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Was ist neu?

Tender Summerwind


Basic Mitglied, Stuttgart
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Über mich

FOTOGRAFIEREN bedeutet für mich, das Schöne, Besondere, Ungewöhnliche, Berührende, (scheinbar) Verrückte zu entdecken, um es dann mit der Kamera einzufangen. Jedes Foto ist schon im Moment des Abdrückens zu einer Geschichte geworden und ich möchte beides miteinander verbinden: Fotografieren und Schreiben.





WICHTIGER HINWEIS:

Sollten sich Personen auf einem Foto von mir wiedererkennen, welche ich vor der Veröffentlichung der Aufnahme nicht um Erlaubnis fragen konnte, bitte ich sie, sich bei mir zu melden. Ich werde das Foto sofort löschen oder - auf Wunsch - einen Abzug zur Verfügung stellen (Anschrift bitte per Mail an tendersummerwind (at) aol (Punkt) com mitteilen). Alle meine Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Jede Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der anderweitigen Verwertung bedarf meiner ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung.

DANKE FÜR DIE BEACHTUNG. :)

Kommentare 15

  • Tender Summerwind 28. Dezember 2017, 14:49

    Ich wünsche allen Menschen den MUT und das Glück, Kinder zu haben. Wenn jeder einen Grund hat, mit LIEBE in die Zukunft zu blicken, in der er seine Kinder und Kindeskinder sicher und beschützt aufwachsen sieht, wird er bereit sein, A L L E S zum Wohle dieser zu tun.

    Ich bin unendlich dankbar und glücklich, mein erstes Enkelkind aufwachsen zu sehen. Wärme und Liebe fluten mein Herz und meinen Körper, versöhnen mich mit der Welt.
  • Tender Summerwind 30. August 2016, 16:30

    Es ist irgendwie seltsam: Mich berühren Szenen, in denen Menschen schlafen, auf eigenartige Weise. Es geht so viel Friedfertigkeit und Ruhe von ihnen aus, dass es schon einer Art Meditation gleicht, ihnen dabei zuzuschauen. Ein Mensch, der schläft, kann nichts Böses ausrichten. Sein bewusstes Denken ist ausgeschaltet. In solchen Momenten wünsche ich so manchen Mitgliedern unserer menschlichen Familie einen laaaaangen Dornröschenschlaf und dass sie erst dann aus ihm wieder erwachen, wenn sie ihren Drang nach Zerstörung, ihre Gier und ihre Ich-Bezogenheit überwunden haben.

    "You may say I'm a dreamer, but I'm not the only one ..." (John Lennon)
  • Tender Summerwind 25. Juni 2016, 13:55

    Nein, ich möchte mich mit meiner Kamera nicht im Bösen und Schlechten dieser Welt herumsuhlen! Ich weiß, dass es das gibt und ich finde es gut, dass es Fotografen gibt, die das festhalten. Ich verschließe mich nicht den Nachrichten, aber ich möchte das suchen (und finden), das mich und vielleicht auch andere Menschen aufbaut, mich positiv inspiriert, mich den Glauben an einen guten Ausgang nicht verlieren lässt. Ich möchte schmunzeln, mich freuen, staunen, berührt werden, obwohl ich weiß, dass es all das andere auch gibt. DAS ist der Sinn des Fotografierens, für MICH.
  • Tender Summerwind 12. Juni 2016, 16:36

    Ich fotografiere (auch), um in dieser immer verrückter werdenden Welt nicht verrückt zu werden.
    Heute: 49 Tote in einem Nachtclub in Orlando, verursacht durch einen Amokläufer. Fußballhooligans, die sich bei der EM die Köpfe einschlagen. Gewalt und Brutalität überall, ganz zu schweigen von all den Krisen weltweit und im eigenen Land, die sich anfühlen wie ein heftiges Unwetter, das sich langsam zusammenbraut. Was ist nur los mit den Menschen?
  • Tender Summerwind 12. April 2016, 15:31

    Ich habe ein sehr interessantes Interview von LensCulture (LC) mit Maria Mann gelesen, der Direktorin für internationale Beziehungen bei der Europäischen Presseagentur (EPA). Eine Antwort regt dabei ganz besonders zum Nachdenken an. In dieser spricht sie darüber, wie ein fotografisches Projekt herausstechen und Interesse wecken kann:

    LC: At the moment, it feels that we are being bombarded with visual inputs—what, then, are the characteristics that allow a photographic project to stand out and arouse your interest?

    MM: "Bombarded" is the perfect word. Technology brings with it the irresistible temptation to produce far too much, transmit far too much—often without thought or feeling.

    We have turned into a "Why Not?" society, instead of "Why?" The most important aspects of photography are knowledge of the situation, connection with the subject, anticipation of events and the understanding that with privilege comes responsibility.

    What stands out for me is the ability of a photographer to produce an image or set of images that communicates immediately. It is visceral, emotional and intellectual—in that order. Each image should have its own weight. If this constellation occurs, the photograph has succeeded.
  • Tender Summerwind 1. April 2016, 11:28

    Warum der dreifarbige Rahmen? Ist der nicht kitschig und "verhunzt" total das Foto? Ich sage ganz klar: Nein! Wenn man ein Foto als einen Schatz betrachtet und es als einen solchen behandelt, ist es naheliegend, dass man es ganz besonders (be)schützen möchte.

    Aller guten Dinge sind ja drei. Die drei Rahmen stellen – von oben gesehen – drei ineinander verschachtelte Kartons dar, von denen man die drei Deckel nur abgenommen hat, um auf den Boden des innersten Kartons zu blicken, wo sich das Foto befindet. Die drei Farben symbolisieren zudem die drei Hauptfarben, die im Foto vorkommen, oder geben einen Hinweis auf einen wichtigen Gegenstand im Foto, dem eine besondere Bedeutung zukommt, wie zum Beispiel die rote Kühlbox im Foto "Zwei Welten". Mit dieser kam ein Wohnsitzloser jeden Morgen in den Park und hatte darin sein Essen und die Getränkeflaschen deponiert, um sie an den heißen Sommertagen bis zum späten Abend einigermaßen frisch zu halten.
  • Tender Summerwind 11. März 2016, 22:27

    MUSS ein Foto einen Titel haben? Sollte ein Foto nicht für sich selbst sprechen? Ich denke dabei zunächst an die wunderschönen, stimmungsvollen Naturaufnahmen mit Sonnenauf- und -untergängen, den Blick auf das aufgewühlte Meer, eine Wolkenformation am Himmel, einen in Nebel getauchten Wald, einen sprühenden Wasserfall. Ein Titel wäre hier meiner Meinung nach absolut unnötig, kann doch jeder die Stimmung erfassen und sehen, was diese Fotos darstellen.

    Etwas anders denke ich über Fotos mit Menschen. Will der Fotograf mit seinem Foto nicht eine ganz bestimmte Botschaft vermitteln und diese durch die Wahl des Titels zusätzlich unterstreichen? Kann und will der Fotograf durch den Titel nicht auch seine Gedanken und Gefühle preisgeben? Führt er aber andererseits den Betrachter dabei nicht auf seine ganz eigene Sichtweise hin und nimmt ihm damit dessen eigene Interpretation vorweg?

    Ich bin dennoch klar FÜR einen Titel, würde aber selbst immer zuerst das Foto betrachten und erst danach nach dem Titel schauen. Für mich, die fast ausschließlich Menschen portraitiert, ist ein Foto ohne Titel wie ein Kind, das namenlos durchs Leben gehen muss.
  • Tender Summerwind 5. Februar 2016, 22:13

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass "irgendjemand" an einem unsichtbaren Rad dreht. Ein stiller Dramaturg vielleicht, der im Hintergrund verborgen inszeniert und mir ein Element nach dem anderen schickt, langsam einen Spannungsbogen aufbaut, bis alles beisammen ist und ich - bis dahin still und staunend beobachtend - nur noch den Auslöser betätigen muss.

    So war es mir in der minutenlangen Phase gegangen, bevor ich das Foto "Nur ein Traum" einfing: Auf dem Rückweg von einem Flohmarkt stand ich - dem Trubel der Menschenmassen entflohen - selig an einem kleinen Weiher, der von zahlreichen Birken umsäumt ist, und erfreute mich an der Stille, die vom Rauschen des leichten Windes in den hochgewachsenen Gräsern untermalt wurde. Die untergehende Sonne tauchte die schlanken Stämme in ein warmes, zärtlich-sanftes Licht. Nachdem ich meinen Blick nur für wenige Augenblicke abgewandt hatte, stand plötzlich diese Frau da: mit schwarzer Sonnenbrille, eingehüllt in einen wuschelig-fluffigen weißen Wintermantel, die weiße Kapuze tief in die Stirn gezogen. Sie stand da, inmitten der Gräser, wie eine Märchengestalt, und bewegte sich nicht. Plötzlich hob sie einen weißen Stoffbeutel, griff hinein und warf eine Handvoll Brotkrumen in die Luft. Eine weiße Wolke aus Möwen kam auf sie zugeflogen. Um sie herum schwebend lauerten sie auf den Moment des Nachschlags.

    Ich stand da, bewegungslos, wie in einem wunderschönen Traum, glücklich und unendlich dankbar, dies beobachten zu dürfen. "Der unsichtbare Dramaturg" erinnerte mich aus dem Hintergrund daran, doch meine Kamera zu zücken, bevor die Dame in Weiß wieder verschwindet, und mit ihr die weißen Möwen und der warme Hauch auf der Rinde der Birken.

    Wie im Trance trug ich danach meinen Schatz in meiner EOS-Schatzkiste nach Hause.
    My precious! Myyyy pre – ci - ous …! ;) :)
  • Tender Summerwind 2. Januar 2016, 19:31

    Schon seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken zum Thema "Schwarzweiß oder Farbe". Was ist "besser", was ist ausdrucksstärker? Was bringt die Botschaft gekonnter herüber? Ich schaue mir die Fotos in "Der Schnappschuss und sein Meister" an, in "Magie der Bilder – Das Magnum Archiv" und ich denke über die Beschreibung des Unterschieds in "Schwarzweiss FOTOGRAFIE … die Reduktion auf das Wesentliche" nach. Dort schreiben die Autoren, dass SW eine gewisse Authentizität vermittelt, die man farbigen Fotos abspricht, dass SW Fotos meditativer sind, dass man sich von Farben leichter ablenken lässt und es somit schwieriger wird, seine Botschaft zu vermitteln.

    Sie schreiben aber auch, dass beim Anschauen von Farbfotos die Wahrnehmung Purzelbäume schlägt und unsere Nervenverbindungen ein kleines Feuerwerk veranstalten lassen, weil Farbfotos eine direkte Verbindung zu unseren Emotionen herstellen. Ich muss schmunzeln. Immer wieder. Der folgende Satz aber bringt mich jedes Mal zum Lachen: "Mit Farbfotos kann man sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt begeben." Ja! Ja – haaaaaaaaa! Genau so ist es! Farbe, so wie das Leben. Bunt, manchmal kunterbunt, manchmal knallig. Feuerwerk! Konfetti-Regen! Luftballons als Riesenwolke! Blumenkugeln aus Kanonenrohren! Achterbahn mit Achter-Loopings! Genau! :)

    Aber, um bei der Realität zu bleiben: Das Leben bzw. die Welt ist eben AUCH schwarz und weiß, und ständig Achterbahnfahren tut auch nicht gut. ;)

    Ich schaue mir meine eigenen Fotos an und wandle sie in Schwarzweiß um. Welches spricht mich mehr an? Warum? Es ist tatsächlich so, dass mir die meisten Fotos in Farbe einfach weitaus mehr gefallen, überraschenderweise aber eben nicht alle. Bei meinem Foto "Gedankenversunken" zum Beispiel ist es genau das Gegenteil: erst in SW kommt GENAU DAS zum Ausdruck, was ich bei diesem Menschen gesehen und gefühlt habe.

    Eigentlich ist es ein völlig unspektakuläres Foto, aber es ist dieser Ausdruck, der mich berührt. Der nach oben gezogene linke Nasenflügel, die in der Mitte gerunzelte und nach oben geschobene Stirn, die nach unten - starr - blickenden Augen. Der Mensch, in irgendeinem Gedanken völlig verloren: 'Was soll's? Egal!' Das Gesicht erzählt.

    Ich versuche, diesen Ausdruck zu imitieren, bewege meine Gesichtsmuskeln nacheinander in genau diese Positionen und frage mich: In welcher Situation würde mein Gesicht wohl so aussehen? Und tatsächlich, es funktioniert! Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich wohl so geschaut haben muss. 'Was soll's? Egal!' Schon irgendwie eigenartig, dass man allein mit der absichtlichen Bewegung der Gesichtsmuskeln in ganz bestimmte Positionen genau diese Erinnerung und dieses Gefühl wieder auslösen und sich so in den Menschen hineinversetzen kann. Probier es selbst mal aus! Du wirst staunen …

    P.S. Ich bin wohl der Purzelbaum-Achterbahn-Fotografen-Typ, kurz: PAFTy. ;) :)))
  • Tender Summerwind 5. Dezember 2015, 12:09

    Das Faszinierende an einem Foto: Es ist wie ein Fingerabdruck. Einmalig. Einzigartig. Unverwechselbar. Selbst wenn man versuchen wollte es nachzustellen, es wird niemals ein zweites, haargenau identisches geben können. :)
  • Tender Summerwind 21. November 2015, 9:11

    Was ist es, das einen Fotografen veranlasst, auf den Auslöser zu drücken? Was geht in ihm vor, wenn er eine Szene beobachtet? Was stellt das FÜR IHN Besondere dar, das wert ist, festgehalten zu werden? Ich bin überzeugt, dass seine Seele dabei in Schwingung gerät, dass Erinnerungen wiederbelebt, Sehnsüchte geweckt und Emotionen ausgelöst werden und dass er mit seinen Fotos und der Art zu fotografieren ausdrückt, was Teil seiner eigenen Persönlichkeit ist. Insofern ist das Fotografieren - wie jede andere Kunstform auch – ein bisschen wie "sich ausziehen", bei dem der Fotograf sein Innerstes offenbart und mancher Betrachter dies erkennt, sich angesprochen fühlt und gleichsam empfindet.
  • Tender Summerwind 24. Oktober 2015, 10:50

    Ich weiß nicht so recht: War es ein Anfängerfehler oder einfach nur Schusseligkeit, was mir in diesem Sommer passierte? Es war mein erster Urlaub mit meinem "Schatz", meiner E(R)OS 1200D. Ich hatte schon eine Weile im Bus nach Key West gesessen, als ich eine tolle Szene beobachtete, meine Kamera startbereit machen wollte und voller Entsetzen feststellte, dass ich den Akku im Ladegerät zurückgelassen hatte und der Ersatzakku - kein Original - durch die lange Nichtbenutzung so gut wie leer war. Was für ein furchtbarer Gefühlscocktail, hochprozentig mit Adrenalin angemischt! Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit, Gelähmtheit. Für eine passionierte Fotografin der absolute Super-GAU! "Alles wird gut", versuchte ich mich selbst zu beruhigen. "Du wirst dort sicher ein Fotogeschäft finden, in dem dir jemand den Akku laden wird."

    Kaum angekommen fragte ich die erstbesten Passanten, zwei Männer mittleren Alters. Ich konnte meine Frage gar nicht bis zum Ende vorbringen, da war ich schon in Tränen ausgebrochen und musste wohl so herzzerreißend geschluchzt haben, dass mich einer der beiden sofort in den Arm nahm, um mich zu trösten. (Es ist für einen Außenstehenden sicher schwer nachzuvollziehen, warum man wegen einer nicht funktionstüchtigen Kamera so heftig weinen muss.)

    Das einzige Fotogeschäft im Zentrum von Key West, Camera World, befindet sich in der Duval Street. Ich musste lange warten, bis es gegen Mittag endlich öffnete und war glücklich, dass es ein Ladegerät gab, in das mein Akku passte. Die Welt war wieder in Ordnung und ich zurück im Gleichgewicht. Während meiner Wartezeit in einem Restaurant überlegte ich mir, wie viel ich dem Inhaber denn für seinen Rettungseinsatz zahlen würde und besorgte zusätzlich eine Dose CORONA EXTRA, bei diesem tropischen Klima natürlich eiskalt!

    Kannst du schon erahnen, wie es weiterging, nachdem ich ins Geschäft zurückgekehrt war? Noch nicht? Dann nimm dir doch ein wenig Zeit, dir den Ausgang der Geschichte in deiner Phantasie auszumalen.

    Also: Der Inhaber packte das Ladegerät in die Verpackung zurück und legte es auf die Verkaufstheke. Ich sah das Preisschild, und die nächste Ladung Adrenalin rauschte durch meinen Körper. 89,00 $! In Worten: neun – und – acht – zig Dol – lar!
    "Ich habe ein Ladegerät zu Hause und brauche kein zweites", stammelte ich fassungslos. "Könnten Sie es nicht jemand anderem verkaufen, der es wirklich braucht?" "Nein, aber für Sie mache ich 69 $", entgegnete er fest entschlossen. Als er aber mein vor Entsetzen wohl kreidebleiches Gesicht sah, besserte er noch einmal nach: "Okay, 59." Ich zahlte, verließ den Laden, setzte mich auf einen niedrigen Schaufenstersims, knackte die CORONA EXTRA und pfiff sie mir rein - in null Komma nix. Danach war ich so was von angedüdelt, dass ich enorm viel Mut bekam, den Menschen mit meiner Kamera ganz nah "auf die Pelle" zu rücken.

    P.S. Erst später erfuhr ich, dass in den USA der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten ist. Im schlimmsten Falle wäre ich also noch beim Sheriff auf der Polizeiwache gelandet. Oh, Holy Moly, ich möchte nicht wissen, was ich dann bezahlt hätte! Vielleicht hätte ich sogar noch im Knast übernachten müssen … Aber wenn, dann sowieso NUR! MIT! MEINER! E(R)OS! :) ;)
  • Tender Summerwind 10. Oktober 2015, 10:38

    Es ist schon erstaunlich und gleichzeitig unglaublich, wie mir die portraitierten Menschen immer mehr ans Herz wachsen. Je öfter ich sie anschaue, desto vertrauter werden sie mir, werden langsam zu (inneren) Freunden. Ich habe das Gefühl, in ihr Leben einzutauchen, sie zu verstehen, ihre Gefühle und Gedanken. Meine Phantasie strickt aus bunten Wollfäden ihre Lebensgeschichten. Das "Verrückteste" aber ist, dass ein Wunsch immer stärker wird: Ich möchte ihnen noch einmal begegnen, mit ihnen sprechen, ihnen ihr Foto zeigen und hören, was sie selbst dazu zu sagen haben.
  • Tender Summerwind 11. September 2015, 15:45

    Fazit nach drei Monaten Kennenlernen und stetig zunehmender Sicherheit: Sie (= meine neue Kamera) erlaubt mir Dinge, die meine alte nicht konnte. Sie ist sofort "bereit", hält somit jede Sekunden-Situation fest ohne erst lange hochzufahren. Ich verpasse nichts mehr und muss mich nun nicht mehr ärgern, dass ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, die Kamera vorzubereiten. Sich bewegende Objekte werden scharf abgebildet, was für ein Wahnsinn und was für eine enorme Qualitätsverbesserung! Das Schönste aber: das Teleobjektiv erlaubt mir, (fast immer) unbemerkt die Geschichten in den Gesichtern der Menschen zu lesen, in den Schweißtropfen, den Augen, den Lebenslinien, der Mimik ... Ein bisschen fühle ich mich dabei zwar wie ein Voyeur, aber es ist soooooooooooo spannend und sooooooooooooooooo interessant, dass ich es nicht mehr lassen kann und auch nicht mehr lassen will. Ist es nicht total verrückt, dass eine Kamera einen so glücklich machen kann??? Irgendwann werde ich sie wohl noch mit ins Bett nehmen ... ;)
  • Tender Summerwind 1. Juni 2015, 15:36

    Ich bin in einem richtigen Freudentaumel! Was für eine Entdeckung! Die Kamera ist der Hammer! Was die alles kann! Ich taste mich langsam vorwärts, es ist alles andere als einfach. Aber das soll und muss es ja auch nicht sein. Jeden Tag entdecke ich meinen "Schatz" ein Stück mehr und die Liebe zu ihr wächst gleichermaßen. Noch fällt es mir schwer - als Technik- und Optik-"Ungenie" - diese Parameter zu verstehen: ISO, Blende, Brennweite, Belichtungszeit. Das wird dauern! Ich habe das Gefühl, tausend Wege führen mit ihnen nach Rom. ;)

Kenntnisse

  • Fotointeressiert