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Westafrikanische Kinder - mangelernährt

Westafrikanische Kinder - mangelernährt

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JOchen G.


Pro Mitglied, Bremen

Westafrikanische Kinder - mangelernährt

Viel Kindér Westafrikas sind mangelernährt. Es fehlt vor allem an Eiweiss. Tiere gibt es nur noch wenige im Land, dafür haben bereits die Briten gesorgt, die alles abschossen, was sich bewegte. Fisch gibt es kaum noch, weil russische, japanische und spanische Industriefangflotten die Küsten leerfischen.
Der mittlere Junge ist ca. 9 Jahre alt, aber ein Entwicklungszwerg geblieben. Ich habe 3-jährige gesehen, die wie 9 Monate alten Säuglingen glichen.

Der dreijährige "Säugling"
Der dreijährige "Säugling"
JOchen G.

Mike Gillich verdanke ich den link "http://www.thehungersite.com" laut dem in Westafrika rd. 790.000 Menschen vom Hungertod bedroht sind.

Kommentare 7

  • JOchen G. 4. März 2003, 21:19

    Liebe Gerda,
    ich bin selbst ganz von diesem Glückfall überrascht worden. Noch vor wenigen Jahren hätte ich mir so ein Erlebnis nicht vorstellen können.
    LG
    JOchen
  • Gerda S. 4. März 2003, 20:54

    Wenn Deine Eindrücke auch zum Teil erdrückend sind,so beneide ich Dich doch um diese Einblicke in eine mir völlig fremde Lebensgemeinschaft. Gruss Gerda
  • JOchen G. 4. März 2003, 19:31

    Liebe Gerda,
    zuletzt war ich 2001 dort.
    Es gab schon damals Aufklärungskampagnen, aber das "flache Land" erreichen diese Kampagnen kaum. Im letzten Jahr ist aber etwas bemerkenswertes passiert: der oberste Häuptling der ghanaischen Clans, der eine ähnlich hohe Autorität geniesst wie der gewählte Präsident hat in einer offenen Veranstaltung sich und alle Häuptlinge auf AIDS untersuchen lassen. Damit wollte er allen Ghanaern ein Vorbild geben. Denn das Thema AIDS wird noch immer in fast allen Ländern Afrikas als "Krankheit der Weissen" tabuisiert, weil die Konsequenzen einer AIDS-Politik dem Sexualleben der afrikanischen Männer (und zum Teil auch der Frauen) völlig neue Fesseln und Beschränkungen auferlegen müsste.
    Ich hoffe sehr, dass der Tabubruch dieser Autorität der AIDS-Vorsorge in Ghana Rückhalt gibt. In Mali und Burkina Faso gibt es bereits staatliche Programme auf Initiative der WHO. Eine Freundin von mir arbeitet da, mit ihrem Mann war ich in Mali bei den Dogon.
    LG
    JOchen
  • Gerda S. 4. März 2003, 19:01

    Hallo Jochen! Wirklich eine nachdenkliche Serie. Ob es sich bis heute schon gebessert hat? Weisst Du da was? Wann warst Du zuletzt dort? Lieben Gruss v. Gerda
  • JOchen G. 4. März 2003, 18:28

    Lieber Thilo,
    es sind Kinder, die das Leben gar nicht anders kennen. Und sie sind unbefangen wie Kinder auch bei uns, häufig fröhlich, offen und neugierig.
    Sie waren einfach stolz, dass ich sie photographierte.
    Meine Begleiterin, Chefärztin der Kinderklinik, für die wir damals das Geld gesammelt haben, kannte sie alle - als Patienten.
    Nur das mittlere Kind hat Mangelerscheinungen, wahrscheinlich war es ein Waisenkind, um die kümmern sich zwar die Menschen, aber sie werden oft nicht ausreichend versorgt. Viele der Eltern von Waisenkindern sind an AIDS gestorben. Da auch die Grosseltern meist nicht sehr alt werden, ist dann oft kein naher Angehöriger da oder sie sind in Länder ausgewandert, in denen sie Arbeit bekommen oder auch nur erhoffen. Und die wissen dann gar nichts von der Not und dem Elend der Kleinen.
    LG
    JOchen
  • Michael Gillich 4. März 2003, 13:26

    ...ärger...mitgefühl...betroffen...
    lg MIKE
  • Roland ERGe 4. März 2003, 13:11

    was solll ich sagen ... betroffenes .. schweigen...
    gruss roland

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