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Ma-ra


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unbekannt

Kriegsgräber auf dem Melatenfriedhof in Köln.

War sehr komisch für mich, als ich mir bewusst machte, dass da echte Soldaten liegen, wie auch immer man das betrachet.
Und irgendwie fand ich es schade, dass die auch noch im Grab in Reih und Glied liegen. Na ja.

Kommentare 8

  • Ma-ra 16. Februar 2006, 23:50

    @Klexy: Schwarz fand ich unpassend, da der Rahmen zu sehr druch das wiederkehrende Schwarz mit dem Bild verbunden wäre, was m.E. auch nicht genügend durch eine schmale Trennlinie aufgehoben werden würde. Weiß rundherum war mir bei dem Bild zu langweilig, das oben und unten habe ich als dynamischer empfunden und passend zum Bild. Fand, dass das Bild dadurch weniger Ruhe erhält, so zusagen konträr zum Grabstein, denn Gräber sind ruhig.
    Da der Satz allerdings die Gedanken nicht in Ruhe lässt, fand ich zum einen die Aufnahme des Steins in Schräglage sowie den Rahmen passend zu Bedeutung und verdrängter Realität des Satzes bzw. des Satzinhaltes - wer macht sich die Endlichkeit seines Daseins schon bewusst... .
    LG
    Matthias
  • Klexy – Bewahrer des Augenblix¸ Hüter des Worz 16. Februar 2006, 13:21

    Gelungenes Bild.
    Die Farbgebung beim Kreuz im Vordergrund habe ich zuerst gar nicht bemerkt, so subtil ist sie. Den Anschnitt unten hätte ich wahrscheinlich auch so gemacht, aber ich hätte den Anschnitt oben etwas weiter runter gesetzt, damit dieses kleine Stück Himmel in der Mitte wegfällt.

    Was mir gar nicht gefällt (wie auch beim anderen Friedhofsbild
    Teil eines Grabsteins...
    Teil eines Grabsteins...
    Ma-ra
    ) ist der "Rahmen" bzw. der Rand oben und unten. Ich hätte es entweder rahmenlos gelassen, oder rundum einen schwarzen Rahmen mit einem hellgrauen 1-Pixel-Strich als Abgrenzung gemacht, ähnlich wie bei
    __iiii_ii__
    __iiii_ii__
    Ma-ra


    Oder gibt es einen besonderen Grund für genau diesen Rahmen?
  • Chris allein zu Hause 15. Februar 2006, 16:51

    Gefällt mir sehr deine Aufnahme !!
    Klasse das SW eingesetzt !!

    LG Chris
  • Maik Wiens | uMWeltphoto 14. Februar 2006, 20:34

    hier hätte ich den ersten stein ganz drauf gemacht, nicht geschnitten.
    ansonsten gefällt mir die tonung sehr gut!

    lg maik
  • Ma-ra 14. Februar 2006, 7:49

    Danke Euch für die Anmerkungen. Was die Komposition angeht, ich habe bewusst so beschnitten, damit das Kreuz ins Bild ´hineinwächst´. Das sollte bewirken, dass es - optisch auch schon durch die Trennung Farbe/sw unterstützt - als nicht zu den restlichen gehörig sein soll, also gänzlich allein doch irendwie lebendig, vielleicht fällt einem eine Gedankenblase für das Kreuz ein.
    Wie gesagt, man kann darüber denken, wie man will. Aber über die Lebendigkeit von Soldaten macht sich niemand wirklich Gedanken, Hauptsache, man selbst ist nicht betroffen. Und ich meine nicht nur, dass man selbst u.U. stirbt oder sterben wird. Man tötet in aller Regel auch selbst und um diese Dinge kümmert sich eigentlich keiner bzw. um das Wissen darum.

    Hoffe, die Bildaussage kommt ein bisschen so rüber.

    Wie dem auch sei, einen schönen Tag Euch!

    Matthias
  • Jan Boehme 14. Februar 2006, 1:59

    Klasse!
    Der Farbeffekt ist wirklich ein Blickfang. Ich hätte vielleicht versucht, einen Beschnitt das Kreuzes zu verhindern.
    Diese Gleichschaltung der Gräber in Form und Anordnung auf den Militärfriedhöfen verhindert, dass der Soldat wenigstens im Grab wieder zum Menschen wird. So bleibt er Teil einer gesichtslosen Masse.
  • Thomas Wallmeyer 14. Februar 2006, 1:48

    Klasse Aufnahme, besonders der SW/Farbe Effekt.
    LG Thomas

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