KLEMENS H.


Premium (Pro), aus der Stadt zwischen Solling und Weser

...wie Freude die Wahrnehmung verändert...

...in freudigem Überschwang... :-)))

NIKON CP 8800

- siehe auch eine andere Variante
zu diesem Themenkreis
"...wie eine Gefühlslage die Wahrnehmung verändert...":

...DIE VÖGEL... oder:...wie Trauer die Wahrnehmung verändert...
...DIE VÖGEL... oder:...wie Trauer die Wahrnehmung verändert...
KLEMENS H.

Kommentare 22

  • DieÄnn 15. Oktober 2010, 21:41

    EInfach klasse die Titelwahl zu diesem schönen Bild mit diesen genialen Farben!
    Ein Hoch auf den bewussten Moment der Freude!

    LG Anna
  • Joëlle Millet 14. Juni 2010, 2:17

    Merveilleuse série . Très beau travail sur les colzas . C'est gai , nouveau pour moi cette interprétation et j'aime beaucoup . Amitiés . Joêlle
  • Werner Rieder 30. Mai 2010, 16:50

    F 11 drücken, abdunkeln, das Bild
    länger betrachten und oh Wunder,
    ich stehe mitten im Rapsfeld.
    sehr schön Klemens, danke.
    Herzliche Grüsse Werner


  • Haeuserer Helmut 2. November 2006, 21:36

    hi, habe deine wunderbaren bilder in mich hinein gesogen,es ist wahr,man bleibt an ihnen hängen.es sind schöne augenblicke die du da festgehalten hast.sie sind ein augenschmaus.. lg. helmut
  • KLEMENS H. 11. Oktober 2006, 23:45

    Danke, Doris,
    für deinen interessanten und lehrreichen Bezug
    auf Goethes Briefroman...

    Unser eigenes Erleben von der Natur abhängig zu verstehen
    oder auf die Natur zu projizieren
    ist so alt wie das Bewusstsein des Menschen -

    auch ist es methodisch nichts Neues,
    sich mit den Fragen der Wahrnehmung zu befassen.
    Ich glaube aber, dass es nicht üblich ist,
    dafür das Medium Fotografie einzusetzen...

    Hier in der FC werde ich deswegen eher geschnitten
    oder gar angefeindet... ("...soviel Gerede...")

    Ich danke dir deshalb sehr für deine Ermutigung...!

    LG Klemens
  • D.Kaden 11. Oktober 2006, 20:47

    Mir fällt hierzu eine poetische Wirklichkeit ein :-),
    und zwar Goethes Briefroman: Die Leiden des jungen Werther. Hier wird die Natur zur Projektionsfläche der Wahrnehmnung, der inneren Verfassung Werthers.Es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen seinen persönlichen Erfahrungen und dem Naturerleben.Die zunächst als paradiesisch erlebte Natur wird schließlich als zerstörerisch, als ungeheuer empfunden.
    Die Frage nach der Wirklichkeit ist eine spannende.
    Wir kennen die rosarote Brille und unser Erstaunen, wenn wir sie verloren haben :-) Wir können die Wirklichkeit nur in unserer Begrenzung aufnehmen und darstellen - selbst die Fotografie musste erfahren, wie subjektiv sie werden kann.Vielleicht ist Wirklichkeit immer eine gestaltete.
    Ich finde es gut, wie auf dieser Zeit zum Nach- denken
    herausgefordert wird.
    Liebe Grüße - Doris
  • KLEMENS H. 11. Oktober 2006, 18:37

    @ Jürgen:
    dazu fällt mir ein Vergleich ein:

    es macht einen Unterschied,
    ob man satt oder hungrig
    einen Lebensmittel-Einkauf macht... ;-)))

    @ alle:
    herzlichen Dank für eure interessanten,
    das Thema zum Teil sehr ausführlich
    veranschaulichenden Anmerkungen...

    LG Klemens
  • Th. G. 10. Oktober 2006, 19:26

    oder wie Wahrnehmung (wieder) Freude bereitet.....

    Gruß ThG
  • KLEMENS H. 10. Oktober 2006, 17:25

    @ Gerd-chen:
    ...das macht Freude... ;-))
    ...und verändert sogleich meine Wahrnehmung... ;-))

    LG Klemens
  • Gerhard Schuster - lebrac 10. Oktober 2006, 16:13

    klar funktioniert es, Klemens

    keine 5 Sekunden nachdem man den Titel gelesen hat, weiss man was du meinst und denkt sich: "jau, passt"

    LG Gerd
  • KLEMENS H. 10. Oktober 2006, 14:28

    @ Gerd-chen:
    ...eben, genau DAS will ich verhindern...! :-)))

    ...nein..., Gerd, entscheidend ist natürlich etwas Anderes:
    schon lange (seit Einstieg hier in die FC)
    habe ich den Gedanken, Bilder zu machen,
    die so gestaltet sind, dass sie nicht nur zeigen,
    WAS man sieht und WIE man dabei empfindet...
    sondern auch WIE man sieht...

    Fotografie gilt bekanntermaßen nicht nur als objektives
    sondern auch als subjektives Medium,
    was ja nicht neu ist...

    ...was wohl nicht so verbreitet ist, ist der Versuch,
    das Medium Fotografie zu benutzen,
    um darüber hinaus die BEDINGUNGEN des Sehens "sichtbar",
    erlebbar bzw. empfindbar zu machen...

    Das Foto oben ist aus diesem Sommer,
    ginge es mir um ein Sommer-Raps-Landschaftsbild,
    so hätte ich es schon im Juli gezeigt...

    Ich habe es aber bis jetzt bereit gehalten
    für eine neue Gelegenheit,
    das genannte Thema weiter anzugehen...
    (s. das Mohnbild...)

    DAZU würde mich darum eure Meinung
    oder Einschätzung interessieren,
    ob mir das gelungen ist...
    und ob es bei euch FUNKTIONIERT... :-))

    HG Klemens
  • Gerhard Schuster - lebrac 10. Oktober 2006, 13:32

    aha
    der Titel gibt also in gewisser Weise schon vor mit welcher Sicht man das Bild betrachten soll, damit deine Intention auch wirklich durch das Bild vermittelt wird.
    naja, ich halte das nicht nur für legitim sondern auch für sehr hilfreich.
    Bild und Titel ergänzen sich gut.

    mal angenommen, das Bild hätte den Titel "Neues von BASF" oder "Frisch gespritz - Insektenfrei"
    die Wahrnehmung des Betrachters wäre sicher eine andere.

    LG Gerd
  • Lutz-Henrik Basch 10. Oktober 2006, 10:05

    Hallo Klemens,
    ein sehr stimmungsvolles Bild, mit einer eindrucksvollen Zweifarbenharmonie, das sehr wohl Emotionen ausdrücken und bewegen kann.
    Feine Arbeit!
    Herzl. Gruß aus Berlin
    Lutz
  • N. Claudia 10. Oktober 2006, 9:14

    sehr euphorisch... man kann deine momentane emotion ja nur erahnen...
    lg. claudia
  • KLEMENS H. 10. Oktober 2006, 0:55

    @ alle:
    zunächst zum Motiv:
    es ist ein Sommerbild, kein aktuelles Herbstbild, obwohl es ja auch den Herbst-Raps gibt...

    ...mir ging es diesmal allerdings
    nicht um eine jahreszeitliche Stimmung -
    sondern um ein allgemeines Gefühl... -
    wie man ja an Titel und Sektion erkennen kann...

    ...diese zweite und dritte Sekunde der Wahrnehmung
    ist dieses Bild schon wert... ;-))

    Mit diesem Foto möchte ich sichtbar machen,
    was stimmungsmäßig
    in unserem inneren Auge (= Gehirn)
    wirksam sein kann,
    ohne dass es uns bewusst wird,
    was uns aber im selektiven Sehen beeinflusst...

    Unsere Wahrnehmung kann nur selektiv sein,
    das heißt nicht,
    dass es EINE Wirklichkeit nicht gibt... -
    wir können sie nur nie voll erfassen...

    Ohne selektive (d.h. interessengeleitete...) Wahrnehmung
    wären wir jedoch völlig überfordert
    in der Verarbeitung aller sinnlichen Eindrücke...

    Eine poetische Wirklichkeit neben der Wirklichkeit
    gibt es nicht,
    sie ist nur eine emotional besonders sensible
    Wahrnehmung
    bzw. eigenwillige Deutung der Wirklichkeit...

    ...diese wiederum hängt sehr stark
    von einer subjektiven Stimmung ab... ;-))

    Diese Sensibilität ist nicht Jedem gegeben...
    Sie wird von den Un-sensiblen für "Spinnerei" gehalten
    und abgetan...

    Damit entgeht ihnen eine weitere Dimension der Wahrnehmung
    und der Genussfähigkeit...

    HG Klemens

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