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Traumstaubspuren

Traumstaub

Sie machen sich aus dem Staub, meine Träume.
Sie hinterlassen keine Spuren, nur einen Frühgeschmack.
Sie kommen und gehen, meistens im Schlaf.
Nur selten bekennen sie Farbe, sagen woher sie kommen.
Sie schleichen sich ein, wachsen auf den Freuden der Stunden,
den Sorgen der Tage und Jahre, auch der Minuten.
Der Staub meiner Träume legt sich auf mein Leben,
bestimmt meine Bewegungen, mein Handeln.
Irgendwann werde ich verschwunden sein unter den kleinen
Staubteilchen, die ich in langen Nächten frei ließ.

S. Seaweed

Kommentare 2

  • Claudia Jenniges 8. Juli 2010, 14:17

    Schöne Bildidee und Umsetzung,
    Ich frage mich, ob die zu helle Gesichtspartie des Mädchens gewollt ist oder nicht. Kann mich aber so auch damit anfreunden, und könnte es als Verblassen interpretieren.

    Herzlichen Gruß
    Claudia
  • Anne Louise Schneider 28. Juni 2010, 23:23

    das Bild beeindruckt, der Text beeindruckt und macht betroffen (mich jedenfalls). Beneidenswert, Gefühle so wunderbar in Worte fassen zu können.
    Eine traumschöne Nacht wünscht dir Anne.