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Viele Farben statt graue Mauern

Elberfelder Erziehungsverein
Das weithin sichtbare Fachwerkhaus wurde 1871/72 als Sitz des Elberfelder Erziehungsvereins errichtet. Der Verein war bereits 1849 zur Pflege und Erziehung verwahrloster Kinder gegründet worden und gehörte zu den ältesten Wohlfahrtseinrichtungen der Stadt. Noch nicht schulpflichtige Kinder sollten von der Straße und in "Kleinkinderschulen", "Näh- und Flickstuben" und "evangelischen Sonntagsschulen" untergebracht werden. Zudem wurden christliche und pädagogische Zeitschriften verbreitet, und in der Zentrale war eine Buchhandlung eingerichtet.
Da viele Mütter arbeiten mussten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen, waren ihre Kinder unversorgt. Sie drohten zu verwahrlosen, und so richtete der Elberfelder Erziehungsverein gerade in der Nordstadt mehrere Kleinkinderschulen ein. Sie befanden sich meist in den Wohnhäusern, zum Beispiel in den Häusern Zimmerstraße 37, Höchsten 49, und Friedrichschulstraße 13. Um 1910 betreuten 14 "Kleinkinderschullehrerinnen" und ihre 11 Gehilfinnen etwa 1800 Kinder Bis heute (2018) ist der Elberfelder Erziehungsverein Träger von 31 Tageseinrichtungen für Kinder.

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Kamera ILCE-6000
Objektiv E 18-135mm F3.5-5.6 OSS
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/320
Brennweite 22.0 mm
ISO 100