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wasservogel

 


das zerflederte entlein
hat sich aus dem sumpf gekämpft
auf trockenes land

in sieben jahren
wurde aus ihm
ein edler schwan

immer auf der suche nach wasser
wasser ist abenteuer, zufriedenheit, zuhause
ein see
ein fluß
ein teich

rundum nur trockenes land mit
pflichten
verboten
mauern

für nahrung
ein dach über dem kopf
vermeintliche sicherheit

in dunklen ecken
entwickeln sich negative
zukunftsbilder aus
frust
ärger
sorgen


zwischendurch
zwiegespräche
im zwielicht

ein löwenmäulchen erzählt
von sonnenschein
und lichteinfall

das mauerblümchen wünscht dem freund
nicht "immer eine handbreit wasser unterm kiel"
sondern mehr:

meer!
wasser bis zum horizont
wind
und walgesang

volles leben für dich
glücklich, stark und frei
wie du bist

 




für Drugovic Drachenfeltz

 

Kommentare 42

  • NaUnd 18. Januar 2008, 23:34

    :-)
  • webbie 28. November 2007, 12:38

    danke - ja, ist eine doppelbelichtung, diafilm cross entwickelt und noch ein bißl bearbeitet ::::)
  • El Lumposo 27. November 2007, 12:41

    Hallo Webbie!
    Schönes Foto!
    Darf ich neugierig fragen, wie Du das gemacht hast?
    Doppelbelichtung? Welches Gerät, welcher Film?
    Super Ergebnis! Bis bald!
    L.
  • MONA LISA . 11. November 2007, 16:50

    immer wieder hinreißend! :-)
  • Ricarda Grothey 24. September 2007, 8:58

    stark!!!
  • webbie 14. September 2007, 11:27

    viele menschen betrügen so sich selbst - und merken es gar nicht ...

    [333 klicks übrigens grad ...]
  • Drugovic Drachenfeltz 14. September 2007, 11:14

    Es gab mal eine Überlegung, die ganze Welt einzuzäunen. Der Legende nach fuhr ein Mathematiker in die Wüste und setzte die Einfriedung in die Tat um: Er stellte einen Kubikmeter Zaun auf und setzte sich hinein.
    Er sei doch nun eingesperrt, dachte man. Jedoch er kannte die Betrachtung aus seiner Sicht: "invers Käfig!"

    Schönfärberei ist ein Stück weit Betrug: "Wenn ich einen See seh', brauch' ich kein Meer mehr ..."
  • webbie 14. September 2007, 9:21

    grad ist mir noch aufgefallen, daß das bild so grün ist - als wäre diese straße in einem aquarium ...
    färben wir uns die umgebung selbst ein, um nicht dieses grau-in-grau sehen zu müssen? um uns selbst zu täuschen: "so schlimm ist es ja gar nicht"? und verhindern wir damit, daß wir auf unsere eigentlichen ziele zugehen?

    ein bißl abstand tut hin und wieder gut, um zu erkennen: ein aquarium ist nur ein bißl eingesperrtes wasser.

    meer. und walgesang ...
  • Drugovic Drachenfeltz 14. September 2007, 8:24

    "Wunderlich, schönes Durcheinander" schreibt Dekadenz ...

    Ich habe mir eben nochmal das Gedicht darunter durchgelesen. Es beschreibt meine Wandlung, erzählt davon, dass das Leben kein Kuchen ist und von dem Wunsch, dass es eine Torte sein kann.

    So sollten wir in den Spiegel sehen und uns fragen, zu welchem Zweck wir unser wunderliches Durcheinander brauchen, und, ob wir unsere Ziele noch vor Augen haben, motiv-iert sind, diese trotz allem oder gerade deswegen noch zu erreichen.

  • Dekadenz in Tüten 13. September 2007, 11:24

    ein wunderliches, aber schönes Durcheinander
  • webbie 21. Juni 2007, 11:03

    ::::/
    gute besserung!
  • Violet Violetta 21. Juni 2007, 10:55

    ne

    aber lange geschichte .... :(
  • webbie 21. Juni 2007, 10:48

    wird besser, aber immer noch (genauer gesagt: schon wieder) stressig *ächz*
    bei dir alles ok?
  • Violet Violetta 21. Juni 2007, 10:29

    hey, auch so früh schon inner fc unterwegs :) ?
    schön dass es dich noch gibt, länger nix gehört.
    gehts dir gut?
  • webbie 21. Juni 2007, 9:40

    das hast du jetzt aber schön gesagt!
    danke dir ::::)

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