Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Wittstock / Dosse - Rathaus Giebelsegment

Wittstock / Dosse - Rathaus Giebelsegment

1.056 1

Kerstin Engraf


Pro Mitglied, Bösel

Wittstock / Dosse - Rathaus Giebelsegment

Rathaus - 1905 / 1906 - nach Umbau im neugotischen Stil; Gerichtslaube, Kellergewölbe und Nordgiebel bleiben aus früheren Zeiten erhalten, so daß Spuren bis zum 15. Jh. zurückreichen. Bei rätselhaftem Anschlag (20.03.1954) wurde das Gebäude im Innern zerstört. Nach Restaurierung 1992 - 1997 ist das Rathaus in alter Schönheit entstanden, auch das Gemälde im Plenarsaal wurde rekonstruiert (Marshall, Übergabe der Stadtrechte). Bemerkenswerte äußere Details: Terrakotten in der Gerichtslaube (wohl von 1530) und eine alte Sonnenuhr.

Die Stadt Wittstock/Dosse befindet sich im Nordwesten des Bundeslandes Brandenburg. Durch die Gemeindegebietsreform am 26.10.2003 und der damit verbundenen Eingemeindung von insgesamt 24 Orts- bzw. Gemeindeteilen ist Wittstock mit 417,20 km² flächenmäßig die drittgrößte Stadt Deutschlands und gleichzeitig die flächenmäßig größte nicht-kreisfreie Stadt Deutschlands. Die Einwohnerzahl beträgt 16.077 (Stand 31.03.2007). Das entspricht einer Einwohnerdichte von 39 Einwohnern je km².

Wittstock entstand aus einer slawischen Siedlung und wurde 946 in der Stiftungsurkunde für das Bistum Havelberg erstmals erwähnt. Es ist eine der ältesten Städte Brandenburgs. Am 13. September 1248 wurde Wittstock durch Bischof Heinrich I. von Havelberg das Stendaler Stadtrecht verliehen. 1251 erhält die Stadt einen Abdruck des Stadtsiegels, das auch eines der ältesten in ganz Brandenburg ist. Die auf den Fundamenten einer slawischen Befestigung errichtete Wittstocker Burg diente den Bischöfen von Havelberg von 1271 bis 1548 als Wohnsitz, die daher auch als Alte Bishofsburg bezeichnet wird.


Wittstock / Dosse hat eine Stadtmauer mit Wall- und Grabenzone -
Nach alter Chronik war die Stadt 1244 erstmals ummauert. Die 2472 lange Befestigung ist mit Ausnahme eines kleinen Feldsteinsockels im Norden gänzlich aus Backsteinen im Klosterformat gebaut, was einzigartig in Deutschland ist. Ursprünglich hatte sie eine Höhe von 9 (11)m, heute ist sie inzwischen 4 und 8m hoch und hat rund 30 Wiekhäuser, Stadttore, Wälle und weiträumige öffentliche Grünflächen. 1990 - 1996 wurde sie total restauriert.
(Quelle: teilweise Wikipedia und Stadt Wittstock / Dosse)

Wittstock / Dosse - Rathaus
Wittstock / Dosse - Rathaus
Kerstin Engraf

Wittstock / Dosse - Marktplatz
Wittstock / Dosse - Marktplatz
Kerstin Engraf

Kommentare 1