Wieviel Farbe verdient ein Mensch?

Wieviel Farbe verdient ein Mensch?

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Wieviel Farbe verdient ein Mensch?

"Wir haben unseren lieben Freund Ben gefragt, ob wir aus ihm einen bunten Vogel machen dürfen. Er hat spontan ja gesagt … wusste aber nicht was ihm blühen wird ;-) "

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Kommentare 50

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 17. Oktober 2021, 9:12

    Die Diskussion hier ist nun beendet, Agora wird unter dem folgenden Bild fortgesetzt:
    ...die Polonaise...
    ...die Polonaise...
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 17. Oktober 2021, 9:12

    patrick von p zum quadrat schreibt: “Die Bildgestaltung und Inszenierung für dieses bunte Spektakel ist zusammen mit dem lieben Ben entstanden. 
    Das Brainstorming und Proben und schlussendlich das fertige Bild sind mit jeder Menge Spaß entstanden. 
    Wir bedanken uns für die tollen und sehr konstruktiven Meldungen. Wir nehmen sehr viel Feedback für uns mit, wie wir weiter wachsen und noch mehr Menschen mit unseren Bildern glücklich machen können.
    Vielen Dank an alle die mitdiskutiert haben.

    Beste Grüße die Patricks von p|zum|quadrat”
  • Matthias von Schramm 15. Oktober 2021, 13:20

    Wäre ich Toscani, oder irgend so ein anderer fotografischer Spaßvogel, der aus seinem eigenen Zitatenschatz um sich galantiert, dann täte ich angesichts der hier gemachten Diskussionen schreiben: "Ich interessiere mich für Fotografie und nicht für Ellenbogen!", wäre übrigens auch ein guter Buchtitel im Sinne von "Back to the Serpentine plant"!
  • HF25 14. Oktober 2021, 21:33

    @ Sag mal Micha:
    "unserem lieben Freund[!] Ben gefragt" "ob wie aus ihm einen bunten Vogel machen dürfen" -> "Er hat spontan ja gesagt"
    ... die aufnahme ist also aufgrund eines besonderen vertrauensverhaeltnisses entstanden und der abgebildete war mit ihr einverstanden; vermutlich auch mit der veroeffentlichung. 
    dennoch finde ich genauso wie du, ist die frage, wie weit darf und sollte ein fotograf in solch einer lage, in solch einem vertrauensverhaeltnis, bei solch einer aufnahme gehen? ...    ->   "er  wusste aber nicht was ihm blühen wird ;-)"      lg horst
  • wdick 14. Oktober 2021, 19:01

    Der Bildtitel steht hier, wie auch so oft, im krassen Gegensatz zum gezeigten. "Wieviel Farbe verdient der Mensch?"
    Das Bild zeigt einen Mann der, gleich dem Indischen Holi Fest mit dem man den Frühling begrüßt, mit Farbpulver beworfen wurde. Zudem zundet im Hintergrund eine pinkfarbene Nebelkerze. Eine tolle Bildidee mit einer gelungenen künstlerischen Umsetzung. Das resultat ist ein schönes und interessantes Bild das man gerne ansehen mag.
    Etwas hineininterpretieren darf man natürlich auch, solange man es mit der gelassenen Genugtuung des Abgebildeten tut.
  • Gardin 14. Oktober 2021, 8:29

    Lachende, weinende und staunende Augen. Was will, soll ein Foto mehr?
  • Gardin 12. Oktober 2021, 19:08

    Gerade das "Halbfertige" macht für mich den Reiz des Fotos aus. Die Farbe fliegt noch durch die Luft, das T-Shirt zieht sich beim Arme verschränken nach oben, die Augen sind  zusammengekniffen, die Stirn gerunzelt.  Wer wäre in der Situation nicht wenigsten ein klein wenig ängstlich, angespannt. 
    All das gibt dem Foto in meinen Augen den Inhalt, das Leben, die Geschichte. Ein perfekt bemaltes Model mit strahlendem Lächeln, toll in Szene gesetzt, fände ich langweilig. Da würden mich sehr wahrscheinlich nur die Farben aufmerksam werden lassen. Hier leide ich sogar ein bisschen mit.
  • kmh 12. Oktober 2021, 17:57

    Dieses Foto hat eine Aussage: seht her, ich bin bunt, ich bin fröhlich und ich wirke als Gesamtwerk. Außerdem bin ich gut gemacht. Mehr steckt nicht dahinter. Es ist kein Portrait. Ben hat die Augen nicht geschlossen, um versonnen oder nachdenklich zu wirken. Er will nichts aussagen, was hier seziert werden könnte. Seine einzige Botschaft lautet: wer jetzt die Augen auf hat, ist bekloppt und macht das nie wieder. Daher hört auf zu interpretieren und freut Euch an dem schönen Foto.
  • guenter.thomsen42 12. Oktober 2021, 17:12

    Eine tolle Idee, genial umgesetzt.Gefällt mir ausserordentlich gut.
    Chapeau...!
  • Teletiger 12. Oktober 2021, 13:22

    Der erste Eindruck ist die expressionistische Farbgebung und 'dahinter' ein Portrait. Wenn ich mir nun das Portrait ohne Farbe vorstelle, so sehe ich die sehr stimmige Darstellung eines Mannes, der die Augen geschlossen hat und die Arme vor seiner Brust verschränkt - nicht als Zeichen der Abwehr, sondern das der Ruhe und Gelassenheit. Querformat und das seitliche Verrücken des Motivs passen zu meiner gedanklichen (fiktiven) S/W - Inszenierung. 

    Da ich davon ausgehe, dass die Farbgebung nicht am personalen Objekt, sondern am Bildschirm zustande gekommen ist, war die Shooting - Situation wahrscheinlich nicht durch die Bearbeitung 'belastet'.

    Die, wie von mir angenommen, nachträgliche Farbgestaltung ist überraschend und stellt einen 'lauten' Kontrast zum 'ruhigen' Motiv dar. Die Farbe kann einen Betrachter beunruhigen - das Portrait löst diese Beunruhigung aber wieder auf. Eine gelungene Synthese und ein schönes Bild.
  • REN SEN 12. Oktober 2021, 13:21

    Ben wird in sicher zukünftige Antworten abwägen zu wissen. 

    Diese Farben sind extrem, weiß nicht so recht wie ich es deuten soll. Der Titel gefällt mir nicht. Verdienen (?) ... muss ich mir Farbe verdienen? Oder zielt dieser Titel eher auf Ben und seine vorangegangenen Missetaten ab, wird sich hier freudig revanchiert? Ich weiß es nicht.
    Das Foto selbst gefällt mir, es hat eine gewisse Strahlungskraft und wirkt positiv. Die Gestik von Ben soll Gelassenheit ausstrahlen oder sogar Genuss. Er genießt es im Mittelpunkt zu stehen, nichts verunsichert ihn. 
    Der untere Bildrand könnte besser sein, entweder mehr dran oder weniger.

    Im Grunde ein gutes Foto aber meine Gedanken gehen weiter, ich wünschte mir mehr Bewegung, mehr Inszenierung, Symbolkraft.
  • Tante Mizzi 12. Oktober 2021, 13:14

    Eine klasse Aufnahme von dem "bunten Hund" ... diese Farbenfreudigkeit erinnert an das indische Holifest !!!
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und bleib gesund!
    Liebe Grüße
    Mizzi
  • Mittelosteuropa-Entdecker 12. Oktober 2021, 7:21

    Eine fast perfekte Inszenierung mit gelungener Farbregie.
    Als kleine Störungen empfinde ich:
    - die unbepuderde Stelle am rechten Arm und
    - den suboptimal liegenden unteren Bildabschluss.
    Freundliche Grüße
    • tanu676 12. Oktober 2021, 18:10

      die Farben sind schon toll aber das erste was mir aufgefallen ist ist der untere Bildabschluss , da bin ich ganz bei dir finde ich nicht optimal .
      freundliche Grüsse
  • MBodo 11. Oktober 2021, 23:40

    Ich finde das Bild nicht so lustig wie es vielleicht beabsichtigt ist. Um sich so fotografieren zu lassen braucht es schon, aus Sicht des Models, eine Portion Gelassenheit und man muss über sich selbst lachen können. Deshalb gebührt der Respekt für dieses Bild eher dem Model, als den Fotografen. Das zu inszenieren ist wahrscheinlich einfacher als die Inszenierung "auszuhalten".
    Er hat dem Spaß zugestimmt, er hat der Veröffentlichung zugestimmt, also hat ihm die Inszenierung auch gefallen. Seine Gelassenheit ist am Gesichtsausdruck und den geschlossenen Augen deutlich erkennbar und die verschränkten Arme sind keine Abwehr, sondern zeigen eher Stärke und Souveränität im Umgang mit der Situation. Damit ist für mich aber auch klar, dass er so abgebildet werden wollte und die Fotosession aktiv mitgestaltet haben muss. Ein "Opfer" ist er nicht.
    Die Fotografen haben die Utensilien und deren Einsatz vorgegeben, aber die Körperhaltung, Mimik und die Position zur Kamera?

    Was hier zum Bild geschrieben steht liest sich zunächst wie ein Kindergeburtstag aus Sicht der Fotografierenden. Die indirekte Kontrolle über das Geschehen hat aber vielleicht doch das Model gehabt. Alle Beteiligten haben von diesem Bild, der gesamten Sitzung, profitiert, und ihr Ziel erreicht. Das finde ich wichtiger als das gefallen/nicht gefallen der Bildbetrachter.
  • wittebuxe 11. Oktober 2021, 21:36

    Ich denke nicht, dass wir hier ein inszeniertes Portrait sehen. "Ben" wurde gefragt, ob "... ob wir aus ihm einen bunten Vogel machen dürfen". Das meint wohl eher, dass es hier um die Zurverfügungstellung eines Trägers für intensive Farbbepuderung geht - so wie man eben auch einen Objektträger für Tatuierung oder Kleidergröße 38 oder Unterwäsche, z.B., braucht. Event, Happening, Bodypainting - so etwas in der Art eben, wo das Model eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die verschränkten Arme vor der Brust signalisieren körpersprachlich Abwehr, die geschlossenen Augen und die Stirnfalten Skepsis und Unwohlsein. So sieht kein Portrait von "unserem lieben Ben" aus.

    Ich gehe davon aus, dass für diese beabsichtigte Foto-Wirkung es unerheblich wäre, ob Ben oder Horst oder Tanja oder gar eine Schaufensterpuppe dastände, jede(r) von denen muss sich hinterher intensiv und mit Sorgfalt abduschen (lassen).