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Alexander Leipold


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Über mich

Wozu noch Fotografie? Als rhetorische Figur oder Naivität? Die Möglichkeiten quillen über, doch Vermittlung fehlt. Denkt man sich Fotografie als Suchprozess, löst das Widersprüche auf? Denkt man Fotografie als Ausdrucksmittel, so wird es problematischer: Kontexte entstehen und zerfallen im subjektivistischen Meer. Es wird darauf ankommen, kollektive Bewusstseinsformen auszuloten, metaphorische Sprachen einzuüben. Die Kamera kann nicht mehr als ein Instrument dazu sein.

Kommentare 34

  • Neidhard von Wolkenklau 31. Dezember 2008, 20:19

    Hi Alexander
    Ich bin gerade auf deine Foto gestoßen, und es ist wohltuend, endlich mal wirkliche Fotografie zu sehen.
    In diesen ganzen Knipskrempel und der platten technisch sauber Hobbyfotografierei wird es einen oft übel. Besonders gefallen mir deine Fotos von abandoned place. Sie sind für mich besondere Orte.

    lg

    Neidhard von Wolkenklau
  • .wunderkind 20. Oktober 2007, 14:18

    verstehe deinen standpunkt gut und teile ihn teilweise. ich distanziere mich auch von vor qualität strotzdenden abbildungen von so oder so beeindruckenden dingen. dennoch fotografiere ich bspw. island anders als andere. und vermittle mit dem analogen bild eine andere sichtweise als hochglanz, so fließt also meine subjektives empfinden von den momenten damals mit in das bild. und selbstverständlich verbinde ich mit dem bild den moment in dem ich es gemacht habe. doch konnte ich damals, als ich dort stand das überwältigende nicht gleich verarbeiten oder so wirken lassen wie ich es mir gewünscht hätte. die bilder lassen mich das im nachhinein tun. genau wie mich die tanzenden an den moment als ich dort, und überaus beeindruckt von den bewegungen und der intensität dieses tanzens war, erinnern lassen. ich versuche in den bildern auch das wesen der dinge zu zeigen. dabei ist es natürlich schwer sich von qualität und fotografischen stilmitteln frei zu machen, im gegenteil ich versuche sie entsprechend zu verwenden. wenn du deine bilder nur machst um darin erinnerung zu halten, brauchst du sie nicht veröffentlichen, also gehe ich doch davon aus, dass du leute erreichen willst.
    allerdings distanziere ich mich doch absichtlich von motiven, die eine besonderen reiz haben, wie landschaften, körpern, menschen o.ä, nur weil das motiv hier das bild allein schon "besonders" macht. was ich damit verbinde kann völlig anders sein, als das was der zuschauer verbindet. mir geht es schon darum emotionen zu erzeugen möglichst die, welche ich gefühlt hab, als ich das bild gemacht habe um den moment für mich zu behalten. meine sicht der dinge. ich verstehe durchaus deine intention, mich von den bewertungen anderer frei zu machen und für mich zu fotografieren um der fotografie willen. ich werde noch eine weile brauchen fotografisch zu mir zu finden.
    gruß martin
  • .wunderkind 20. Oktober 2007, 10:14

    danke für die auseinandersetzung mit meinen bilder. deine ausführung versucht scheinbar fotografische leistung von motiv zu trennen. die leistung ist also größer, wenn die besonderheiten der urbanität und des alltäglichen festgehalten werden können, also wenn das die wirkung durch selbst schon wirkende motive. der betrachter kann wohl bildwirkung und motiv nie trennen, weil das motiv ja sofort den affekt auslöst. in island ist einfach die natur das beeindruckende, vielleicht das fremde.. ähnlich bei den tänzerinen, sind es eben menschen, die mehr die aufmerksamkeit auf sich ziehen als vieles anderes, von nackter haut ganz zu schweigen. die fotografische leistung kann bei mir nicht groß sein, ich fotografiere erst ein jahr. dennoch ist es meine art die dinge zu zeigen. zusammen mit dem mittelformat, als mein liebstes. es ist mein schnitt, mein ausschnitt der realität. in island, oder bei aktfotografie drängen sich die motive quasi durch ihre eigene seltenheit oder den verbunden reiz auf. bei urbanität und alltäglichem ist das gegenteil der fall, man muss suchen und einen blick dafür entwickeln, das besondere zu finden. allgemein ist es schwierig bilder zu bewerten oder auszudrücken, was man dabei empfindet, weil die assoziationen ganz subjektiv sind. mit dem spiel der formate und des films, farbe, schnitt etc.. ist es eben möglich diese wirkung ein wenig zu steuern bzw bestimmte wirkungen zu unterstreichen, das sehe ich als die leistung der fotografie an. das gelingt dir beispielsweise bei #9 durch die perfekt zum motiv und stimmung passenden kontraste. respekt dafür.
    gruß martin
  • A. hush Melody.. 9. Juli 2007, 16:25

    anspieltipp:

    portrait of david - 9 day wonders

    kannste aber vll schon... sänger von the white birch....

    und ich verschwinde wieder...
  • Alexander Max Maier 23. Juni 2007, 17:36

    hi,

    tolles portfolio, glückwunsch.

    schöne grüße aus ulm, alex

    ps. -> http://www.crunchypix.com
  • Kiki 8. Mai 2007, 17:09

    gerne alexander, ich finde deine bilder echt sehr stark! zustimmung muss es doch geben...:)
  • A. hush Melody.. 6. Mai 2007, 18:20

    ich habe seit 2 wochen kein netz.... son dreck.

    habe jetzt aber die umts karte von meinem freund und kann wieder online sein

    *freu*

    ich lese gerade den sloterdjik. und kacke ich hasse den kerl. selbstverliebter egomane. ich wette der kackt aufm klo fremdwörter.... das ist der mister in-normalen-interviews-muss-ich-nen-fremdwortanteil-von-mindestens-70%-erreichen-weil-ich-cool-bin-und-alle-so-dumm-und-von-meinen-büchern-fang-ich-gar-nicht-erst-an. und er gehört zur gattung der sinnlose-gedankensprünge-werden-mir-als-genialität-ausgelegt-tiere.

    kotz.
  • Viola Patzig 4. Mai 2007, 11:30

    ...also
    ich gebe dir natürlich recht.in gesellschaftlicher interaktion passt man sich an, verstellt sich, fügt sich, windet sich, nur um seinem gegenüber zu gefallen, aufzufallen, ja vielleicht sogar hörig zu sein.
    jedoch ist dies eine natürliche funktion jedes menschen um sein innerstes nicht preiszugeben.eine schutzfunktion sozusagen.
    ich kann nicht abstreiten, dass bei vielen menschen gerade diese schutzfunktion als ausrede dafür benutzt wird, dass sie sich dauerhaft verstellen, ständig jemand anders sind, nur um zu funktionieren.
    nach schematas zu funktionieren um nicht aufzufallen, beziehungsweise gerade immer "anders" zu erscheinen.
    ich bin allerdings der meinung, dass die aussage: niemand hat einen charakter.eine pauschalisierte, vielleicht auch von enttäuschung über viele menschen gezeichnete aussage ist, welche nicht der wahrheit entsprechen kann.
    vielleicht schreibst du diese aussage meinem unsterblichen optimismus zu..doch ich kann dir sagen, dass ich sowohl menschen kenne, die sich dauerhaft, ja krankhaft verstellen und wahrhaftige charaktermenschen, welche schon seit 14jahren so sind wie sie sind.sicher haben sie sich verändert, jedoch eine grundstrucktur beibehalten..
    "veränderung"ist oft verwechselt worden mit "prägung".

    ja, ich bin der meinung, dass es menschen gibt, die ein "wesen" haben, einen charakter und trotzdem von umständen gelenkt und geprägt werden, jedoch diese umstände immer gleich sehen, angehen, bearbeiten und reflektieren, auch wenn sie sich an erfahrungen bereichern, lernen, bleiben sie doch in ihrem "wesen" zurück.
  • Kiki 29. April 2007, 23:32

    super fotos, mag ich total! buddy...
  • Viola Patzig 28. April 2007, 11:47

    ...hey..ich schwöre dir das ich deine anmerkung nicht gelöscht habe..ehrlich, so etwas tu ich nicht und habe es noch nie getan. und missfallen hat sie mir erst recht nicht.ich war sogar sehr angetan von ihr..
    jedenfalls war ich gesteln überhaupt nicht in internet und davor war sie noch da.
    und meine ist ja auch weg..und das habe ich auch nicht getan.
    verstehstdu, ich weiß überhaupt nich wie so etwas geht...
    so und jetzt sag mir mal ob fremde das auch irgendwie machen können...?
  • EIN RAhMen 10. April 2007, 18:22


    MÄRCÜ ;)
    :)
  • Jenny Ba 7. April 2007, 19:16

    hey,finde deine bilder echt klasse!
    lg jenny
  • A. hush Melody.. 1. April 2007, 13:16

    abi vorbeiiiiiiiiii

    ich habe wieder zeit

    unsere gespräche fehlen mir...

    wie geht es dir? :)
  • .wunderkind 24. März 2007, 21:04

    ja doch spricht an.. mehr als manches galeriebild :)
  • Eusepia Lehe 12. März 2007, 19:00

    (mit dir würde ich gerne mal durch die natur laufen und kein wort reden...)
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