76.520 26

zerbrochen

Willkommen zu Agora - Bilddiskussion intensiv


Der/Die Bildautor*In schreibt:

"Mich haben die Strukturen in der zerbrochenen Glasscheibe angesprochen die sich im unscharfen Hintergrund scheinbar fortsetzen. Um nicht von diesen Strukturen abzulenken das Ganze in schwarz/weiß"

----

Wir freuen uns, dass Du Dich intensiver mit diesem Foto auseinandersetzen möchtest.
Bei Agora liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und Interpretation des Fotos - weniger in dessen Bewertung.

Daher folgender Tipp für Dich:
Stell Dir bei der Betrachtung des Bildes zum Beispiel folgende Fragen:
- Was sehe ich?
- Was löst das Bild in mir aus?
- Wie verstehe ich das Bild?
- Welche Aspekte im Bild sprechen mich besonders an?

Diese und andere Fragen helfen Dir, das Foto zu analysieren, es zu verstehen und einzuordnen. Und andere Betrachter des Fotos können Deine Gedanken zum Foto als Ausgangspunkt für eine Diskussion und weiteren Austausch sehen. Es profitieren also alle davon.

Wir freuen uns auf Deine ausführliche Anmerkung und Deine Gedanken zum Foto!

Wichtig:
Wir bitten Dich darum, die Anmerkungen auf das Foto zu fokussieren.
Destruktive und/oder verletzende Anmerkungen und Kommentare, die nichts zur inhaltlichen Diskussion des Bildes beitragen, werden gelöscht.
----
Du möchtest weitere Informationen zu Agora? Du möchtest ein Foto einreichen?
Alle Infos findest Du auf folgender Seite: https://fotoschule.fotocommunity.de/agora/

Kommentare 26

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 15. November 2020, 9:09

    Die Diskussion ist jetzt hier beendet. 
    Agora geht mit diesem Bild weiter:
    letztens im Tal
    letztens im Tal
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 15. November 2020, 9:09

    Der/Die BildautorIn schreibt: "Ich möchte mich für die vielen Anmerkungen zu dem Bild bedanken.

    Die eine oder andere konstruktive Kritik zu dem Bild werde ich versuchen das nächste Mal umzusetzen, dies betrifft sicherlich das gerade ausrichten sowie den Ausschnitt.

    Das Bild so zu beschneiden das ein nach unten offenes Loch entstanden wäre wollte ich bewusst nicht, da es einen gewissen Rahmen bildet."
  • Wolf Schroedax 13. November 2020, 20:15

    Für mich liegt ein Rätsel darin, dass auf den ersten Blick die dunklen Spritzer auf dem Glas Dreck zu sein scheinen , also nicht durchsichtig. Auf den zweiten Blick sind aber vor allem die großflächigen "Spritzer" so durchsichtig wie der Defekt in dem sonst gleichmäßig milchigen Glas. Dafür gibt es nur eine Erklärung: Die  "Spritzer" sind Schäden der milchigen Schicht auf dem Glas....  Wahrscheinlich hat das HF25 am 8.11. 20.30  auch schon gemeint ....    lgw
    • HF25 13. November 2020, 22:20

      ... so in etwa; aber schmutz war nicht meine deutung, sondern wegen der (teilweisen) durchsichtigkeit dieser vielen  (halb-)dunklen, scharfbegrenzten bildstellen alterung und bruchbedingte abblaetterung eines farbauftrages. der muss wg. des sw nicht unbedingt milchig sein.    lg horst
      p.s. habe gerade in der grossansicht den eindruck, dass es sich um eine zweifachscheibe (thermopane) handeln koennte, die verwirrende schatttenwirkungen ins bild bringt... :-)
  • tanu676 12. November 2020, 19:32

    Ich möchte dem Bild den Titel  "Krieg und Frieden" geben.

    Das Bild symbolisiert für mich zuerst Zerstörung, dann Schmerz aber auch die Kraft in der Ruhe .

    Durch das zerbrochene Glas entsteht die Zerstörung .
    Der Unscharfe Hintergrund wirkt auf  mich wie Speere die mitten ins Herz des Bildes stechen, stehen so für den Schmerz.
    .Zuletzt sehe ich eine Figur die einem Buddha gleicht .Sie ist  durch das zerbrochene Glas entstanden und  strahlt die Kraft und Ruhe aus die sich über das ganze Bild legt .

    hg Tanu
  • Helmut Hussian 12. November 2020, 15:49

    Ehrlich gestanden ist es kein von mir bevorzugtes Foto, also eines welches ich mir zu Hause an die Wand hängen würde.
    Allerdings muss man einräumen, das Kunst Geschmacksache ist. Jeder Mensch sieht Kunst anders, in diesem Fall eben mit den Augen desjenigen Fotografen. Also:
    Ich sehe das Bild als etwas zu Dunkel an.
    Beim ersten Anblick dachte ich das mich hier ein unscharfer Käfer anblickt. Der weiße "Fleck" verleitet dazu.
    Erst beim zweiten Blick sah ich einen zerbrochenen Lampenschirm.
    Als ganzes wirkt das Bild für mich unruhig.
    Ein Foto, zum Unterschied zu einem Bild, sollte man in der ersten Sekunde erkennen was es zeigt. Dies ist mir hier nicht passiert.
    Möglich wäre es den unscharfen Hintergrund entweder aus der Mitte zu verbannen, oder diesen anders zu gestalten. Z.B. in Farbe. Das ist natürlich leicht gesagt, wenn man beim Fotografieren nicht dabei war. :-)Gemeinsam mit dem Titel, welchen ich als Erstes gar nicht gesehen habe, erklärt quasi das Foto.Das Foto in s/w auszuarbeiten ist vermutlich die beste Lösung des Fotografen gewesen.
    LG Helmut
  • Sichtweise CR 11. November 2020, 8:39

    Ich hatte mir weniger Text gewünscht, da r auf mich arrogant rüber kommt, wobei er teils inhaltlich gut ist und der Sinn auch erkennbar ist.

    Lieber mit dem Titel das Bild auf sich wirken lassen. 
    Denn Titel und Bild sind zusammen echt stark. 

    LG Caro
    • Agora Bilddiskussion intensiv 11. November 2020, 15:43

      @Sichtweise CR  vielen Dank für Dein Feedback.
      Agora ist ein besonderes Format innerhalb der fotocommunity, in dem besonderes Augenmerk darin besteht, ein Bild als solches wahrzunehmen (und zu beschreiben) dabei nicht soviel Augenmerk darauf, das Bild zu verändern.
      Das ist möglicherweise nicht jedem Betrachter sofort bewusst ist. Daher steht dieser Text jedesmal unter jedem Bild.
    • Sichtweise CR 11. November 2020, 15:49

      Danke für die Information
    • HF25 11. November 2020, 18:11

      @ elstp:  ...hoppla...  :-)      aber ja; doch, mit gutem willen klappts :-) 
      - aber shiva hier einfach mal so, als rechtfertigung einer (jeder) mutwilligen zerstoerung? passt vielleicht doch nicht so ganz...    lg horst
    • elstp 11. November 2020, 19:52

      Ich sehe die Bruchstellen im Glas auch eher als verletzend an, finde aber die Entscheidung für s/w als heilend. Mutwillige Zerstörung könnte natürlich sein, aber das vorliegende Bild empfinde ich nicht als aggressiv, weil sich die hintere Ebene in Unschärfe auflöst. LILO
  • Klaus_10405 10. November 2020, 21:12

    Vielleicht wäre es besser gewesen, das Bild so zu schneiden, dass ein nach unten offenes Loch entsteht !?
  • Rista25 10. November 2020, 18:07

    Die Schwarz-Weiss-Fotografie ist sehr schön, aber ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Bild schnell ermüdet. Ich weiß gar nicht wo ich hinschauen soll, der Blick schweift hier hin und dort hin - es wirkt insgesamt etwas konfus auf mich.
  • Clara Hase 10. November 2020, 15:47

    ich kann nicht so recht warm werden mit dem Motiv - wegen der Matsch-oder Farbflecken von der Rückwand. Die Bruchkanten ok - der Durchblick ok.Und ja, der ohnehin schiefe Fensterrahmen könnte weg.
  • SZ 9. November 2020, 20:46

    Mein Interesse an dem Bild schwindet recht schnell, nachdem ich das Bild aufgelöst habe.
    Dazu trägt der gerade und helle Streifen im unteren Bereich bei. Den hätte ich geschnitten.
  • Thorsten aus Berlin 9. November 2020, 17:01

    Ich finde das Bild spannend, weil es meinen Blick lenkt und Fragen offen lässt. Die Strukturen im Glas finden tatsächlich ihren unscharfen Gegenpart im Hintergrund. Man kann sich da vieles fragen. Auch die Reduktion auf SW finde ich passend und hilfreich Ich hätte ggf. die untere Kante entweder gerade ausgerichtet oder weggeschnitten. Und auf den zweiten Blick überlege ich ob man die Glasscherben durch etwas mehr Tiefenschärfe komplett scharf bekommen hätte ohne den unscharfen Hintergrund zu schärfen. Das Motiv lädt ja dazu ein einige Versionen zu schiessen. Denn Löcher rennen ja nicht weg.
  • HF25 8. November 2020, 20:23

    der ersteindruck eines durchblicks durch die z.b. durchschlagene glasscheibe, hinter der sich ein geaest befindet, wird durch das sw gestuetzt, erweist sich aber schnell als trugschluss. denn auf den zweiten blick zeigen sich die linien und formen hinter der scheibe als alterserscheinungen oder bruchfolgen eines farbauftrags.
    sie machen neben den in allen einzelheiten wiedergegebenen bruchkanten des glases den wesentlichen reiz der aufnahme aus. der fotograf hat daher den brennpunkt auf sie gelegt. wirkungsvoll ausserdem das lichtspiel auf dem farbauftrag (hier nur gedaempft) und auf den bruchkanten. dass der hintergrund im unklaren liegt, unterstreicht die wirkung des beschriebenen.
    bleibt die frage nach dem sinn der aufnahme. sie koennte z.b. in der freude an der darstellung des schoenen im kleinen liegen, aber auch in der notwendigkeit oder dem beduerfnis nach einem festhalten der folgen menschlicher gewalteinwirkung.
    zum schluss ein letzter blick auf die bildueberschrift und die erlaeuterungen des autoren: :-)
       lg horst
  • Hotzenwäldler 8. November 2020, 14:30

    In dem "Durchblick" sehe ich ein gotisches Gesicht. Wenn das so beabsichtigt war, dann Chapeau.
    Georg
  • Agora Bilddiskussion intensiv 8. November 2020, 9:47

    Der/Die Bildautor*In schreibt:

    "Mich haben die Strukturen in der zerbrochenen Glasscheibe angesprochen die sich im unscharfen Hintergrund scheinbar fortsetzen. Um nicht von diesen Strukturen abzulenken das Ganze in schwarz/weiß"

Schlagwörter

Informationen

Sektion
Ordner Agora
Views 76.520
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Öffentliche Favoriten