...Was ist das???

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Joy Pictures


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...Was ist das???

Auch in "meinem" Zauberwald. Dort gibt es eine Stelle, an der bestimmt an die 20 Bäume so gewachsen sind. Der Rest des Waldstückes ist "normal". Die Stämme der Bäume haben sich erst gebogen und dann wächst der Stamm weiter gerade nach oben. Ich habe sowas noch nie gesehen, und wüßte gern, wie dieses Phänomen zustande kommt. Weiß jemand was??

Kommentare 13

  • Hubertus R. Becker 20. Februar 2013, 11:15

    Also ich hab ja so einige Erfahrungen diesbezüglich - allerdings keine, die mit Wasseradern oder Magnetismus usw. zu tun haben.
    Ich will das nun nicht ausschließen - aber zumeist ist dieses Phänomen eigentlich kein sehr großes - es kommt dadurch zustande, dass die Fichten in einem ehemals sonnigen Bereich des Bestandes aufgekeimt sind. Sie waren aber in ihrem Wachstum nicht schnell genug, um sich gegenüber der Brombeere durchzusetzen.
    Brombeeren bilden ein sehr dichtes Pflanzengeflecht und sind in der Lage, auch recht kräftige Bäume an den Boden zu drücken. Der Baum selbst stirbt dabei allerdings oftmals nicht ab - in irgendeiner Lücke schafft er es dann doch wieder das Dickicht zu durchdringen und seine normale Wuchsform einzunehmen.
    Ich habe schon Bäume gesehen, die erst nach mehreren Metern am Boden die aufrechte Wuchsform einnehmen konnten.
    LG Hubertus
  • diwa II 27. Juli 2008, 11:21

    klasse aufnahme .. und ich hab natürlich auch meine vermutungen dazu ;) aber leider kein fundiertes wissen ..

    trotzdem finde ich deinen zauberwald faszinierend .. ich hab bei mir auch das ein oder andere waldstück, welches ich einfach immer wieder in unterschiedlichen stimmungen aufnehme ... kann dich also gut verstehen :)

    lg
    diwa
  • Uwe G . 27. Juli 2008, 9:24

    Wirklich ein Zauberwald, richtig mystisch....solche Stellen haben auch auf mich eine bessondere Anziehungskraft!
    LG....Uwe
  • Alexandra P. 2. März 2008, 16:55

    Märchenhaft schön ist das. Klasse Gestaltung.
    LG ALexandra
  • Reiner E. M. 22. Februar 2008, 17:10

    Kann ich dir ganz genau erklären. Wir haben ca. 15 km weg von uns ein Waldstück, das sieht noch verwegener aus. Hier handelt es sich um Erdmagnetismus, der durch zwei sich kreuzende und überlagernde Wasseradern oder 2 Grundwasserschichten handelt. Ich tippe auf das Letztere, da bei fließenden Wasser, wie bei Wasseradern, die Stämme oft korkenziehermäßig aussehen. Diese Bäume auf deinem Bild, weichen dem Magnetfeld nach rechts aus. Ab einer bestimmten Höhe reicht das Magnetfeld nicht mehr aus und sie gehen nach dem Licht nach oben. Nur mit Licht, bzw. dass alle ans Licht wollen, kann man das nicht begründen. Wenn ein Baum Licht sucht, wächst er extrem schnell und gerade nach oben. Zum Nachteil seines Stammumfanges. Das sieht man bei all den Fichtenschonungen (Nutzwald), die zu eng gepflanzt wurden. Die verbiegen sich auch nicht, sondern streben nach oben, der Stamm ist aber bleibt dünn. Unten haben sie nahezu keine Äste. Erst ab einer gewissen Höhe, wenn sie Licht bekommen, bilden Sie Kronen. Das weiß ich zufällig, weil ich zwei Kunden habe, die sog. Baumhilfe-Betriebe haben. Also, Sanierung, Sicherung von Gefahrenbäumen, Behandlungen gegen Erkrankungen, Kultivierung usw. von Bäumen einschl. sog. Naturdenkmälern, also Bäumen mit extremer Größe oder Alter. Und da lernt man halt mit, wenn man sich nicht zu schade dafür ist. Vorallem, wenn man darüber schreiben muß.

    LG Reiner
  • Andre Helbig 18. Februar 2008, 15:51

    ist ja unglaublich!
    dafür könnte zum Beispiel das Licht verantworlich sein. Bäume streben ja danach mit dem Blattwerk im Licht zu stehen. Wenn sie beim Wachstum merken, das in etwas größere Bäume ihnen Licht rauben, dann kann der Stamm schon merkwürdig 'wandern' ;o)
    tolls Motiv, schönes und seltenes Bild!
    Grüße
  • Markus Ladurner 18. Februar 2008, 9:02

    Unglaublich schönes Bild von dir. Manche Phänomene sollte man gar nicht zu viel erforschen, sonst verlieren sie nur den Zauber. Dies ist jedenfalls ein Bild das mir n diesem Montagmorgen so richtig gut tut.
    Ganz tolle Arbeit.
    Freundschaftliche Grüsse
    Markus
  • Juan 17. Februar 2008, 10:02

    ein herrlicher Ausschnitt zeigst du uns..
    LG. Juan..
  • Kay Holtmann 17. Februar 2008, 2:26

    das wirkt sehr märchenhaft auf mich... eine sehr gelungene aufnahme...
    lg kay
  • Schwarze Feder 17. Februar 2008, 0:15

    nun das kann verschiedene gründe haben...
    einer davon sind auch wasseradern unter den bäumen,
    so können sich bäume regelrecht "verdrehen" um die eigene achse,
    ob das bei deinen gebogenen der Fall is ???

    das Bild gefällt mir sehr.
    Klasse gemacht.
    "v"
  • Joy Pictures 16. Februar 2008, 22:04

    Hi Uli! ...Sowas habe ich auch erst gedacht. Kann aber nicht sein; dazu sind zu viele Bäume so gewachsen, und es war keine Regelmäßigkeit (wie z.B. eine Linie eines umgefallenen Baumes) zu entdecken. Ich nehm nochmal ein Weitwinkel mit; damit bekomme ich mehr drauf. Ich fand´s richtig sonderbar...
  • D.Cemba 16. Februar 2008, 21:58

    hmmm ich könnte mir vorstellen das, als diese Bäume
    klein waren ein großer Baum über ihnen lag der das Licht wegnahm..
    dem mußten sie ausweichen, und sind dann in der waagerechten eine Stück dem Licht entgegengewachsen..
    Als der Baum langsam aufgelöst wurde, konnte sie dann nach oben wachsen..
    lg.
    Uli