zu wollen, glauben es sei unerreichbar. Verzweifeln, alles in sich hinein fressen und unter den Geboten leiden. Zu glauben in diesem einen Augenblick alle zu hassen, einfach etwas hübsches kaputtmachen zu müssen um im nächsten Augenblick entdecken zu müssen das man sich selber hassen sollte und doch keinerlei Toleranz gegenüber jeglicher Form des Masochismus zeigt. Das zu kritisieren was man selber ist. Eine in mich hineinfräsende Ambivalenz meiner Selbst die auf keinerlei Barrieren stößt. Stark sein wollen, stark sein müssen, nicht stark sein können. Das Glück anderer nicht anerkennen können, sich nicht freuen können. Das schöne am Leben nicht mehr sehen zu können, dem Pessimismus verfallen zu sein. Einen Neid und eine Missgunst ungeahnten Ausmaßes zu spüren was meinen Kopf zu zerreisen scheint. Sich Tag für Tag quälen, alles immer und immer wieder wiederkäuen – daran ersticken. In Routine gefangen zu sein und sich an jener festhalten. Unglaubliche Bedürfnisse und Sehnungen empfinden, sie aber nicht wissen können und durch sie in tiefste Niedergeschlagenheit versinken. In die Luft gehen wollen und alles aus einem herausschneiden was man verabscheut. Müde sein. An sich selbst erkrankt zu sein und erst viel zu spät merken. Die ständige Melancholie raubt einem die Luft zum atmen. Ich lebe still und einsam in einer synthetischen Welt. Banalitäten beginnen dir die ungeheuersten Kopfzerbrechen zu bereiten. Die Tage vergehen langsamer und langsamer. Alle sind glücklich, schreien es dir ins Gesicht wie gut es ihnen geht. Verkrampft versuchen Gleichgültigkeiten zu heucheln und von Eifersucht zerfressen werden. Nicht die eigenen Hinneigungen zu verachten sondern all jene der anderen. Es nicht mehr aushalten zu können, es nicht mehr sehen können, es einfach nicht mehr wollen. Das oberflächliche Heil der anderen der eigene Tod ist. Gesteuert von vorgegebenen Gedanken welche von denen gegeben werden welche dich da zu vergiften versuchen. Wissen den Nullpunkt niemals erreichen zu können, ihn nicht einmal zu spüren vermögen aber dessen ungeachtet sich ewig seinem kalten Atem hinzufühlen. Das ewige Kopfzerbrechen, Tag ein Tag aus, es zieht einen in die Idiotie. Überreizte Gefühle welche nach Erlösung schreien. Sein eigenes Gesicht im Wasser der Gewissheit nicht wieder erkennen zu können – vielleicht die erste große Erkenntnis auf dem Weg zur Genesung. Sein zu wollen aber trotzdem gegen unsichtbare Mauern stoßen und nicht sein können. Für sich selbst nicht existieren. Das untragbarste. Dies ist einfach nur untragbar. Was mach ich hier?
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