"Weltfremd" (5) - "Die doppelte Erscheinung Christi in der Gegenwart"

"Weltfremd" (5) - "Die doppelte Erscheinung Christi in der Gegenwart"

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"Weltfremd" (5) - "Die doppelte Erscheinung Christi in der Gegenwart"

Skizzen auf einer Schultafel zu einem Vortrag von Johannes Stüttgen am 24.09.2008 in Essen.

Hier ging es um nichts weniger, als z.B. um die Klärung der Fragen, was ist ein Begriff, Doppelbelegung von Begriffen, was ist Innen oder Außen, was ist der Maensch, der Unterschied zwischen Subjekt und Ich, was ist Kunst im Unterschied zur Nicht-Kunst, erweiterter Kunstbegriff (Beuys), Globalismus, Kapitalismus, Dreigliederung des Sozialen Organismus, Geld und Wirtschaft und , natürlich, wo istChristus bei alledem zu finden. Und das in zwei Stunden...

"Johannes Stüttgen (* 24. Januar 1945 in Freiwaldau im heutigen Tschechien) ist Künstler und Autor, sowie Gesellschafter des Omnibus für direkte Demokratie. Stüttgens gesellschaftliches Engagement ist eng angelehnt an die Ideen von Joseph Beuys, z. B. den „Erweiterten Kunstbegriff“, die Soziale Plastik, die deutsche Bewegung für Direkte Demokratie und der Anthroposophie. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf." (Wikipedia)

Kommentare 5

  • nemo the one 1. Dezember 2008, 16:38

    Zitat Einstein: "Die Schule sollte es sich zum Ziel setzen den Menschen nicht als Experten, sondern als ausgeglichene Persönlichkeit zu entlassen." so oder so ähnlich
    bei aller bildung hat man selten die gelegenheit über die grundsätze nachzudenken...
  • Karl-J. Gramann 15. Oktober 2008, 8:47

    ja, das war sehr interessant die anmerkungen zu lesen.
    ich find es toll, wenn über solche bilder kommunikation entsteht. so können andere wieder etwas lernen oder sie bekommen gedanken anregungen.
    hat mir gefallen
    vg karl
  • Buegelpresse 27. September 2008, 23:08

    Dito!
    Ich selbst würde sogar so weit gehen zu sagen: eine vermeintlich gute Schulbildung kann einen sogar daran hindern, bestimmte Dinge zu verstehen.
    Das beste am Gymnasium war, dass man sich mit 18 selber Entschuldigungen schreiben durfte und das man nicht arbeiten gehen musste. Aber gelernt, im Sinne von, dass man mir dort Wissen vermittelt hat, was mir heutzutage hilft, habe ich dort herzlich wenig. Und dabei war ich sogar an einer halbwegs vernünftigen Schule...
    Es hat mehrere Jahre gedauert, bis ich nach dem Abi das erste Buch gelesen habe, bis dahin dachte ich, dass alles nur son doofes Zeugs ist, wie das, was man in der Schule liest. So vergraut haben die mir das. Und dann habe ich meine jetzige Frau kennengelernt und erfahren, dass Schule auch anders laufen kann. Ein herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, auch wenn ich glaube, dass sie dies hier nicht lesen wird.
  • Buegelpresse 26. September 2008, 12:28

    Das ist interessant insofern:
    Die Aufteilung der Welt in Subjekt und Objekt (hier zitiere ich hoffentlich sinngemäß Herrn Stüttgen) ist eine Erfindung der neueren Zeit (Stüttgen hat auch einen Zeitpunkt in der Geschichte genannt), vorher gab es diese Unterscheidung noch gar nicht. Sie ist nämlich erstens falsch und daher, zweitens, Schuld an den katastrophalen Verhältnissen unserer Zeit.
    Und: Das Ich ist nicht gleich oder Bestandteil des subjektiven, sondern erlebt dieses nur als ein Objekt, allerdings als etwas Innerliches.
    Aber keine Bange, darüber zerbreche ich mir (und Stüttgen laut eigener Aussage selbst) auch den Kopf, weil man hier eben an eine natürliche Grenze stößt.
  • Buegelpresse 26. September 2008, 11:54

    Na sagen wir mal so:

    Als ich nach Hause kam, war meine Frau bereits eingeschlafen. Das war auch gut so, denn meine Größte Sorge war in dem Moment, dass sie von mir verlangt, über den Vortrag zu referieren. So aber war wie automatisch mein Gang zur Kammer, wo der Rotwein stand...

    Aber in der Tat ist es so, dass sich die meißten Menschen, die ich kenne, keine Gedanken zu diesen Themen machen (und das sage ich ganz ohne Vorwurf oder Hohn) weil man ja auch nicht gerade von seiner Umwelt dazu ermuntert wird. Daher habe ich das Bild ja auch dem Thema "Weltfremd" zugeordnet. Ist gibt nur wenige Dinge, die mich wirklich interessieren, der o.g. Themenkomplex steht bei mir ganz oben.

    Nein, das Leben ist kein Ponyhof, sondern gleich einem schimmligen Krug.

    Hier noch ein Gedicht:

    "Siehe!" sprach Zeus
    Und fiel in den Graben
    Zu den Raben.
    Fragend an die Raben er sich wendet
    Die, tief im Gebet vertieft,
    Tiefgründig assoziieren:
    "Warum warum fragst Du uns
    Oh Zeus?
    Beteten wir nicht zu Dir
    Als Gott?"
    Da fing der Alte bitter an zu weinen:
    "Erst Odysseus und nun Ihr..."
    "Das Leben ist gleich
    Einem Schimmligen Krug!"
    Sprachen die Raben
    Verschwanden aus dem Graben
    Ließen zurück
    Den gebrochenen Gott

    (Häusler/Strahl)

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