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Wallfahrtskapelle Maria Elend

Wallfahrtskapelle Maria Elend

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Herbert Sacherer


Pro Mitglied, Bischofshofen

Wallfahrtskapelle Maria Elend

Die Geschichte zu Maria Elend
Die erste Kapelle wurde um 1552 von einer adeligen Taxenbacherin namens Ursula Penninger gegründet. Nach der Überlieferung hatte sich ihr 12-jähriges blindes und geistig behindertes Mädchen im Embach verlaufen. Nach drei Tagen fand man es beim heutigen Augenbründl in Öllend sehend und geistig gesund, worauf Ursula Penninger eine Kapelle und ewige Messstiftungen gelobte.

Im 18. Jahrhundert war die Wallfahrtskapelle Maria Elend so beliebt, dass jährlich bis zu 30.000 Pilger nach Maria Elend kamen und die Kapelle zu einer Kirche erweitert wurde. Berühmt ist das Mirakelbuch von Maria Elend, ein Verzeichnis der Wunder, die sich auf die Fürbitte Mariens ereigneten.

1785 ließ Erzbischof Hieronymus Colloredo die Kirche abreißen und die Wallfahrt in die Pfarrkirche Embach verlegen. Dort ist auch das Gnadenbild, eine gemalte Pietà aus dem 18. Jahrthundert am Hochaltar zu sehen. Die Ursprungskapelle befindet sich etwas unterhalb der Gnadenkapelle an dem Ort, wo das Mädchen nach der Überlieferung aufgefunden wurde. Daneben das Augenbründl, in dem sich die Pilger die Augen waschen und dem besondere Heilkraft nachgesagt wird.

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Kamera DMC-G2
Objektiv ---
Blende 22
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 39.0 mm
ISO 100