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Zwei Gramm, aber oho!

Zwei Gramm, aber oho!

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Zwei Gramm, aber oho!

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

Wichtig:

Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
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4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 14

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 25. Januar 2019, 18:30

    Der Fotograf Eberhard Mußler bedankt sich für die Diskussion seines Bildes und schreibt:

    "Bei diesem Kolibri handelt es sich um einen Hahn der Prachtkehlelfe (Chaetocercus heliodor, Gorgeted woodstar, Estrellita de gorguera) aus den ecudorianischen Anden. Ich habe ihn auf ca. 2000 msnm aufgenommen. Sein Gewicht liegt “kaum über 2 Gramm“ (Literaturangabe). Es handelt sich um einen der kleinsten Vögel der Welt; 5,8 bis 6,4 cm lang). Im Foto befindet sich der linke Flügel direkt vor der Brust. Dadurch und nicht nur wegen der langen Belichtungszeit ist er nicht so gut zu sehen. Die längere Belichtungszeit habe ich bewusst gewählt, um mehr Dynamik ins Bild zu bekommen. Man sieht zwei Flügel im Auslösezeitraum.Für Aufnahmen von so schnellen Tieren müssen die Parameter bereits vorher eingestellt sein und man muss auch wissen, welchen Weg der Vogel nimmt und wann er kommt. Dies lässt sich durch Beobachtung ermitteln, da die Tiere sehr konservativ sind. Sie drehen oft immer die gleiche Runde, bis sich das Nahrungsspektrum ändert und nützen dabei auch „Marker“ an Pflanzen. Und da sie etwa alle 15 Minuten fressen müssen, lässt sich abschätzen, wann sie wieder auftauchen. Wenn sie in der Komfortstellung sitzen, sind sie zusammengesunken, dick und aufgeplustert.
    Auf den Rest hat man wenig Einfluss. Die Verweildauer vor einer Blüte schätze ich auf 1/3 s. Da heißt es nur noch draufdrücken. Der Rest ist Glück – auch, dass er gerade vor einer Blüte im Hintergrund fliegt, die die gleiche Farbtönung wie die seines Halses hat oder Pech, dass noch ein Ast im Hintergrund ist, aber so schlimm finde ich das nicht. Ich habe mich sehr über dieses Bild gefreut und auch über die hilfreichen Kommentare für die ich mich sehr bedanke."
  • Jürgen W2 22. Januar 2019, 13:43

    "Die Bildunterschrift könnte heißen: 'Mit Volldampf (knapp 100 kmh) durchs Urwaldgestrüpp' oder 'Ein Leben unter Volldampf' oder 'Zwei Gramm, aber oho!'; 'Ein Leben unter Adrenalin' ..."

    Das möchte ich gern widersprechen. Dieser Kolibri wiegt mehr als zwei Gramm. Die, die zwei Gramm wiegen, heißen je nach Land "Zunzuncito" (Kuba) oder "Zumbador" (Dominikanische Republik), laut Wikipedia auch "Hummelkolibri", "Bienenkolibri" oder "Bienenelfe", und sie haben keinen länglichen Körper, sondern sind kugelrund.

    Der Idee, dass sie adrenalingesteuert durch den Urwald düsen, widerspreche ich auch. Bei uns sitzt einer den ganzen Tag lang auf einer Wäscheleine und guckt in Richtung Lagune. Ab und zu fliegt er kurz los, um sich irgendein Insekt zu schnappen, und dann sitzt er wieder eine halbe Stunde lang dort.

    Diese größeren länglichen Kolibiris wie dieser hier sind etwas aktiver. Sie fliegen oft die oberen Blüten von Hibiskussträuchern an, die bei uns etwa vier bis fünf Meter hoch werden.

    Bei diesem Foto mag ich das Lila. Die Erwartung ist bei Kolibrifotos ja eher, dass der Hintergrund grün ist, oder eben blauer Himmel. Das Lila macht das Foto zu etwas Besonderem. Mich erinnerte die Farbgebung spontan an Pete Turner.

    https://www.google.com/search?q=pete+turner&client=firefox-b-ab&tbm=isch&tbs=rimg:CaemCDEFM8KmIjgDwuZD5TQoddJMMO3SGGP_1UZQHHCS5B3J1S6afX0BKSRLOja-rHFyVWL1D_182FE-pZrvOdUtyHtSoSCQPC5kPlNCh1EdMbIEFKKnS1KhIJ0kww7dIYY_18R55AC7NLlc8kqEglRlAccJLkHchHj92LpZ3PStSoSCXVLpp9fQEpJEXeFzzXdXy8pKhIJEs6Nr6scXJURx-UaxrR5tCUqEglYvUP_1zYUT6hFlbEd67c9RjSoSCVmu851S3Ie1Edt6WpXGiWzp&tbo=u&sa=X&ved=2ahUKEwjsp7i3toHgAhUCn-AKHcdXD8UQ9C96BAgBEBg&biw=1366&bih=654&dpr=1
  • elevatorjwo 22. Januar 2019, 7:50

    Kindermund tut Wahrheit kund...
    Da ist schon was dran. Zeigt das Bild mal einem 4 - 5 Jährigen. Sie sind noch nicht so "verkopft" und haben keine Ahnung von Blende, Belichtungszeit, Bildaufbau etc. Sie werden einfach nur traurig feststellen, dass der arme Vogel nur einen Flügel hat. Wir aber versuchen nicht das Bild zu bewerten sondern den Aufwand, den der Autor betrieb und wir werden es relativieren.
    Ich für meinen Teil bin 100%ig bei "XYniel" und bei "Der heilige Bimbam". Es ist Luft nach oben und da ist es egal, ob Profi oder Amateur. Der Anspruch ist entscheidend und schön scharf und schön farbig ist noch lange kein gutes Bild.
    Im Netz gibt es 1000e von Kolibribildern. Nicht alle sind gut aber einige doch...
    https://www.google.de/search?q=kolibri+bild&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=2ahUKEwiew7-97oDgAhWLzqQKHfQkB9gQsAR6BAgFEAE&biw=1877&bih=1300#imgrc=zIpRvseJIcZ6eM:
    • Lutz Klapp 23. Januar 2019, 9:54

      Das mit den Kindern sehe ich absolut anders. Sie vergessen, oder etwa unbewusst Sachen, die bei ihrer Malerei fehlen. Kinder haben mehr Fantasie als wir Erwachsene glauben zu wissen.
  • Lutz Klapp 21. Januar 2019, 11:27

    Das Foto ist insgesamt gelungen. Die Sichtweise ob dieses Foto gelungen ist oder nicht, liegt im Ermessen des Betrachters. Der eine ist froh, das er so etwas hinbekommt, der andere sieht noch Verbesserungen in diesem Motiv.
    Von den Farben her ist es ein Knaller. Was meiner Meinung nach die Harmonie stört, ist der Baumstamm, der quer vor dem Kolibri verläuft. Das der Kolibri in der Mitte platziert ist, ist auch nicht optimal. Was die Verschlusszeit angeht, wundert es mich, das die Augen trotz der 1/250 sek. noch scharf sind. Das dürfte damit zu tun haben, das er wirklich in der Luft stand. Zu den Flügeln, die sollen gar nicht scharf abgebildet sein, weil sonst die enorme Dynamik der Flugbewegung verloren geht. Da ist dann eine Verschlusszeit ab 1/1000 sek. optimal. Das ist dann auch immer die große Chance auf ein gutes Kolibri Motiv.
    Zitat "Berufsfotograf" bist du der Meinung, das ein Berufsfotograf besser sein muss, als ein Amateur?
  • XYniel 20. Januar 2019, 21:18

    ich finds suboptimal, vor allem, wenn ich höre, dass hier jemand fotografiert, der sich mit dem sujet enorm auseinandergesetzt hat.

    das fängt bei der mmn falschen belichtungszeit an, sodass die flügel beinahe "verschwinden", geht über die positionierung, die zu sehr linkslastig ist und dann noch die ungünstige hg-zu-vogel position, die den schnabel gegen den "ast klatscht"

    übrigends, kolibries fliegen nicht permanend wie ein jet rum, sondern bleiben immer wiederin der luft stehen....
  • Hansjürgen Köhler 20. Januar 2019, 11:52

    Ich finde es äußerst schwierig, einen Kolibri überhaupt zu fotografieren, weil diese Leichtgewichte extrem schnell sind. Da bedarf es schon der Stroboskop-Technik, um die Flügel scharf zu kriegen. Der Hintergund ist ruhig, der Vogel hebt sich sehr gut ab und ist selber scharf!

    Gruß

    Hansjürgen
  • Jörg Hennig 20. Januar 2019, 11:30

    Hallo,
    vielleicht wäre es besser gewesen die Belichtungszeit kürzer zu halten. Da anzunehmen ist, dass die Lichtmenge dafür nicht ausgereicht, hat wäre es sicher gut gewesen die ISO etwas zu erhöhen. Andererseits finde ich es so gerade gut weil dadurch vermittelt wird wie extrem schnell die Flügel schlagen. Insgesamt eine tolle Aufnahme!
  • Helge Jörn 19. Januar 2019, 12:01

    Ich gehen einmal davon aus, dass die gezeigte Arbeit aus einer ganzen Serie von Aufnahmen stammt und der Autor ist sicher nich nur einmal mit seiner Ausrüstung  losgezogen ist, um endlich seine Geduld und sein Geschick belohnt zu sehen. Ihm ist eine großartige Aufnahme gelungen mit der Schärfe genau auf dem Punkt, wo sie sein soll.
    Meinen Glückwunsch!
    Wenn ich eine kleine Verbeserung vorschlagen dürfte: Ich hätte den Vogel etwas weniger mittig gesetzt. Vielleicht rechts und unten ein wenig abschneiden. Ich denke, dass dies die Dynamik des flirrenden Flügelschlages noch erhöht hätte.
    Aber das ist eigentlich "nörgeln" auf einem sehr hohen Niveau.
  • Clara Hase 18. Januar 2019, 22:22

    also, einen colibri zu fotografieren mit seinen enorm vielen flügelschlägen ist schon eine Leistung und, der flügel ist sogar noch im Ansatz sichtbar.
    Gut auch die zwei Gramm Körper in seinen schillernden Farben. Ein blankes Auge hat er auch- ich hatte noch nicht die Gelegenheit, weiss aber halt wie schnell die Flügel schlagen.
    Ein guter Umstand ist der Hintergrund einer Blüte weil nicht auch noch mehrfarbig.
  • AnBes 18. Januar 2019, 20:44

    Schtuttgart - Schwaben - Net gschompfa isch globt gnug. 
    Ich wäre stolz wenn ich das Bild in dieser Qualität gemacht hätte. 
    Grüßle Anbes
  • Günter Seng 18. Januar 2019, 18:44

    Was für eine Fantastische Aufnahme in  Top Qualität und die Farben sind Spitze
    VG Günter
  • Agora Bilddiskussion intensiv 18. Januar 2019, 18:31

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:

    " Ich bin schon ein paar Jahre Mitglied der fotocommunity. Ich hatte damals, das sind schon ein paar Jahre her, ein Bild hochgeladen in der Erwartung, dass es diskutiert werde. Aber das fand leider nicht statt.
    Heute weiß ich allerdings, dass das Bild nicht gut war, aber damals dachte ich, na ja, bist Du halt nicht so gut. Ich bin ja auch kein Berufsfotograf.
    Inzwischen habe ich halb Südamerika fotografiert, speziell Kolibris, weil die mich so faszinieren. Und die möglichst im Flug. Die Bildunterschrift könnte heißen: „Mit Volldampf (knapp 100 kmh) durchs Urwaldgestrüpp“ oder „Ein Leben unter Volldampf“ oder“ Zwei Gramm, aber oho!“; „Ein Leben unter Adrenalin“ ...
    Falls das Bild den Fachleuten gefällt, freue ich mich. Es geht mir aber auch darum, Kritik für das Bild zu bekommen und dazu zu lernen."

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Exif

Kamera Canon EOS 70D
Objektiv 150mm
Blende 3.5
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 150.0 mm
ISO 160

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