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Zum Pfingstfest:  ...ist das jetzt Kitsch...?

Zum Pfingstfest: ...ist das jetzt Kitsch...?

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KLEMENS H.


Pro Mitglied, aus der Stadt zwischen Solling und Weser

Zum Pfingstfest: ...ist das jetzt Kitsch...?

...irgendwie haben wir doch alle eine Vorstellung
von einer idyllischen Landschaft,
in der Mensch und Tier in Harmonie mit der Natur leben...

Da es diese Landschaft aber kaum noch so gibt,
wie hier zu sehen,
ist so ein Foto ziemlich "unrealistisch"... -
im Sinne von "nicht typisch für unsere Zeit..."

...ist es darum gleich ein "kitschiges Bild"... ?

Gestern aufgenommen auf dem Rückweg vom FC-Treffen im Tierpark Sababurg...

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NIKON CP 8800
Zur Komposition: ein Sack Flöhe hüten ist leichter,
denn alle Schafe waren in Bewegung... ;-)))
(...und wie immer F 11 drücken... !)

Kommentare 34

  • Iris Linder 19. Mai 2013, 16:27

    ...ich habe den Eindruck, wenn die Schönheiten der Natur kulminieren, bekommen einige Menschen Angst vor ihren Gefühlen und nennen es dann "Kitsch",
    liebe Grüße von Iris
  • Vera Laake 27. Mai 2009, 19:36

    Ohja, sehr schön siehts aus
    mit Tiefenwirkung!!
    LGv VERA
  • Lisa162 8. September 2008, 1:01

    Ein wunderbares, idyllisches Bild!
    (Und selbst, wenn es Kitsch wäre: na und?)

    LG Lisa
  • KLEMENS H. 29. Mai 2008, 15:28

    @ Marlis E.:
    ...danke, Marlis, für deine Anerkennung... ! :-))

    ...schön, dass Du es entdeckt hast,
    das Lämmchen auf dem Hügel:

    Du wirst lachen:
    es war für mich - schon von Weitem gesehen -
    der allererste Anziehungspunkt und Ruhepol,
    während mir die Schafherde
    (hier nur ein kleiner Teil von 700 Tieren, s.o.)
    wegen der ständigen Bewegung der "kopflosen" Körper
    nur als "anonyme, bewegte Masse" vorkam...

    Dieses Lämmchen hatte ich also bei allen Ausschnittsversuchen
    immer gleichzeitig auch im Visier... :-))

    Sich Zeit zu nehmen,
    alles auf mich wirken zu lassen...
    sind die Quellen meiner Findungen...

    ...dazu gehörte dort auch,
    mit dem Schäfer über eine Stunde lang geplaudert zu haben,
    über seine Einstellung zu den Tieren,
    über sein Leben damit
    und über seine Lebenseinstellungen... -

    ...wir sind wie Freunde auseinander gegangen... :-))

    LG Klemens
  • Marlis E. 29. Mai 2008, 13:10

    @ Klemens:
    ich möchte Dir erstmal sagen, wie schön und inspirierend ich den Austausch mit Dir finde.Danke dafür, es ist eine wirkliche Bereicherung.
    Du hast schon wirklich Geduld und Fingerspitzengefühl, das merkt man Deinen Bildern an. Hier finde ich bemerkenswert, dass auch ein kleines Schaf oben am Hang liegt und schaut. Deine Bildkompositionen wirken so natürlich und es steckt so viel Geduld dahinter.
    Liebe Grüße und Danke für Deine Anmerkung
    Marlis
  • KLEMENS H. 29. Mai 2008, 0:05

    @ Dieter Craasmann, @ Marlis E. und @ alle:
    ...hier noch ein Nachtrag:

    ...natürlich ist so ein Motiv auch bei mir eines,
    das vom Zufall abhängt... -
    allerdings kann ich sehr geduldig ein Motiv fixieren,
    bis sich der Zufall wie gewünscht einstellt... :-))

    so habe ich hier eine Weile warten müssen,
    bis endlich eines der vorderen Schafe aufschaute
    und zugleich auch hinten alles passte,
    z. B. mit dem Lämmchen in der Mitte... -

    ...dass das vordere Schaf NACH RECHTS schaute,
    war dann das Optimum
    (neben der bogenförmigen Anordnung der Schafe)
    für eine Blicklenkung in die Tiefe... :-))

    LG Klemens
  • KLEMENS H. 21. Mai 2008, 17:56

    @ Dieter Craasmann:
    ...danke, Dieter, für deine Antwort:

    "Licht, Stimmung und die Schafe in dieser strahlenden Landschaft..."
    erzeugen in dir den Eindruck einer idealen, harmonischen Szene... ? -

    In der Bearbeitung habe ich nichts idealisiert, wie ich jetzt präzisiere... -
    aber der Blickwinkel, die Gegenlichtsituation
    und der Ausschnitt mit dem blühenden Zweig und der Anordnung der Schafe...
    sind natürlich an der Wirkung einer "idealen Landschaft" beteiligt... :-))

    HG Klemens
  • Dieter Craasmann 21. Mai 2008, 16:06

    Hallo Klemens,
    ich meine nicht Dich persönlich,
    sondern, Licht, Stimmung und die Schafe in dieser strahlenden Landschaft.
    Gruss Dieter
  • KLEMENS H. 14. Mai 2008, 20:54

    @ Dieter Craasmann:
    ...aber es ist doch nur ein Foto... ! :-))

    ...wie meinst Du das mit: "idealisiert"...?
    (ich finde nämlich,
    dass ich es nicht "idealisiert" hätte...) :-))

    HG Klemens
  • Dieter Craasmann 14. Mai 2008, 19:26

    Sehr symbolisch, eher noch für Ostern,
    ich finde es einfach wunderschön,
    wenn auch etwas idealisiert.
    Viele Grüsse
    Dieter
  • KLEMENS H. 14. Mai 2008, 14:42

    @ Doris Kaden und @ alle:
    ...wahrscheinlich habe ich in meiner Vergangenheit
    von meinen Verwandten zu viele Pfingst-Kartengrüße
    mit kitschigen Schäfchen-Landschaften erhalten... - :-))

    Heutzutage schreibt man sich ja zu Jahres-Festen
    kaum noch Ansichtskarten...

    Wie gesagt, habe ich durchaus damit gerechnet,
    dass Jemand dieses Bild für kitschig hält,
    weil solche Schäfchen-Landschafts-Blicke
    eben recht selten sind
    und damit untypisch für unsere deutschen Landschaften ...

    ...aber offensichtlich gibt es überall in Deutschland
    und anderswo
    einen Trend zurück zu einer extensiveren Nutzung verschiedener,
    auch alter Haustierrassen... -
    und damit einen Gegentrend zur Massentierhaltung...

    Es gibt allerdings hier in der Nähe von Holzminden
    das ernsthafte Streben eines Unternehmers,
    eine Ziegen-Massentierhaltung aufzubauen
    mit 3.000 - 7.000 Ziegen... !

    Da stellt sich die Frage nach der Realität neu... !

    LG Klemens
  • D.Kaden 14. Mai 2008, 8:16

    wenn sie nicht rhetorisch ist, verstehe ich ihren sinn hier nicht: das Bild ist weder untypisch,noch unrealistisch - für mich ist der zusammenhang zum kitsch von vorn herein nicht gegeben.

    zur Wirklichkeitsdebatte :-):
    die realität ist das eine, aber schon ein ausschnitt, wie ihn das bild erforderlich macht, ist subjektive veränderung;und dann kommt das weitere hinzu,ob nun kritisch oder poetisch. poetisch bedeutet: alles hässliche "klein" lassen,alles schöne betonen - irgendwo hier muss dann auch der weg zum kitsch liegen, es wird dann trivial und untypisch,täte nur so, als sei es realität. jetzt beschwert sich bestimmt wieder jemand über das gedankengewirr - aber so ist nun einmal die realität und außerdem findet es Marlis ( s.o.)
    amüsant.
    Liebe Grüße :-)
  • KLEMENS H. 13. Mai 2008, 22:25

    @ Jürgen Schwiers:
    ...eigentlich denke ich ähnlich wie Du:

    ...dass nämlich eine Darstellung oder Abbildung der Realität (des Äußeren)
    "REALISTISCH" sein sollte,
    d.h. dem TYPISCHEN Zustand einer Landschaft entsprechen sollte...

    Das ist die Sichtweise eines Großstädters...
    und die eines (kritischen) Realisten...

    Ein Fantast möchte aber auch Wünsche, Träume und Gefühle darstellen... -
    also auch eine scheinbar "heile Welt, eine Idylle"... -
    als Gegenbild zur "typischen Realität"...

    ...auch diese Wunschbilder sind "Realität" (des Inneren)... -
    und selbstverständlich ist es zulässig,
    diese (auch) fotografisch darzustellen
    ohne als "verlogen" zu gelten...

    Die Frage ist nur:
    wann fängt der "Kitsch" an...?

    Bis jetzt hat keiner gesagt, dass das Foto hier "kitschig" sei,
    womit ich aber durchaus gerechnet habe, dass das Jemand sagt...

    @ Doris Kaden:
    ...insofern ist meine Frage aus meiner Sicht
    nicht "rhetorisch" ...

    HG Klemens
  • Jürgen Schwiers 13. Mai 2008, 19:56

    Eine objektive Definition, was KITSCHIG ist, gibt es glücklicherweise nicht.
    Ich finde, das ist ein SCHÖNES Bild, das eine IDYLLE vorstellt. KITSCHIG finde ich es insofern, weil es eine REALITÄT suggeriert, die so nicht existiert. Tierbewirtschaftung ist alles andere als eine Idylle!

    SCHÖN wäre es, wenn wir uns dafür einsetzen würden, dass das Weiden der Schafe nicht alleine eine ökonomische Tätigkeit wäre. Da wir das nicht tun (können), ist das Bild wiederum kitschig. Usw.
    Oder?

    LG Jü.
  • Marlis E. 13. Mai 2008, 11:41

    Die Maisonne strahlt in diesem Jahr gnadenlos und gibt ein fast unwirkliches Licht. Das hast Du ja hier in Deinem Bild gut gezeigt. Apfelblüten ohne viel Bienensummen, Schafe noch nicht geschoren...eigentlich ist die Natur auf diese Sonnenkraft nicht so wirklich vorbereitet. An weidenden Schafen finde ich nun wirklich nichts kitschiges auszusetzen, bei uns gibt es große Flächen Wachholderheide (versandeter Meeresarm), das wäre ohne weidende Schafe nicht zu erhalten. Alles hat in der Natur seinen Sinn...Deine Bildkomposition finde ich sehr gelungen. Es ist auch immer wieder amüsant, die Anmerkungen zu Deinen Bildern zu lesen.
    Grüße aus Hessen ... wo es noch viele idyllische Naturbilder gibt.
    Marlis