Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
855 16

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Unter Tage (2)

Die Anfänge des Untertagebergbaus liegen bereits in der Jungsteinzeit. Gemäß archäologischen Funden aus dem Jahr 1984 gab es bereits vor über 7500 Jahren Feuersteinbergbau. Aus etwa 8 Meter tiefen Schächten wurden diese Rohstoffe in bergmännischer Arbeit gewonnen. Vermutlich fuhren die Bergleute an Seilen in die kleinen Gruben ein. Wenn ein Schacht abgebaut war, wurde einige Meter weiter ein neuer gegraben und der alte mit dem Abraum des neuen verfüllt. Dieses Verfahren ist quasi der Übergang vom Tagebau zum Untertagebau. In ähnlicher Weise wurde mit dem sogenannten Kuhlenbau im Brühler Braunkohlerevier nach Braunkohle gegraben.
Der Stollenbau ist etwa 3000 Jahre alt, mittels Feuersetzen wurde zu der damaligen Zeit Erz abgebaut. Unter Kaiser Claudius wurde vor circa 2000 Jahren ein Stollen zur Entwässerung des Fuciner Sees gegraben. Die ersten Tiefbaugruben stammen aus dem 16. Jahrhundert. So erreichten die Gruben der Fugger, die in der Nähe von Kitzbühel errichtet wurden, eine Teufe von 880 Meter.

Kommentare 16