Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Und ich sag noch zu ihr...............

Und ich sag noch zu ihr...............

791 6

Angelika Schneider


Free Mitglied, Olching

Und ich sag noch zu ihr...............

.....ein beleidigter, leise vor sich hinschimpfender Erpel (Brautente)



Die Brautente ist etwas kleiner als eine Stockente (Anas platyrhynchos). Die etwas größeren Männchen wiegen durchschnittlich knapp 700, die Weibchen etwas mehr als 500 Gramm.

Die Männchen sind sehr bunt gefärbt, haben rote Augen, einen Schopf und eine dunkelbraune Brust. Sie unterscheiden sich deutlich vom eher eintönigen, grau-braunen Weibchen. Die Weibchen haben einen weißen Augenring.

Ursprünglicher Verbreitungsraum
Der Brutlebensraum der Brautente sind bewaldete Sümpfe, seichte Seen oder Teiche im östlichen Nordamerika wie auch an der Westküste der USA. Sie überwintern in Süden der USA nahe der Atlantikküste.

Verbreitung in Europa
Die optisch attraktive Brautente wurde bereits im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht. Sie gehörte beispielsweise zu den am königlichen Hof zu Versailles gepflegtem Ziergeflügel. Von entflohenen und anschließend verwilderten Brautenten wurde bereits im 19. Jahrhundert berichtet. Allerdings hat sich bis heute keine sich selbst erhaltenden Populationen gebildet, obwohl es von nach 1900 eine Zeitlang gezielte Ansiedlungsversuche im Berliner Großraum gegeben hat. 1909 bestand die freilebende Population aus etwa 120 Alttieren, die bis 1930 allerdings wieder erloschen war. Solche Einbürgerungsversuche von nicht zur heimischen Fauna gehörenden Tiere werden heute kritisch gesehen. Das anhaltende Interesse an ihrer Haltung hat jedoch dazu geführt, dass Brautenten bis heute in Europa auf den Seen und Teichen von Parkanlagen zu beobachten sind. Sie werden gerne als Ziergeflügel gehalten, weil sie winterhart sind und sich in Gefangenschaft leicht fortpflanzen. Den Vögeln werden in der Regel nicht die Flügel gestutzt, so dass verwilderte Paare gelegentlich in der freien Landschaft brüten und sich kurzfristig auch fortplanzen.

Fortpflanzung
Die Balz der Brutenten beginnt während des Herbstzuges ab Ende Oktober. Gegen Ende Februar sind die meisten der weiblichen Vögel bereits verpaart. Brautenten nisten meist in Baumhöhlen in der Nähe von Gewässern. Sie prüferieren dabei solche Höhlen, die 6 bis 15 Meter über dem Erdboden liegen. Die jungen Küken, die nach durchschnittlich 30 Tage Brut schlüpfen, springen im Alter von etwa 24 bis 36 Stunden aus der Höhle herab. Sie werden dann meistens vom Weibchen alleine betreut. Im Alter von etwa 70 Tagen sind die Jungenten flugfähig.
Brautenten nehmen in Ermangelung von Baumhöhlen auch Nistkästen an.

Nahrung
Ihre Nahrung, hauptsächlich Pflanzenteile und Samen, suchen sie gründelnd im Wasser oder auch zu Fuß an Land. Während sie sich im Herbst und Winter überwiegend pflanzlich ernähren, beträgt beim Weibchen der Anteil der tierischen Nahrung vor und während der Legeperiode bis zu 80%. Auch Brautentenerpel fressen in dieser Zeit vermehrt tierische Nahrung. Bei ihnen beträgt der Anteil durchschnittlich 35%.

Krauskopfpelikan
Krauskopfpelikan
Angelika Schneider


Mami, guck mal......
Mami, guck mal......
Angelika Schneider


Kommentare 6