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Nadders


Free Mitglied, Köln

twinkle

Von heute auf morgen ist man nicht mehr man selbst, sondern mit einer anderen, vollkommen abhängigen kleinen Person verschmolzen. Und betreut diese kleine, oft sehr fordernde Person rund um die Uhr. Es gibt Geschrei, das man nicht versteht. Es gibt keine eigene Zeiteinteilung mehr, was man auch nicht versteht. Besonders wenn man schon ein paar Jahre auf eigenen Beinen gestanden hat, ist diese Fremdbestimmung gewöhnungsbedürftig. Man dürstet also nach einer halben Stunde im Park ohne Baby. Oder nach einem Teller Suppe in einem Restaurant ohne Baby. Nach einem T-Shirt-Kauf ohne Baby. Aber dann: Der Weg nach Hause kommt einem lang vor, die Treppe läuft man schon hoch, getrieben von einer Mischung aus Unruhe und Sehnsucht. Die Wiedersehensfreude, nach eben nur einer halben Stunde, ist so groß, dass einem angst und bange wird: Es ist noch da, es atmet, es lebt. Hurra!

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