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Ellen-OW

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Wolfsliebe

Jos de Bruin hat in Sonsbeck nicht nur eine Auffangfangstation für Wölfe, sondern betreut auch welche im Wildpark Granat in Haltern.

Ganz lieben Dank an Hilmar Brunow für den Voting-Vorschlag

Kommentare 202

Bei diesem Foto wünscht Ellen-OW ausdrücklich konstruktives Feedback. Bitte hilf, indem Du Tipps zu Bildaufbau, Technik, Bildsprache etc. gibst. (Feedbackregeln siehe hier)
  • krz van haermschdadt 24. November 2025, 18:45

    Herr de Bruin setzt da an, wo viele von uns Menschen bloß noch 'einen Bollen in der Hos' haben oder bloß' gelangweilt abschwenken...
    Dabei sind wir alle irgendwo mitschuldig am' Gesamtdilemma diesbezüglich'. 
    Die Natur (per se) versucht bloß' 'ihre Jobs' und alltäglichen Aufgaben so gut zu erledigen, durchzustehen, so gut es halt überlebenstechnisch geht. 
    Zwar mit üblichem 'Opportunismus' (den naturgegebenen Leckerlis, aber wir ticken sehr ähnlich, wenn nicht gar identisch), aber familienfleißig und ohne Hintergedanken.
    Die Natur, im Gegensatz zum menschlichen Umfeld, erlaubt keine zwei Versuche... der erste Versuch ist meist erfolgversprechend, oder, ohne Rückendeckung und Unterstützung (Rudel), meist letal, also tödlich. 
    Die auch durch unser Zutun (Hetze gegen den Wolf zulassen und gar schüren, bloßes beobachten der Geschehnisse und nichts tun, die Frevler gegen die Fairness machenlassen, ohne je Konsequenzen befürchten zu müssen, deren faule Ausreden und Gemunkel akzeptieren und geltenlassen, gar mechanisch nachplappern...) kreierten 'Problemwölfe' werden dann mehr oder minder 'fachgerecht erlegt' und gut ist: 'Klappe zu, Affe tot'... 
    Doch Wölfe wandern weiter zu, da sie einem inneren Ruf folgen, der ihnen eingibt, dass sie gebraucht werden und mit ihrem Rudel hier überleben können (davon verstehen wir Menschen leider nichts). 
    Hat sich ein reviertypisches Rudel etabliert (Vollzähligkeit bzgl. Ressourcen), erfolgt keine weitere Zuwanderung. Die Aufpasser im Rudel stellen und beissen jeden weiteren Eindringling ins Rudelrevier weg, vertreiben ihn, bei Gegenwehr, 
    Insubordination und Anzeichen von gesundheitlichen Abweichungen wird er gemeinschaftlich überwältigt und getötet. 
    Fremde Wölfe, die das Revier anfänglich sondieren und unentdeckt bleiben, hören das 'vollzählige' Heulen des Lokalrudels und wandern weiter. 
    Gar hunderte von Kilometern (1600 km wurden bisher nachgewiesen), wenn es sein muss. 
    Die Zuwanderung passiert also keineswegs willkürlich und planlos, wie manche Menschen sich das so vorstellen. Das Lokalrudel bejagt die Wildpopulationen und schafft Ordnung. Zu alte und schwache, kränkliche Tiere werden primär aussortiert. Danach wird indirekt dafür gesorgt, dass ein Zuviel im Revier stets nicht aufkommen kann. 
    Geht die Wildpopulation wieder zurück, verschlankt sich das Lokalrudel automatisch. Überzählige Tiere werden vertrieben, getötet oder verhungern von selber, da das Alpha-Paar, deren Kernfamilie nebst Jungtieren das Fressvorrecht haben und für die Überzähligen kaum noch was abfällt. 
    Das Lokalrudel hält neben den vorhandenen Beutetierpopulationen auch die anderen Raubtierpopulationen des Reviers in Schach. Wälder und Wiesen sprießen wieder in aller Vielfalt völlig von alleine nach (wenn soweit alles stimmig ist, ohne Menschzutun). 
    Förster und Jäger können Wichtigem nachgehen ohne groß auch noch hierbei eingreifen zu müssen. Und Arbeit und Aufgaben sinnvoller Natur gibt es immer, auch im Optimalfall! 
    Vieles käme 'von allein' wieder ins rechte Fahrtwasser, wie es eigentlich überall auf der Welt sein sollte, beinahe 'paradiesisch'... ;-) 

    Herr Bruin und andere hilfsbereite Menschen, wären entlastet (Auffangstationen kosten viel Geld und Herzblut und müssten eigentlich nicht sein, wenn nicht soviel schief liefe) und könnten andere wichtige Aufgaben angehen in Biologie und angelehnten Wissenschaften. 
    Ihm und den anderen Helfenden gebührt Dank und Anerkennung, stattdessen müssen sie den unbegründeten Zorn, den Unmut, das Unverständnis, die Gleichgültigkeit von völlig Unwissenden und Wissenden, aber bewusst Wegschauenden, tagein und tagaus zusätzlich zum Tageswerk stoischst ertragen.
    Ihr Alle wisst bestimmt wie sich das anfühlt, wenn man etwas ruhigen, besten Gewissens tut, amtlich und ehrenamtlich, und dafür gar noch beschimpft und bespuckt wird von Menschen, die eher noch zwei Watschen verdienen würden, als das man nett und zuvorkommend mit ihnen umgeht. 

    Ein schönes Profil-Portrait von gegenüberstehendem Mensch und Wildtier!
    Es zeugt von gegenseitigem Vertrauen und dementsprechender Akzeptanz! 
    Der Wolf könnte, obwohl mit der Situation vertraut, auch ganz anders! 
    Aber er tut es nicht, warum auch? 
    Er erkennt das vor ihm kein Feind steht, sondern ein Wesen, das wiederum sein Wesen respektiert und keinerlei Grenzen überschreitet oder gar triggert... 
    Auch nicht bloß zum Spaß.
    Und so geht es gut...

    Gratuliere zum Galerie-Stern! 
    Liebe Grüße,
    Rene
  • d-gorges 19. November 2025, 11:51

    Wie Brüder, zumindest im Geiste! Herrlich!
  • Karl - Heinz Münker - Appel 3. August 2024, 17:29

    Besser kann man Freundschaft nicht zeigen. Bildschnitt und SW konzentrieren den Augenblick auf das Wesentliche. Freistellung und harte Kontraste verstärken die Aussage noch. Das Sternchen ist redlich verdient. LG Karl-Heinz
  • Havelwolf 14. Februar 2024, 20:00

    Ich hatte selbst mehrere wirklich intelligente Diensthunde... aber es gab da einen, der war fast ein Mensch. Wir verstanden uns ohne Sprache... . So wie auf diesem Bild! Großartig!
  • Simone Slosharek 1. Mai 2021, 11:25

    Einfach nur genial :) Ein ganz tolles Portrait dieses Duos. Das Sternchen ist mehr als verdient :) Ganz liebe Grüße Simone
  • .Ines. 8. März 2021, 21:55

    Eine wunderschöne Aufnahme
    VG Ines
  • corsi denis 1. Mai 2020, 9:48

    Una vera opere d'arte....Complimenti
  • PICHÓN 28. April 2020, 21:54

    Excelent imagen. REGARDS Pichón
  • Uwe Wagner 30. März 2020, 23:00

    Tolles Foto ! Offenbar zwei die sich verstehen.
  • little_beluga 29. Januar 2020, 14:38

    Ich Liebe Es...
    Herzliche Grüße
  • Michael Rumpel 29. Januar 2020, 13:47

    ein echt starkes Bild LG Micha
  • Drottning 21. Januar 2020, 19:51

    wie ausdrucksstark! herzlichen Glückwunsch!
  • SilviKS 2. Dezember 2019, 20:26

    Starkes Bild ,echt klasse "Glückwunsch "
    die beiden kenne ich nartürlich auch ;-) 

    GLG Silvi ( wieder zurück im WWW  ;-)
  • Mark Bangert 2. Dezember 2019, 19:39

    Interassant - man sagt, Hundebesitzer ähneln ihre Hunde mit der Zeit, bzw. umgekehrt. Da sehe ich auch ein gewisse Ähnlichkeit :-)
  • Natalia 5 1. Dezember 2019, 15:07

    Gute Zeit! Ein wunderbares Foto! Schöne Modelle (lächeln warm)! Viel Glück! Natalja.