Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

30.668 14

Verneigung

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

Wichtig:

Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 14

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 5. April 2019, 19:54

    Die Fotografin / Der Fotograf bedankt sich für die Besprechung seines Fotos.
  • HF25 1. April 2019, 15:25

    ein super motiv, gut erkannt. auch die perspektive ist ergiebig, zumal die spiegelung das ganze noch anreichert. die entscheidung, darueber hinaus zusaetzlich noch bokehkreise in dieser groesse und deutlichkeit bildgestaltend einzusetzen macht die sache schwierig. die augen irren schaerfepunktsuchend die kuehlerfigur hinab in die spiegelung, springen dann ins hintergrundbokeh und haken sich schliesslich noch an dem chromblitzenden etwas der kuehlerfront fest, wo sie das firmenlogo vermuten. vergeblich. einen eindeutig festen punkt gibt es nicht. kuehlerfigur, spiegelung und bokehkreise ziehen fuer sich genommen den blick auf sich und sind gleichwertig attraktiv. weil eine eindeutig sichtbare entscheidung des/der fotograf*in fuer ein hauptmotiv fehlt, konkurrieren die genannten bildelemente miteinander und mindern sich gegenseitig in ihrer bildwirksamkeit. 
    als eins der ersten fotos vor ort ein im ansatz fast gelungenes bild. schade, dass es dabei blieb. mit etwas mehr geduld, beschraenkung aufs wesentliche und eine eindeutige akzentsetzung haette das foto an wirksamkeit gewinnen koennen.    lg horst
  • Gerhard Körsgen 1. April 2019, 13:54

    Die Aufnahme finde ich interessant zu besprechen, manches spricht mich an, manches stößt mich ab.
    Die Kühlerfigur an sich finde ich schick und interessant, "sowas" sehe ich nicht allzu häufig und wenn, dann eher flüchtig indem sie an mir vorbeifährt. Von daher hätte ich sie gerne klarer und auch schärfer abgebildet gesehen...das könnte sich wiederum theoretisch mit den "Bokehblasen" ergänzen, doch diese finde ich zu hell, zu dominant und zu unruhig, mich lenken sie einfach ab anstatt das Motiv der Kühlerfigur zu "umspielen", wie wohl vom Fotografen intendiert.
     Die Spiegelung der "Emily" geht darüber fast unter, weil sie optisch weniger "laut" daherkommt. Schade eigentlich, diese finde ich interessanter als die "Bokehblasen" und auch optisch besser integriert (die Bokehblasen empfinde ich ja...wie oben beschrieben).
    Nun hat sich der Fotograf für eine strikte, aber nicht gänzlich korrekte Freistellung entschieden...bietet sich an, kann man so machen, ist aber auch dadurch sehr herkömmlich und in der Form schon oft gesehen. 
    Eine passend durch s Bild laufende Person, idealerweise im gleichen Größenverhältnis wie Emily hätte möglicherweise ein völlig anderes Foto ergeben...es wäre ein "Zielpunkt der Verneigung" implementiert, bei dann erforderlicher größerer Tiefe der Schärfezone wäre Emily GANZ scharf und es wäre eine fiktive, aber funktionierende "Story". Auch die Bokehblasen wären weniger oder vielleicht sogar ganz weg.
    Es wäre selbstredend ein völlig anderes Bild.
    Aber auf diese Idee bin ich angesichts dessen hier gekommen, immerhin.
    Von daher, summa summarum wie ich eingangs andeutete, für mich: Finde ich nicht besonders gut gelungen, ich selbst hätte es gänzlich anders gemacht, aber das reflektierend machte es mir Spaß darauf zu reagieren und diese Zeilen zu schreiben.
    Meine 5 Cents an Meinung.
    LG.
  • elstp 1. April 2019, 9:40

    Seitenansicht und Bildtitel deuten es an: Die Kühlerfigur eines Luxusautos verneigt sich.
    Das Fahrzeug befindet sich auf der Vorfahrt zu einem Roten Teppich, d.h. es werden Gäste empfangen. Alles ist auf Hochglanz poliert, die Oberflächen spiegeln, und dazu begleitend ein Blitzlichtgewitter.

    Der Gastgeber, der für den Empfang sorgt, verneigt sich sinnbildlich, und der ankommende Besucher erwidert diese Geste der Achtung durch den 'Schmuck' auf seinem Fahrzeug.

    Selbst hier, in einer Ausstellung, bekommt der imageträchtige Rolls Royce den Rahmen, den er während seiner 'Dienstzeit' gekannt hat. 

    Gruß LILO
  • elevatorjwo 1. April 2019, 9:11

    Ich komme mit dem Schärfeverlauf und mit dem abrupten Abbruch des Bokehs in der Bildmitte nicht klar. Der Kringel recht und die Schärfeebene liegen beinahe auf gleicher Höhe. Keine Exif Daten kann auch Softwarefilter bedeuten. Zum Thema Gestaltung bin ich bei Jürgen W2.
    • Jürgen W2 1. April 2019, 11:41

      Irgendwas an dem Bokeh finde auch ich eigenartig. Hinter dem Rolls steht offenbar ein weiteres Auto. Dort sind aber auch die Bokehlichter. Obwohl solche Bokehkringel ja immer von Lichtquellen kommen. Wo ist denn dort das punktuelle Licht in solcher Menge? Irgendwie komisch.
    • Wolf Schroedax 1. April 2019, 13:28

      Das Bokeh spiegelt sich auf dem rechten Teil der Kühlerhaube (oval). Die linke Hälfte der kühlerhaube neigt sich dem Betrachter zu und verhindert so diese Reflexe in dieser Blickhöhe ... Ich würde die senkrechte Reihe des Bokehs  rechts wegschneiden
    • elevatorjwo 1. April 2019, 14:01

      "Bokeh „unscharf, verschwommen“) ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs. Unscharfe Gebiete eines Fotos  werden von einem Objektiv durch Projektion auf eine Abbildungsebene (heute typischerweise einen Lichtsensor) erzeugt. Sie sind sozusagen „Erfindungen“ des Objektivs" - soweit die Wikipedia Definition.
      Das heißt aber, dass sich ein Bokeh nicht in einer Fläche eines Motivs spiegeln kann.
      Lichtreflexe, die ein Bokeh im Unschärfebereich des Objektivs erzeugen, müssen dann in der Schärfeebene auch scharf oder zumindest schärfer sein.
  • Jürgen W2 31. März 2019, 21:24

    Mir gefallen die Farben, aber alles in allem finde ich, dass das Bild kaum "gestaltet" ist.

    Es kippt in meinen Augen nach rechts, es wird von oben links nach unten rechts ohne ersichtlichen Grund zunehmend dunkler, und "blieb auf Grund der vielen meist durchs Bild laufenden Besucher nur ein kurzes Zeitfenster" klingt auch schon wie eine Entschuldigung.
  • Wolf Schroedax 31. März 2019, 9:09

    Mein Titel:  BREXIT .   Sie will aber hängt fest  ...  Oder:  THERESA ....
  • MBodo 30. März 2019, 14:33

    Verneigung und dann Absprung. Schließlich muss dieses Gefährt, samt Insassen, auch stilvoll gezogen, geflogen oder doch gefahren werden. Spirit of Ecstasy (Emily) heißt die Pilotin und fliegt für Volkswagen oder BMW? Bin mir nicht sicher. Die Schärfe liegt nahezu perfekt auf der Figur und das Bokeh umschmeichelt die Pilotin fast wie Scheinwerferlicht. Die Spiegelung der Emily hätte einen Tick mehr Schärfe verdient, aber das ist jammern auf welchem Niveau auch immer.
    Wenn ich mal ausblende, dass es sehr teuer oder vielleicht auch dekadent sein könnte von Emily geflogen zu werden, schaue ich das Bild doch sehr gerne an. Die Figur kostet wahrscheinlich mehr als mein bereifter Untersatz. Mitschweben würde ich aber schon gerne mal in diesem "Volkswagen".
  • Jens Riesener 30. März 2019, 14:09

    „Wir machen nicht nur ein Bild, wir erzählen eine Geschichte.“
    Dieser Satz ist mir wichtig.

    Du erzählst die Geschichte Deiner Liebe zu schönen alten Autos und dem Fotografieren. Das gelingt Dir gut.

    Und doch komme ich beim Betrachten Deines Bildes immer wieder ins Stocken.
    Ich sehe keine Verneigung, sondern eine Figur kurz vor dem Kopfsprung und die würde direkt an der Wand landen. 
    Ich sehe viel Bokeh, aber wenig Ruhe darin. Die Figur verschwimmt darin und das ist schade.
    Ich hätte die rechte Bildseite gern nicht so stark und die Figur nicht in der Mitte. Sie braucht mehr Raum vor sich.
    Gern hätte ich das Bild gespiegelt, denn ich lese und schaue von links nach rechts und versuche so, die für mich wichtigen Details auszurichten.
    Vielleicht wäre Deine schöne Kühlerfigur mit mehr Kühler glücklicher gewesen. DSpiegelung und die roten Streifen sind so schön gelungen.
    Ich hoffe, diese Gedanken sind für Dich eine Anregung. Viele Grüße, Jens
  • Agora Bilddiskussion intensiv 29. März 2019, 18:47

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:

    "Ein Mitbringsel von einer Oldtimer-Ausstellung. Die Kühlerfigur im Zusammenspiel mit Farben und den "Bokeh-Kringeln" hatte es mir angetan. Für die Aufnahme blieb auf Grund der vielen meist durchs Bild laufenden Besucher nur ein kurzes Zeitfenster. Ich bin auf Eure Bildkritik gespannt."