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Berthold Weinschrod


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Kommentare 1

  • Berthold Weinschrod 21. Januar 2008, 18:29

    Das Haus ist ein Blickfang. Passanten, die in der Offenbacher Kaiserstrasse unterwegs sind und auf
    Höhe der Nummer 36 nicht innehalten, sind die Seltenheit. Seit dort vor sieben Jahren der Skulpturenhändler Berthold Weinschrod eingezogen ist, gibt es stets Spektakuläres zu beobachten. Auch an diesem Tag geht es auf dem Balkon des ersten Stockes über dem Eingang des Geschäftes „ SKULPTUR“ hoch her. Während ein lebensgroßer Spiderman in seiner rot-blauen Montur gerade dabei ist das Geländer der ersten Etage zu erklimmen, hat ein anderer oben bereits Stellung bezogen. Auch Jungfrau Maria har es sich auf dem Balkon gemütlich gemacht und schaut neben zwei Störchen und Marilyn Monroe mit gelassener Mine auf das Treiben auf der Straße.

    Dekorationswechsel

    Weinschrod kennt die Wirkung seiner Figuren. “Hier bleiben immer eine Menge Leute stehen“
    Zweimal in der Woche wechselt er die Dekoration vor und über dem Ladeneingang, damit Passanten auch den Weg ins Ladeninnere finden. Dort ist die Auswahl an Figuren – Kleinmöbel – und Seltenheiten riesengroß. Der Kunde kann zwischen mehreren tausend Modellen auswählen.
    Aber auch Tische, Bilder, Spiegel, offene Kamine, Barock und verschiedene Accessoires können bei Weinschrod erworben werden. „ Bei mir findet jeder etwas und was nicht da ist wird organisiert“,
    lautet das Motto des 57-jährigen Ladeninhabers.

    Weinschrod sieht sich als Dienstleister.
    „ Stete Präsenz und Flexibilität“ seien Haupteigenschaften, die ein Verkäufer haben müsste. Deshalb hat er auch einen ganz besonderen Service für die Kunden: die Geschenknotfallnummer. Unter der ist er auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten zu erreichen und kann für ausgefallene Präsente sorgen. Das kommt immer wieder vor. Zuletzt sei er um Mitternacht von einem Mann angerufen worden., der für eine Geburt nach einem großen Engel fragte. Weinschrod kam und öffnete den Laden, kein Problem. „ Ich muss mich nach den Kunden richten.“
    Vor zwanzig Jahren hatte er mit dem Kauf und Verkauf von Vasen auf diversen Märkten angefangen. Irgendwann seien ihm Skulpturen angeboten worden und er nahm sie in sein Sortiment auf.
    Vor sieben Jahren schließlich eröffnete er „SKULPTUR“ in Offenbach.
    Seine Kunden kommen aus verschiedenen Anlässen. Vasen und Säulen, die für Hochzeiten ausgeliehen oder gekauft werden, ägyptische Tempeltänzer, die großräumige Wohnhallen schmücken sollen, ein Eishockey-Fan, der sich einen lebensgroßen Spieler in den Gartenstellen will oder Bordellbetreiber, die nackte Skulpturen
    für die Inneneinrichtung benötigen. Seit vier Jahren zeigt auch das ferne Ausland verstärkt Interesse. Weinschrod kontrolliert hier in Offenbach die bestellte Ware und sendet selbige Paletten bis nach Moskau und Sibirien. Es gibt kein Wunsch der nicht erfüllbar ist.
    Materialien:
    Die Figuren und Säulen bestehen aus Giesharz mit
    Glasfaserverstärkung. Dadurch sind sie auch für das Freigelände (Garten u.s.w.) geeignet.
    Weinschrod arbeitet mit Fabriken zusammen und kann dadurch auch spezielle Wünsche Erfüllen.
    Nationale und internationale Händler beliefern ihn.
    Vor allem muss er immer wieder Esstische nachbestellen, die sind derzeit der Renner.
    Wer Weinschrod in der Kaiserstrasse besucht, merkt, dass er mit Herz und Seele Verkäufer ist.
    Und davon profitieren die Kunden, die Weinschrod nur sehr ungern mit leeren Händen aus dem Geschäft gehen sieht. Deshalb drückt er auch mal ein Auge zu bei den Preisen. „ Wichtig ist dass alle ein gutes Gefühl haben, wenn der Kunde aus dem Geschäft geht


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