Urbex DDR und GSSD - Die Verpflegung der Sowjetarmee

Urbex DDR und GSSD - Die Verpflegung der Sowjetarmee

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Christof Hannig


Premium (World), Nordhessen

Urbex DDR und GSSD - Die Verpflegung der Sowjetarmee

In dieser ehemaligen Kaserne aus dem Kaiserreich, die nach dem 2. Weltkrieg durch die GSSD genutzt wurde, fanden wir im Offizierskasino diese Tafel aus dem Jahr 1990.
Dort sieht man die Lebensmittel (Spalte 2) und dahinter die Rationen in Gramm die an die Offiziere und ihre Angehörigen ausgegeben wurden.

Die letzten Lenin Denkmäler in Deutschland
Die letzten Lenin Denkmäler in Deutschland
Christof Hannig

https://www.fotocommunity.de/user_photos/529780?folder_id=499564

Kommentare 24

  • T. Schiffers 18. November 2022, 19:49

    versteh hier zwar fast nur bahnhof...aber durch deine erklärungen wird n echt cooles lp-bild draus...tino
  • Conny11 16. November 2022, 19:31

    Da ich in der Schule Russisch gelernt habe kann ich das hier geschriebene lesen, eine der Vokabeln weiß ich aber nicht mehr... 
    wenn man länger die Worte nicht gebraucht hat schaltet das Gehirn auf löschen... dein Foto gefällt mir sehr gut.
    LG, hab einen schönen Tag Conny
  • Magic Micha 16. November 2022, 17:46

    Ein feines Zeitdokument, prima präsentiert.
    Grüße Micha
  • AnniNam 16. November 2022, 17:26

    Was Du so alles findest in diesen locations, wirklich sehr interessant und spannend, bekommt man doch einen kurzen Blick in die Vergangenheit !
    LG Anni
  • Meinolf Lipka 16. November 2022, 16:36

    Ein wirklich interessanter Fund.
    Gruß Meinolf
  • sabiri 16. November 2022, 12:37

    Da ist es natürlich gut wenn man russisch kann wie unser Dieter:-)
    Sehr interessanter Fund. Ist  ja eine gute Auswahl an Lebensmittel. Mangelkrankheiten sind definitiv nicht zu befürchten.
    LG Gerhard
    • smokeonthewater 16. November 2022, 19:01

      Der Mangel an Insulin durch den Überfluss an Fett und Zucker inkl. Alkohol ist die häufigste Krankheit, die zu befürchten ist. :-))
  • Markus 4 16. November 2022, 11:10

    Da ich kein Russisch kann, nehme ich an, daß es genügend gab

    Habedieehre
    Markus
  • Karla M.B. 16. November 2022, 8:58

    Die wurden gut versorgt, anders wie jetzt die in die Ukraine einfallenden Horden...
    Interessant sind Fund, Bild und Doku.
    An solchen Schildern bin ich auch nie vorbei gekommen.
    LG Karla
  • M.Hogreve 16. November 2022, 7:26

    Solche Detail die Du auf Deinen Lost Place Touren immer aufspürst, die sind in meinen Augen immer mindestens so spannend wie die Location selbst weil Sie meist auch was über die Erzählen die dort früher Zuhause waren oder wie in diesem Fall gedient und gearbeitet haben, klasse finde ich das !
    grüße
    manfred
  • smokeonthewater 16. November 2022, 0:01

    Der Witz ist wohl, wenn man die Jahreszahl 1990 liest, dass die nix dafür bezahlen mussten, sonst hätte man es für eine Rationierung in den frühen DDR-Jahren halten können.
    LG Dieter
    • Christof Hannig 16. November 2022, 17:47

      Danke für die Übersetzung!! Ja, wir haben dem "Klassenfeind" vier Jahre lang die Verpflegung bezahlt...)))
    • smokeonthewater 16. November 2022, 18:48

      Und dabei hätten sich die Herren Offiziere es leisten können. Aber ich denke, alles über das freie Kontingent hinaus mussten sie dann doch bezahlen.

      Ich habe die russische Cuisine 1986 ein Semester lang in Moskau kennen und lieben gelernt. Insgesamt ist es eine einfache, bäuerlich geprägte Küche. Buchweizen und Gries sind die Sättigungsgrundlagen, was bei uns Kartoffeln, Reis und Pasta sind. Das wichtigste Gemüse ist Weißkraut (für dessen Wintereinlagerung die Moskauer ihre Balkons verwenden), gefolgt von Rote Bete und Paprikaschoten. Man spart nicht mit Sahne und Knoblauch sowie in Backwaren mit Zucker. Fleisch wird grundsätzlich durch den Wolf gedreht, damit man alles verwerten kann, was am Knochen hängt.
      Sehr vielfältig sind die kalten Büffets, auf denen u.a. Weißbrothäppchen ("Buterbrod") mit Leckereien belegt gereicht wird, u.a. Kaviar und Rogen. Und im Familienkreis werden mehrere Gänge aufgefahren (und nicht zwischendurch wieder abgeräumt), bis sich das Geschirr türmt und die Tafel zusammenbricht.
      Sehr geschätzt habe ich die hausgemachten Obst- und Gemüsekonserven vom Wochenmarkt. Bis heute unschlagbar sind die Moosbeeren (noch leckerer als Cranberries), die man u.a. zum schwarzen Tee zu sich nimmt.
      Das Bier ist teilweise sehr gut, insbesondere dunkle Sorten, und wird immer wieder international prämiiert.
      LG Dieter
    • Christof Hannig 16. November 2022, 19:07

      Das klingt ja wirklich interessant und auch spannend! Kein Wunder das man dann auch noch Vodka zur Verdauung braucht!
      Gruß Christof
  • smokeybaer 15. November 2022, 22:26

    Schadekann kein Russich
    • smokeonthewater 16. November 2022, 0:12

      links: Mehl, Buchweizen, Makkaroni, Fleisch, Fisch, Schmalz, Butter, Zucker, Eier
      rechts: Salz, Tee, Lorbeerblätter, Paprika, Backpulver, Essig, Tomatenmark, Kartoffeln, Gemüse (Kraut, Rüben, Möhren, Zwiebeln, Gurken, Tomaten), Joghurt, Milch, Sahne, Quark
      Die Spalten rechts außen sind Kinderrationen.
  • hjostART 15. November 2022, 22:03

    Interessantes Zeitdokument, sehr gut mit passender Beschreibung dazu präsentiert!
    LG, Herbert
  • Sascha.A.Schmidt 15. November 2022, 20:50

    ...ein krasser Fund....
    VG Sascha
  • format C 15. November 2022, 20:42

    interessanter Fund,   gute Doku Aufnahme
  • Vitória Castelo Santos 15. November 2022, 20:19

    TOP FOTODOKUMENT!