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Zebras in Botswana

Zebras in Botswana

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Jelozi


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Zebras in Botswana

Hallo ihr Lieben und gleichgesinnten Afrikaliebhaber,

bevor morgen früh mein Flieger nach Tansania startet, möchte ich euch noch dieses Bild aus dem letzten Urlaub vorstellen.

Die Zebraherde, der die unten gezeigten zwei Tiere angehörten, war relativ entspannt. Einige Tiere waren am Grasen, andere behielten wachsam das Umfeld im Blick und wieder andere hatten sich abgelegt um etwas zu ruhen. Das ist übrigens nicht ganz ungefährlich, denn im Falle eines Angriffs durch ein Raubtier, kann das Aufstehen wertvolle Sekunden kosten, die über Leben und Tod entscheiden.

Nach ein paar schönen Porträtaufnahmen, entschied ich mich diese beide Kandidaten ins Visier zu nehmen. Mir gefiel, dass diese beiden Zebras sich so zueinander gewandt hingestellt hatten. Das kann nun purer Zufall sein, jedoch habe ich ein ähnliches Bild bereits in Südafrika aufgenommen und ich kann mir gut vorstellen, dass das eventuell mit dem Sichtfeld der Tiere zu tun hat.

Zebras gehören zur Gattung der Pferde und haben, ebenso wie die domestizierten Verwandten, ein deutlich größeres Sichtfeld als der Mensch. Die Huftiere haben somit einen viel besseren „Rundumblick“, was auf die seitliche Anordnung der Augen zurückzuführen ist, jedoch entstehen den Tieren im diesem Sichtfeld immer noch zwei tote Bereiche. Diese sind einmal ziemlich genau vor dem Tier, ein kleiner Bereich zwischen den Augen und direkt hinter dem Schweif. Ohne den Kopf zu drehen sieht das Tier nicht, was hinter ihm passiert. Man sagt ja auch nicht umsonst, dass man sich einem Pferd nicht von hinten nähern sollte . . .

Ich könnte mir also gut vorstellen, dass sich die beiden Zebras so platziert haben, um damit den toten Winkel hinter dem Schweif aufzuheben.

Eine andere Theorie bezieht sich auf die Streifen, die bei jedem einzelnen Tier individuell sind. Stellen sich Zebras auf kurze Distanz zusammen, verschmelzen die Streifen ineinander und somit können potenzielle Jäger einzelne Tiere nur schwer ausfindig machen. Dieser Effekt nimmt zu, je mehr Tiere zusammen sind.

Das Gähnen und Schweif schlagen des mir zugewandtem Zebras hat meinem Foto noch einen besonderen Touch verliehen.

Beste Grüße

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