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Peter Proebster


Basic Mitglied, Tutzing

Su Gologone

Nur wenige Kilometer von Oliena entfernt, am Fuße des Supramonte am rechten Ufer des Flusses Cedrino, befindet sich die Karstquelle Su Gologone. Aus ihr entspringen kristallklare Mineralwasser, die in Tausenden von Jahren ihren Weg durch die Bergfelsen gebohrt haben. Wer diesen Ort erreicht stößt auf ein außergewöhnliches und beeindruckendes Schauspiel dank der imposanten Wassermassen, die aus einer weiten und komplexen Schlucht entspringen und sich bei Hochwasser in einen ungestümen Sturzbach verwandeln, der kurz danach in den Cedrino mündet, den er als einziger in den Sommermonaten mit Wasser speist. Um die kalte, im Sommer frische, im Winter umwerfende Quelle herum (die durchschnittliche Wassermenge beträgt 300 l pro Sekunde, damit eine der wasserreichsten Sardiniens), gedeiht ein grüner, angenehmer Eukalyptuswald in dem man sich abseits der großen Mittagshitze ruhig ein kleines Picknick gönnen kann.

Um die Tiefen der seit Jahren unter Wasser liegenden unterirdischen Grotte zu erforschen, steigen Gruppen von Höhlenforschern immer tiefer in die Eingeweide des Berges, in ewige Gewässer. Der bekannteste Abstieg ist wohl der des Franzosen Olivier Isler, der bis in eine Tiefe von 108 m vorstieß (bis heute unübertroffen) ohne jedoch den Grund zu erreichen.
Von Su Gologone kann man zum wunderschönen nicht weit entfernten Lanaittu-Tal weiterlaufen, das 1993 zusammen mit dem Supramonte von der Gemeinde Oliena der Regionalen Forstverwaltung übergeben wurde.

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Exif

Kamera Canon EOS 60D
Objektiv 18-250mm
Blende 10
Belichtungszeit 1/125
Brennweite 18.0 mm
ISO 400