VOM FRÜHLING TRÄUMTE MIR... (oder: wenn Träume kippen...)

VOM FRÜHLING TRÄUMTE MIR... (oder: wenn Träume kippen...)

KLEMENS H.


Premium (Pro), aus der Stadt zwischen Solling und Weser

VOM FRÜHLING TRÄUMTE MIR... (oder: wenn Träume kippen...)

...in einer frostigen Vollmond-Nacht im Oktober...
...nun haben wir Ende März... -
...lange kann es nicht mehr dauern... :-))

...was hier strahlte, war nur der Mond... ? -
...oder doch "gefühlt sichtbare" Strahlung... ?
Besorgt uns Fukushima, betrifft es uns... ?
(Foto farblich stark verändert zur Fiktion, keine Montage...)

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NIKON CP 8800 + PS
Hinweis: Es empfiehlt sich die Betrachtung bei möglichst abgedunkeltem Raum,
weil erst dann die dunklen Farben aus der Tiefe leuchten können... -
die kleine Mühe lohnt sich... !
(Format füllend mit F11)
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- siehe auch weitere freie Gestaltungen in Blau:

...TIEF IM DUNKLEN WALD DER GEISTER UND FEEN...
...TIEF IM DUNKLEN WALD DER GEISTER UND FEEN...
KLEMENS H.
IN ERWARTUNG DES LICHTS... - (mit farben- psychologischer Deutung)
IN ERWARTUNG DES LICHTS... - (mit farben- psychologischer Deutung)
KLEMENS H.
GEMISCHTES GEFÜHL: ...denk´ ich an Deutschland in der Nacht...
GEMISCHTES GEFÜHL: ...denk´ ich an Deutschland in der Nacht...
KLEMENS H.

Kommentare 18

  • KLEMENS H. 31. März 2011, 14:55

    @ André Reinders:
    ...deine Feststellung, dass das Pferd
    "aus dem Licht heraus zu laufen" scheint,
    finde ich sehr interessant, als wenn es
    "aus der Gefahrenzone schreiten würde"...

    ...das ist mir ZUERST NICHT so ins Bewusstsein gerückt,
    da war es ja auch mehr
    eine "romantische Sicht" des Motives...

    ...aber nachdem ich selbst eine Umdeutung vorgenommen habe
    (unter dem Eindruck der apokalyptischen Vorgänge in Japan,
    wo ein halbes Volk seine Heimat verliert
    (bzw. noch verlieren wird)...
    erscheint mir deine Beobachtung
    als nicht mehr "zufällig" sondern plausibel,
    ja sogar stimmig im Sinne der "Umdeutung":

    ...die "Tod bringende Strahlung" ist unsichtbar,
    und doch gibt es ein "Unbehagen vor der Gefahr"... -

    so wie wir spüren,
    dass Jemand im Raum ist,
    auch wenn wir ihn nicht sehen oder hören...

    ...so verändert unser Bewusstsein
    die Sicht von etwas "Eigentlich-Romantischem"...

    LG Klemens
  • André Reinders 30. März 2011, 23:19

    Auf irgendeine Weise finde ich die Stimmung in dem Bild eher bedrohlich. Bin ich gar nicht gewohnt bei Dir, das Pferd scheint aus dem Licht heraus zu laufen, das irritiert mich etwas...

    VLG

    André
  • KLEMENS H. 28. März 2011, 13:53

    @ Dieter Craasmann:
    ...ja, Dieter, was den Frühling in der Natur angeht,
    wird es nicht mehr lange dauern,
    die Vögel sind schon in "Wartestellung"...

    ...was den Frühling in der Energie-Politik angeht,
    wird es noch einige Jahre dauern,
    bis wir atomstrom-frei sind...

    HG Klemens
  • Dieter Craasmann 28. März 2011, 11:24

    So könnte auch eine Frühlingsnacht ausgesehen
    haben, großartig mit Pferd und Baum gestaltet
    und sehr schön, wie Du diese Stimmung ins Biild
    bekommen hast. Sehr msytisch und geheimnisvoll.

    Dein Traum wird sicher bald wahr, Klemens,
    auch wenn es dieses Jahr etwas länger dauert.

    Viele Grüße
    Dieter
  • KLEMENS H. 28. März 2011, 0:17

    @ Gisela Schwede und @ Wolfgang Rupprecht:
    ...so wie der technische Wunderglaube der 70-er Jahre
    daran, dass die Atomkaft
    die "unendliche Energie der Zukunft" sein würde,
    eine reine Fiktion war,

    ...so ist auch diese "Mondaufnahme" wie eine Fiktion,
    wie von einer anderen Welt, nicht vom Mond... -
    sondern eigentlich von einem ganz normalen Sonnenaufgang
    an einem Frostmorgen...

    ...die Sicht der Dinge hat sich - nicht beim Volk - gewandelt...
    ...sondern die Sicht gewisser Poliker...

    LG Klemens
  • Wolfgang Rupprecht 27. März 2011, 21:30

    Dein Bild wirkt auf mich durch die Farbgebung eher bedrohlich, so dass ich lieber nicht aus dem Traum erwachen möchte. Auf die schlimmen Ereignisse in Japan bezogen könnte man interpretieren: Die Menschheit erwacht aus einem Traum (von endloser, billiger und sauberer Energie) und erlebt nun ihr deja-vu.
    VG
    Wolfgang
  • Gisela Schwede 27. März 2011, 20:06

    Da hätte ich eher auf Mitternachtssonne getippt. Erstaunlich, was Du bei Mondlicht aus einem Bild herausholen kannst,
    LG Gisela
  • KLEMENS H. 26. März 2011, 23:22

    @ Anne Maxen, @ Marlis E., @ Lauscherin und @ alle:
    ...abgesehen davon, dass das Originalfoto
    (von vornherein) ein Morgenfrostbild von Ende Oktober ist,
    kann es kein "Frühlingsbild" sein... -
    das ist es schon von den kalten Blautönen her nicht,
    die ich zudem noch kräftig verstärkt habe.

    Jede Farbe kann positiv oder negativ wirken,
    je nachdem sie in welchen Kontext gestellt wird -
    (ich hatte das hier schon des öfteren thematisiert...)

    Positiv ist "Blau" die Farbe der (Nacht-) Ruhe, der Entspannung
    und der Harmonie...
    Negativ wird daraus: Langeweile, Ödnis, Frust und Erkalten (Sterben)...

    Positiv ist "Blau" die Farbe der (Wasser-, Firmament-) Tiefe,
    der Gedankentiefe, des Zukunftsglaubens, der tiefen Gefühle...
    Negativ wird daraus: Verlorenheit, geistige Leere,
    Hoffnungslosigkeit bis zur Selbstaufgabe...:

    DORNEN IN SEIN SCHWARZES HERZ... (Trauerbild mit Gedicht)
    DORNEN IN SEIN SCHWARZES HERZ... (Trauerbild mit Gedicht)
    KLEMENS H.

    Was hier im ersten Moment wie verträumte,
    geheimnisvolle Romantik erscheint,
    wird durch den Titel und den Titeltext
    (nachträglich) negativ besetzt, "umgepolt":

    Das weiche Licht des Mondes
    könnte nun unsichtbar-tückische, mörderische Strahlung sein...

    So ist es mit der Schönheit
    unseres blauen Planeten Erde ähnlich:

    ...ein äußerst seltener Ort im Universum
    für das Leben, obwohl die Voraussetzung dafür
    aus dem All kommt: Sternenstaub sind wir...

    ...aber wir Menschen sind dabei,
    aus dem blauen Planeten Erde
    einen Ort des Strahlen-Todes zu machen.

    Der Anschein trügt: ...das Gift ist unsichtbar,
    es vergeht in Jahrtausenden nicht,
    das Leben aber vergeht sichtbar...

    ...aus Sternenstaub sind wir gemacht,
    zu Sternenstaub werden wir - aus eigener Hand -
    zurückkehren...

    ...ein verstrahlter, menschenleerer Planet Erde wird dennoch
    in Abertausenden von Jahren seine Schönheit nicht verlieren... -
    nur dass sie kein intelligentes Wesen mehr...
    wird bestaunen können...

    LG an alle Klemens
  • Lauscherin 26. März 2011, 20:40

    Ein fast märchenhafter Moment mit diesem sanften blauen Licht, das sich wie ein Schleier auf die Landschaft legt. Ein leichtes Klingen und Summen scheint im Bild zu sein... und erst nachdem ich die Anmerkungen las, erkannte ich, dass du eigentliche bedrückende Gefühle mit diesem Bild verbindest. Nun sehe ihr hierin ein Kleinod, das zu zerbrechen droht...

    Liebe Grüße
    Theresa
  • Anne Maxen 26. März 2011, 20:31

    wenn Du die gedankliche Brücke in die Jetztzeit schlägst, die ich ganz ausgeklammert hatte, dann kann ich in Dein Bild viel Erschreckendes hinein interpretieren, was mit Frühling, so wie ich ihn sehe und fühle, nichts zu tun hat. Du hast mich darauf gebracht, dass Deine Farbe Blau auch unvorstellbares, weil unsichtbar, Grauen andeuten kann. Wobei ich bei einem Thema bin zu dem zur Zeit viel gesagt und geschrieben wird. Aber meine Frage bleibt unbeantwortet: Lernen die Verantwortlichen daraus????????????
    LG Anne
  • KLEMENS H. 26. März 2011, 20:20

    @ Little Square:
    ...bei uns im südlichen Norden (Südniedersachsen)
    wird es diese Nacht Frost geben,
    der Frühling lässt sich Zeit,

    ...es ist aber auch der Frost der Kälte,
    die vom Tod ausgeht in diesen Tagen
    der Natur- und Menschenkatastrophen in Japan -

    ...und des Krieges - auch wenn dieser Verbesserungen
    der Lebensverhältnisse von Völkern verspricht,
    die in Unfreiheit leben mussten und müssen...

    HG Klemens
  • KLEMENS H. 26. März 2011, 20:13

    @ NORDLICHT:
    ...ja, Maret, Mondnächte sind sehr hell.. ! ;-))
    (...besonders,
    wenn der Mond eigentlich die Sonne ist...) ;-))

    ...aber mir ging es hier ja nicht wirklich darum,
    eine Nachtszene zu dokumentieren,
    sondern darum, ein Seelenbild zu schaffen:

    ...die Emotionen wiederzugeben und zu erzeugen,
    wie sie in einer solchen Nachtszene erlebt
    und durchlebt werden können...

    ...in einer frostig kalten Nacht,
    nicht in einer lauen Sommernacht... !

    @ Ralf Perlak:
    ...und dafür darf man auch mal
    an den Reglern der EBV drehen, Ralf... :-))

    ...zumindest geht davon keine Strahlung aus...

    LG an alle Klemens
  • Marlis E. 26. März 2011, 19:30

    Das ist unheimlich und faszinierend, diese Reihe Deiner blauen Bilder ist faszinierend.
    Und auch ein wenig bedrückend, für mich zeigt sie die Beklommenheit der Gefühle, in der wir uns z.Zt. befinden.
    Ich kann mich nicht wirklich den Frühlingsgefühlen widmen.

    Die Nächte des Übergangs sind im Herbst und Frühling fast gleich, die Luft riecht intensiv nach Erde.
    Unsere Erwartungen sind jedoch andere in der Zeit des nahenden Frühjahrs.

    LG Marlis
  • Ralf Perlak 26. März 2011, 19:10

    ...und das kalte blaue Licht wird jeden Tag wärmer und verschiebt sich Richtung Gelb und das ohne daß jemand an den Reglern der EBV dreht :-)

    lg ralf
  • KLEMENS H. 26. März 2011, 18:32

    @ Anne Maxen:
    ...an anderer Stelle habe ich mal geschrieben,
    dass es von mir aus keinen Winter geben müsste,
    besonders wenn er nasskalt und schneematschig ist...

    Meine Freude an "Schnee-Winterträumen"
    steht dazu nicht im Widerspruch... ;-))

    Du siehst: ...eigentlich und auch im übertragenen Sinne
    soll der Titeltext einen Übergang leisten
    vom Aufnahme-Zeitpunkt im Herbst letzten Jahres
    (jetzt sind ja noch keine Tiere auf der Weide)
    zu der momentanen, allgemeinen "Stimmungslage",
    die alles andere als "frühlingshaft beschwingt" ist:

    ...was die weltweite Besorgnis wegen der schrecklichen,
    schicksalshaften Natur- und Atom-Nutzungs-Katastrophe
    in Japan im Besonderen angeht...

    ...deswegen auch mein Verlinken
    meines nachdenklichen Bildes zu unterst:

    GEMISCHTES GEFÜHL: ...denk´ ich an Deutschland in der Nacht...
    GEMISCHTES GEFÜHL: ...denk´ ich an Deutschland in der Nacht...
    KLEMENS H.

    ...zu dem Du, Anne, dort schon
    bedenkenswerte Worte geschrieben hattest...

    LG Klemens

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