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SImon Ertler


Free Mitglied, Rheinfelden
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Über mich

Immer auf der Suche nach dem besten Schnappschuss

Fünf Jahre nach seiner Rede an der Bundesfeier in Rheinfelden ist Simon Ertler nun in der Lebensmitteltechnologie tätig und hat ein grosses Hobby
Er war der jüngste Bundesfeier-Redner vor fünf Jahren in Rheinfelden. Mit seinen zwölf Jahren vertrat er die Jugend. Was macht der Fricktaler eigentlich heute?

Rohstoffe verarbeiten und veredeln, mikrobiologische Analysen durchführen, Getränke mischen – so sieht der Alltag von Simon Ertler aus. Der 17-Jährige befindet sich im ersten Lehrjahr zum Lebensmitteltechnologen und arbeitet beim Getränkehersteller Ramseier im luzernischen Sursee. Das Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern hat er von seinem Vater, dem Chemikant, geerbt. Die Schnupperstunden beim Vater haben ihm aber nicht gefallen, denn nur ein Pulver als Endprodukt war ihm nicht genug. «Ich wollte etwas lernen, wo ich ein Endprodukt in Form eines Lebensmittels habe», so Simon.

Vor fünf Jahren drückte er noch die Schulbank und bereitete sich auf seine 1.-August-Rede in Rheinfelden vor. Er war einer von sechs Rednern aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Lagern, die damals zu Wort gekommen waren. Simon Ertler hatte als Zwölfjähriger die Aufgabe, die Jugend zu vertreten. Er bezeichnete sich als «Made in Rheinfelden» und gab seine Ansichten über die positiven und negativen Seiten seiner Stadt preis. Die Gunst der Stunde nutzte er, um sich für Ferien für behinderte Menschen einzusetzen. Mutig rief er alle Bürger dazu auf, für die Aktion «Denk an mich» einen kleinen Batzen zu spenden.

Fotos für Sackgeld-Zustupf

Ein Hobby, mit dem er Geld verdienen kann, hat Simon Ertler in der Freizeit: Fotografieren. Als 15-Jähriger hat er all sein Geld für eine digitale Spiegelreflexkamera zusammengespart und hat begonnen, für utopia.ch Partyfotos zu knipsen. Ein Burgerwettessen verhalf ihm ein halbes Jahr später zum persönlichen Durchbruch und seine Fotos wurden auf «20 Minuten online» veröffentlicht. «Ich habe meine Fotos von diesem Burgeressen nur so aus Spass an ‹20 Minuten› geschickt», sagt Simon Ertler schmunzelnd, «ich habe geschrieben, ich wäre schon froh, wenn mein Name unter den Fotos stehen würde.» So war es dann auch, und nicht nur das: Er konnte ganze fünf Fotos verkaufen. Das gab ihm einen schönen Zustupf ins Sackgeld - Kässeli. Mittlerweile knipst er für «newspictures.ch». Dort sind vor allem Fotos von Unfällen und Katastrophen gefragt. «Mein Beziehungsnetzwerk hilft mir, an Informationen zu gelangen.» Mehr will der junge Fotograf nicht über seine Informationsquelle preisgeben. «Das ist Betriebsgeheimnis», sagt er nur. 24 Stunden am Tag könnte er für seine Fotos im Einsatz sein, doch seine Prioritäten sind gesetzt: Die Lehre kommt an erster stelle.

Bericht: Aargauer Zeitung / CHRISTINE FÜRST
17.Mai 2010

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