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Helmut Gensler

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Tag des Gerichts

Dieses "Märchen" von Oskar Wilde ist einfach phantastisch.

Am Tag des Gerichts tritt der Mensch im Saal des Gerichts vor Gott. ER schlägt sein Buch auf und liest dem Menschen alle seine Sünden vor. Und der Mensch sagt: Ja, all das war ich"..... wie es weiter geht, bitte selbst lesen ;-))

Ich kenne nur ein Objektiv, das einerseits den Menschen scharf abbildet, die Strahlen des Lichtes aber so schön aufreißt: das 300mm Heliar. Logischérweise gehört z.B. die 9x12cm Toyo Laufbodenkamera als Werkzeug mit dazu. Über den DIA-Scan wurde das Bild dann brutal "herunter gerechnet". Es mag zwar etwas "überproportioniert" vorkommen, ist aber für mich die logischge Konsequenz aus der "Handwerker-Mentalität". ;-))

Kommentare 11

  • Helmut Gensler 8. Oktober 2006, 17:17

    So stark hinkt der Vergleich nicht unbedingt. In beiden Spielen will jemand gewinnen und "haut den anderen weg". Aber das geht in die Spielphilosophie....
    Natürlich hat "man/frau" als Künstler/ darstellender Mensch/ Aktivist/ ... sich ein Ziel gesetzt. Das kann von der Selbstdarstellung ( bei den von mir so innig geliebten "Künstlern") über "Schönheit zeigen" und "Unterhaltung bieten" bis hin zur politisch/sozialen "Anklage" reichen. Das Spektrum ist riesig, und dasist gut so.
    Ich bin auf deinem Kommentar zu meinem nächsten Bild gespannt...
  • Helmut Gensler 7. Oktober 2006, 17:52

    das PS war schon wichtig, zur restlichen Diskussion bräuchten wir ja keine Bilder. Und ob ich "lehrreich" bin, wage ich als Lehrer sicher nicht zu behaupten. das hängt vom "Empfänger" ab.

    Schach war das andere Bild. Das ist für mich ein Spiel auch mit viel psychologischem Hintergrund, ohne maskuline oder feministische Aspekte.... vor allem ohne direkte Gewalt. Sonst müsste ich ja auch "Mensch ärgere dich nicht" sofort als massiv kindergefährdend aus dem Verkehr ziehen.

    Nun die Präzisierungen:
    Ich kann nur Ideen propagieren, tun muss das jeder für sich.
    Ideen sollten nach gründlichem Nachdenken ( .. nicht labern...) natürlich auf anderen zugänglich sein. Das beinhaltet der Art 4 GG.:Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung frei in Wort, Bild , Schrift oder auf andere Art zu veröffentlichen.
    Die Probleme dabei sind mir sehr wohl bewußt und ich habe in meiner "Pressezeit" auch genug erlebt, bis hin zur Zensur.
    Dumm für sich selbst daherreden ist absolut o.k. Solange mich solche Leute in Ruhe lassen, gehört das zur persönlichen Freiheit. Wenn nicht, bin ich betroffen und muss sehen, wie ich damit klar komme. Da gibt es eine Palette von Möglichkeiten.

    Werkzeuge sind für jedes Werk unerläßliche Hilfsmittel. Reine Gedankenwerke sind nicht mitteilbar. Insoweit betone ich -vielleicht etwas zu viel- diesen Aspekt. Selbstverständlich haben heute Millionen Menschen "bessere Werkzeuge" als Da Vinci oder Rene Magritte, malen aber sicher nicht in dieser Genialität. Insoweit ist die Anmerkung "mit Nikon,..... ,Hasselblad, Sinar" geschossen für mich jedenfalls in den meisten Fällen eher mit einem Augenzwinkern zu lesen. Selbstverständlich sind aber einige Aufgabenstellungen an gewisse Materialien und Werkzeuge gebunden.. siehe dieses Bild. Da kommen wir zu meiner "Prämisse". Ich muss mein wie auch immer geartetes Werkzeug beherrschen, damit umgehen KÖNNEN. Wir "verarschten" einmal einen Studenten-Fotoclub, der auf große, teuere Namen stand. In die gezeigten Bilder "schmuggelte" ich ein Portrait, das mit der Praktika LTL gemacht wurde ( Ladenpreis 150 DM) und die Jungs tippten auf Hasselblad+ Imagon etc. und waren ganz verblüfft, dass das KÖNNEN nicht vom großen Geldbeutel abhängt.
    Schluß für jetzt, die Kinder nölen schon rum...;-))

  • Helmut Gensler 6. Oktober 2006, 14:30

    ich muß das nicht unbedingt präzisieren, mache es aber ;-))
    conservare = bewahren. Ich bewahre als Spät-68er die Idee der offenen Gedanken, der Freiheit der Rede und die Prämisse eines eigenen Könnens.
    Von einigen real-68ern blieb eine Abschreckung, nämlich das dumme Daherreden und "absolut schlauer sein" von Jedermann zu jedem Thema. Das hat mich schon immer maßlos genervt.
  • Helmut Gensler 5. Oktober 2006, 15:49

    Gruzndsätzlich sind wir genau einer Meinung. Je nach Aufgabe suche ich das passende Werkzeug aus - falls vorhanden. Ich kenne einige "echte" Künstler, die auf einem handwerklich unheimlich hohen Niveau arbeiten.
    Und dann sehe ich "Werke von Künstlern", bei denen es halt da sichtbar mangelt und das Defizit wird dann mit "echte Kunst" umschrieben. Ich gestehe, dass ich da stinkkonserativ bin. Damit lebe ich aber ganz gut.
  • Helmut Gensler 4. Oktober 2006, 11:16

    Bei mir ist das fast deckungsgleich. Handwerker und ihre Werkzeuge gehören zusammen. Ganz überspitzt könnte man auch interpretieren, dass es dann im Gegensatz dazu "Künstler" gibt, bei denen das elementar Handwerkliche eine äußerst untergeordnete Rolle spielt. ;-))
  • Lars Haberland 2. Oktober 2006, 10:23

    sehr gelungene umsetzung deiner idee! das gleißende licht und die farben transportieren sofort kalte verhöratmosphäre.
    lg von lars
  • Prinz zu Li Bido 24. September 2006, 10:58

    Ja Sebi hat recht!
    Desweiteren könnte ich es mir auch sehr gut noch in sw vorstellen!
    LGG :)
  • Sebi Winski 24. September 2006, 0:14

    Tolle Idee.
    Gut umgesetzt.
  • Fjodor Giordano 23. September 2006, 11:53

    ohja..so hab ichmir das jüngste gericht beim lesen auch vorgestellt..fabtastisch..werd ich gleich ausdruckn und als "cover" für mein buch benutzen.hehe
  • Wicki Der Seebär 18. September 2006, 19:34

    Nice shot !!
    lg
    wicki
    Jüngstens oberestens??
  • Ulrich K.reichgauer 18. September 2006, 18:34

    Interessantes Bild, in jedem Fall. Ich hätte links am Rand aber noch n paar Pixel weggeschnitten, um den hellen "Rand" wegzumachen...
    Ulrich