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zaunkönig - nachschlag für Effendiklaus

zaunkönig - nachschlag für Effendiklaus

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Photonenbändiger


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zaunkönig - nachschlag für Effendiklaus

ich hab noch mal vier tage in das motiv investiert, wobei ich sagen muss, dass es an der stelle nur für ca 2h am nachmittag gutes licht gibt. sonst ist alles abgeschattet. und da ich nachmittags fotografisch sowieso nichts zu tun habe, kann man das mal machen.

vor ca 2 wochen gab es dieses bild

für effendiklaus
für effendiklaus
Photonenbändiger
. und das war natürlich nicht zufrieden stellend. sowas stachelt meinen ehrgeiz an. das geht besser, hab ich mir gesagt.

erst habe ich es mit dem 600/4.0+1,4tk+20mm zwischenring versucht - abbildungsmaßstab war mir zu klein, hätte ich zu viel wegschneiden müssen und das mag ich nicht.

dann hab ich mir gesagt: i.o., ran, mit kleinerer brennweite. mein 70-200/2.8 auf 1,4m nahgrenze? geht auch nicht. ich muss noch näher heran. also noch einen 20mm zwischenring rein und auf 80cm distanz gestellt. das ist schon sehr ambitioniert. denn das bild ist ohne tarnung des fotografen. und in den vier tagen hat er mir genau 2 chancen gelassen, wo das licht passte.

man hätte einen assistenten brauchen können. denn der hatte immer wieder die selben abflug- und anflugwege zum nest. stellte man ihm den anflugweg zu, flog er grundsätzlich erst den baum an, wo meine kamera stand. ich muss aber durch den sucher schauen.

weiter wichtig: entweder ein sehr guter kugelkopf, welcher sich fein voreinstellen lässt, oder noch besser ein 2-wege fluidneiger. den habe ich dann auf ganz weich eingestellt, damit ich mit einer hand am neiger beide achsen schwenken kann. die zweite hand bedient den kabelauslöser. man sollte gar nicht erst versuchen, da direkt an der kamera auszulösen - das führt zu unscharfen bildern! denn das ist schon fast nichts anderes, als makrofotografie.

zu guter letzt: ein einzelnes messfeld wählen. wer auf messfeldgruppe oder gar alle einstellt, der riskiert, das der AF auf sonst irgend was scharf stellt, aber nicht das auge. da muss man dann ungefähr wissen, an welcher stelle im bild das auge sitzen wird. denn man hat keine zeit, die wahl nachträglich zu ändern, weil die szene bestenfalls 5-7" dauert, dann ist der weg.

jetzt braucht man nur noch ein bisschen glück und geduld.

für meine begriffe ist es in der 100%-ansicht nicht so knackescharf, wie ich das von meinen festbrennweiten gewohnt bin. auch das nachfolgemodell des EF 70-200/2.8 IS ist deutlich besser. hier stößt meine linse wohl doch an die grenzen der sensorauflösung von 18 mpx am APS-C format.

exif: 200mm+20mm zwischenring+eos 7, 80cm aufnahmedistanz, ungeschnitten, so wie sucherbild.

Kommentare 7

Bei diesem Foto wünscht Photonenbändiger ausdrücklich konstruktives Feedback. Bitte hilf, indem Du Tipps zu Bildaufbau, Technik, Bildsprache etc. gibst. (Feedbackregeln siehe hier)
  • Photonenbändiger 22. Juli 2019, 11:00

    danke erst mal für die rückmeldungen.

    eine anm.: das bild ist im RAW-format aufgenommen und das ist auch dringend angeraten. im RAW-original sieht es so aus, als ob die bauchpartie im dunkel zuläuft. das licht kommt leicht seitlich. abhilfe wäre blitzen oder die belichtungskorrektur ins plus. wäre aber gefährlich. im PS habe ich über die funktion "tiefen/lichter" die tiefen ein wenig angehoben und es ist erstaunlich, wieviel info da noch in der datei ist, welche im JPG nicht mehr enthalten wären.

    @stefan: man muss bedenken, dass ich auch für bildverwerter arbeite. und da habe ich einiges zu berücksichtigen, bzw im hinterkopf zu behalten. deshalb schon mal hochformat, damit der anwender auch noch genug gestaltungsmöglichkeiten hat. die darstellungsgröße muss auch stimmen, sonst findet es keine abnehmer. bei einer beamerpräsentation in einem vortrag auf großleinwand kann das motiv auch gern mal kleiner dargestellt sein. da nutze ich auch mal suchbilder, um den leuten zu zeigen, wie man z.b. einen vogel in der natur sieht, wenn man ihn denn überhaupt sieht. der eisvogel ist da ein gutes bsp. auch einen nachtreiher, der 20m weg in einer weide sitzt, sieht man eigentlich nicht. da hat es den anschein, als hätte die weide ihn verdaut :-).

    zu der sache ZR: das ist erst mal eine meinung von dir, die ich z.k. nehme und prüfen werde. mir ist allerdings nicht ganz klar, warum sich ein ZR auf die schärfe auswirken soll, wenn dieser gar keine optischen elemente besitzt. die technischen zusammenhänge verstehe ich nicht. wenn ich im winter bei einer singvogelfütterung bin, dann werden mit meinem 600/4.0+1,4TK z.b. weidenmeisen nicht ausreichend groß abgebildet, da die nahgrenze 5,5m beträgt. setze ich noch einen 20mm ZR ein, komme ich auf 4,3m und das reicht dann. einen qualitätsverlust kann ich da nicht feststellen. auch viele makros, die ich mit einem 100/2.8 mache, sind mit ZR und alles top.
  • Corinna Lichtenberg 21. Juli 2019, 23:25

    Ich finde, es ist eine sehr gelungene Aufnahme von dem Zaunkönig. Und der Fokus liegt doch wirklich ganz direkt auf dem Auge. Gar nicht einfach bei dem flatterhaften  Zaunkönig. Also für meine Begriffe ein rundherum gelungenes Bild!
    Liebe Grüße Corinna
  • Peter Leicht 21. Juli 2019, 17:56

    Gefällt mir gut
    LG Peter
  • Josef Schließmann 21. Juli 2019, 14:46

    Herrlich zeigst du den Zaunkönig mit seiner Beute.

    LG Josef
  • Ralph Budke 21. Juli 2019, 14:36

    Sehr schöne Aufnahme mit der Beute im Schnabel

    Gruß Ralph
  • fotoultimo 21. Juli 2019, 14:32

    Tolle Pose, starkes Bild.

    Gruß von fotoultimo
  • Stefan Albat 21. Juli 2019, 14:27

    Also - zunächst einmal finde ich hier das Hochformat absolut passend. Aber warum muß das Motiv denn immer so nahe sein? Ich weiß, ich muß mich hier an die eigene Nase fassen, denn ich neige auch dazu, meine Motive grundsätzlich ehr größer zu präsentieren aber ich arbeite daran, es anders zu machen :-)

    Was die Schärfe betrifft ist das wohl Jammern auf sehr hohem Niveau - mit der Schärfe in Deiner Aufnahme kann man wirklich sehr gut leben. Der minimale Verlust kann aber durchaus auch von dem Zwischenring kommen, das entspricht zumindest auch meiner Erfahrung.

    Und zu guter Letzt kannst Du die Schärfe auch z.B. mit PS problemlos noch etwas verbessern. Zu viel sollte es aber nicht mehr sein.

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Exif

Kamera Canon EOS 7D
Objektiv EF70-200mm f/2.8L IS USM
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 200.0 mm
ISO 400

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