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Waschbären im Revier...

Waschbären im Revier...

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Klaus-D. Weber


Basic Mitglied, südl. Berlin

Waschbären im Revier...

... aber leider nur als Belegfoto verwendbar.
Wo die Bäume noch alt werden und auch mal umfallen dürfen, Marderhund, Schwarzspecht, Rotwild und Baummarder vorkommen, gibt es eben auch schon mal den Waschbären. Ihn gezielt fotografieren zu wollen, ist mit sehr viel Zeitaufwand und mehr noch mit Misserfolgen verbunden. Er lebt in hohlen Baumstämmen und wechselt bei Beunruhigungen sofort seinen Einstand - wovon er jeweils mehrere hat. Aktiv wird er erst bei Eintritt der Dunkelheit, und vor Tagesanbruch ist er i.d.R. wieder verschwunden. Im Herbst sind sie jedoch besonders aktiv. Sie fressen sich jetzt den Winterspeck an.

Die Aufnahme gelang vor wenigen Tagen, abends gegen 20.15 Uhr, bei nahezu völliger Finsternis. Ich wollte gerade einpacken, war nach Eintritt der Dunkelheit (so gegen 19.00 Uhr) eben nur noch geblieben, um zu sehen (bzw zu hören) was sonst noch passiert. Aufnahmeentfernung etwa 30m ab Jagdkanzel, ISO 1250 und Metzblitzgerät 60 CT 4 mit Televorsatz.

Kommentare 14

  • Martin Kunze (jr) 15. Februar 2007, 13:08

    Voll cooles Bild.

    mfg Martin
  • Klaus-D. Weber 7. März 2005, 16:55

    Robert - eigentlich sind sie in Nordamerika beheimatet. Aber auch an der Ostküste, in der Nähe von New York habe ich sie schon gesehen - hier leider jedoch nur als Opfer des Straßenverkehrs. In Deutschland begannen sie sich in den 30er Jahren zu verbreiten. Niemand weiß genau, woher sie kamen. Man geht aber davon aus, dass zunächst einige Exemplare ausgesetzt wurden oder aus Zoo`s o.ä. entweichen konnten. Heute gibt es sie überall dort, wo alte und hohle Bäume in großer Zahl vorhanden sind. vG Klaus
  • Gernot aus dem Oderbruch 8. November 2004, 21:16

    es sind schon posierliche tierchen , ich sehe sie dennoch lieber im gehege und nicht in unserer heimischen natur . da sie wie schon geschrieben , keine natürlichen feinde haben sind sie nicht nur zum problem in siedlungsnähe geworden , sondern auch für die heimische artenwelt . im oderbruch räumten sie schon so manch seltenes gelege aus .
    zu der entstehung dieses fotos gratuliere ich aber trotzdem.
    gruß gernot
  • Peter Krammer 3. November 2004, 17:25

    30 Meter ist enorm weit weg, für so relativ kleine Tiere.
    Ich wünsche Dir für`s nächste mal von Herzen, dass Du näher dran bist und auch, dass Du nicht allzu lange auf die Burschen warten mußt.
    Für diese Entfernung trotzdem ein sehr beachtliches Foto, Klaus !
    Gut Licht -
    Peter
  • Klaus-D. Weber 3. November 2004, 7:15

    Helga - sie wurden bereits vor etwa 70 Jahren ausgesetzt und haben sich eben nur dort dauerhaft eingebürgert, wo sie günstige Existenzbedingungen vorfanden. Die Waschbären sind heute, ähnlich des Fuches, mit jagdlichen Mitteln nicht (oder kaum) mehr wegzubekommen, da sie sich eben nur sehr selten sehen lassen. Ab und an, wie eben jetzt im Herbst, nehmen sie auch schon mal eine von Jägern angelegte Kirrung an - dort bekommt man sie dann, allerdings zu sehr unbestimmten Zeiten, vor die Optik. Gruß Klaus
  • Helga S. 1. November 2004, 8:37

    Auch wenn das noch so posierliche Tierchen sind, ist es sicherlich nicht gut, wenn sie in Gebieten ausgesetzt werden, in denen sie nie vorkamen und auch keine natürlichen Feinde haben. Bei straker Vermehrung kann die Natur so leicht aus dem Gleichgewicht geraten.
    Ich gratuliere dir zu deiner Geduld und diesem Schuss.
    LG Helga
  • Klaus-D. Weber 30. Oktober 2004, 10:10

    Michael -ich vergaß zu erwähnen, dass die Waschbären im Brutrevier vom Schwarzstorch, Kranichen, Adler und Schwarzspechten übermäßig vorkommend auch zur Belastung für die restliche Natur werden können. Solange ich jedoch hier mit Aufnahmen befasst bin, ist mir Jagdruhe zugesagt. Das Ganze geschieht selbstverständlich in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den zust. Jagd- und Forstbehörden.
    Martina - in der Tat, eine interessante Geschichte. Das machen sie i.d.R. nur, wenn sie sich, aus welchen Gründen auch immer, in unseren aufgeräumten s.g. Kulturwäldern angesiedelt haben aber dort nicht ganzjährig genügend zum Fressen finden. Es sind eben Allesfresser.

    Danke an Alle für die informativen und interessanten Anmerkungen Gruß Klaus
  • Martina Bie 1 30. Oktober 2004, 8:49

    in freier umgebung sind die mir auch noch nicht untergekommen, deshalb vielen dank, klaus, dass du sie hier zeigst.
    eine kleine geschichte dazu:
    in waldeck am ederstausee standen in gebührendem abstand von der jugendherberge die mülltonnen, und jeden abend fanden sich dort waschbären ein, um da zu räubern. eines morgens fanden wir in der einen tonne zwei kleine, vom abfall völlig verklebte waschbärenjunge, die sich kaum noch bewegen konnten. wir meldeten das dem herbergsleiter, der dann seinerseits maßnahmen ergriff.
    ansonsten erregten die tiere bei uns viel aufmerksamkeit, weil sie abends ständig um das haus strichen und in die zelte eindrangen und alles essbare futterten oder wenigstens die tüten aufrissen. :-)))
    lg martina
  • Kerstin P... 30. Oktober 2004, 6:25

    Ich freu mich, dass die Waschbären in unsere Wälder Einzug gehalten haben, auch wenn ich weiß, dass es viele begründete und unbegründete Hin und Widers dazu gibt.
    VG Kerstin
  • Lady Durchblick 29. Oktober 2004, 19:22

    Waschbären so zu erwischen ist sicher ein glück... tolle Aufnahme
    vg Ingrid
  • Michael Lege 29. Oktober 2004, 19:19

    hallo klaus,
    eine schöne doku von freilebenden waschbären, die technischen details wie die aufnahme entstanden ist sind schon interessant. zum bild selbst, würde etwas mehr vom lebensraum gestalterich wirksam eingesetzt, das ganze noch besser wirken lassen. natürlich ist das nur möglich wenn man die gewohnheiten und wege dieser waschbären genau kennt und genug zeit aufbringen kann um sie im richtigem augenblich und am richtigen ort abzulichten. aber eigentlich bin ich mir sicher auch so ein foto noch von dir hier gezeigt zu bekommen.

    ich hoffe du zeigst die fotos nicht dem zuständigen förster sonst könnte es sein das nichts mehr zum fotografieren da ist wenn du das nächstemal im wald bist.


    mfg michael
  • Jörg Ossenbühl 29. Oktober 2004, 18:58

    "Waidmanns Heil" sage ich da nur!
    Ich finde die Aufnahme gelungen, soll erst mal einer besser machen ;-)

    vg jörg
  • Ute Allendoerfer 29. Oktober 2004, 18:23

    Leider? klar du hättest dir was anderes gewünscht, aber die Tiere sind erkennbar, und Hans sagt es, es ist nur wenigen vergönnt. Du hattest das Glück, heb es gut auf.
    ich wäre stolz wenn ich sowas je schaffen würde, aber mir würde die Geduld fehlen, mir fehlt sie ja so schon, bewegte Objekte abzulichten :) LG Ute
  • Hans-Wilhelm Grömping 29. Oktober 2004, 18:20

    Eine solche Aufnahme ist wirklich nur mit viel Geduld machbar! Waschbären bei uns in der Natur zu sehen, ist sicher nicht vielen vergönnt.LG Hawi

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