Tagebau Hambach ...

Tagebau Hambach ...

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Bernd Hohnstock


Premium (Complete), Viersen / NRW

Tagebau Hambach ...

Auf Tour mit Jürgen Leuffen , Danke für den schönen Abend.

Tagebau Inden .. das Auge des Bagger
Tagebau Inden .. das Auge des Bagger
Bernd Hohnstock


Der Tagebau Hambach (in den Gemeinden Niederzier, Kreis Düren und Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis) ist der größte von der RWE Power AG (ehemals Rheinbraun AG) zur Förderung von Braunkohle betriebene Tagebau.

Der damals noch unter dem Namen Rheinbraun bekannte Tagebaubetreiber leitete 1974 das Genehmigungsverfahren ein und konnte 1978 mit dem Aufschluss des Tagebaues beginnen. Damit ging die Umsiedlung von Ortschaften einher und das größte Waldgebiet der Jülicher Börde, der Hambacher Forst, wurde weitgehend gerodet. 1984 wurde die erste Braunkohle gefördert.

Hambach ist mit einer Betriebsfläche von 3.389 Hektar (Stand 2007) bei einer genehmigten Maximalgröße des Abbaufeldes von 8500 Hektar der größte Tagebau in Deutschland. Auf dieser Fläche werden jährlich ca. 40 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert. Heute wird geschätzt, dass 1772 Mio. Tonnen Braunkohle noch zum Abbau zur Verfügung stehen. Die Braunkohle entstand aus weitflächigen Wäldern und Mooren, die sich in der Niederrheinischen Bucht vor 30 bis vor 5 Mio. Jahren entwickelten. Die Geologie der Niederrheinischen Bucht ist gekennzeichnet durch langanhaltende Senkungsbewegungen in den letzten 30 Mio. Jahren, die zur Ablagerung eines bis zu 1300 m mächtigen Sedimentpaketes durch die Nordsee und durch viele Flüsse geführt haben, in dem sich heute bis zu 100 m mächtige Braunkohleflöze befinden.

Mit 293 Metern unter NN, was 399 Meter unter dem Geländeniveau vom Südostrand (106 Meter über NN) des Tagebaus entspricht, ist der Tagebau Hambach auch der tiefste Tagebau in Deutschland.

Der Tagebau fördert jährlich eine Abraummenge von 250–300 Mio. m³. Das Verhältnis von Abraum zu Kohle beträgt 6,2:1. Die geförderte Braunkohle wird über die Hambachbahn nach Bergheim-Auenheim und von dort aus weiter über die Nord-Süd-Bahn zu den Kraftwerken Niederaußem, Neurath, Frimmersdorf und Goldenberg bei Hürth-Knapsack transportiert. Der Abraum wurde bis zum 16. April 2009 zum Teil per Band zum Tagebau Bergheim befördert, der bereits ausgekohlt ist und deshalb verkippt wurde und rekultiviert wird. Weithin sichtbares Markenzeichen des Tagebaus ist die Hochkippe Sophienhöhe, sie gilt als weltgrößter künstlich angelegter Berg, der die ebene Bördenlandschaft um 200 Meter überragt.

Quelle : Wikipedia http://de.wikipedia.org

Kommentare 7

  • pitt1958 7. Mai 2013, 15:07

    Ganz tolle Aufnahme,gefällt mir sehr gut.

    Gruß Pitt
  • CarlaColumna 3. November 2010, 13:47

    Das ist eine tolle Bearbeitung. Echt Klasse. Weiter so. Ich wohne in der Nähe des Tagebaus Hambach, aber so toll habe ich die Bagger/Absetzer noch nicht gesehen.
    Gruß CC
  • Peter van Bohemen 24. August 2010, 22:43

    Super der Bagger so gegen den Hintergrund. Die Lichter sind echt stark und der ablaufende Sand sieht toll aus.
    LG Peter
  • Diana von Bohlen 23. August 2010, 11:22

    T O P !

    mir gefällt das viele Schwarz,weil es das Objekt in den absoluten Focus stellt und es faszinierend wirkt und nichts von ihm ablenkt!

    LG Diana
  • PP-Fotodesign 23. August 2010, 10:33

    Hi Bernd,

    das Bild ist wirklich beeindruckend.
    Die Lichter sind für mich spitze geworden.
    Einziges Manko finde ich die doch überwiegende Dunkelheit (zuviel Schwarz im Bild)

    vg Patrick
  • Martin - Hammer 23. August 2010, 8:52

    schöne Lichter in der Nacht, für meinen Geschmack ist der schwarze Anteil des Bildes etwas viel :-))
    LG Martin
  • Jürgen Forbach 23. August 2010, 8:00

    Hervorragende Bearbeitung, starkes Motiv!
    Grüße: Jürgen