Stadtbild Rotterdam

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Stadtbild Rotterdam

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Aufgenommen 2010 im Zentrum von Rotterdam hinter der Stadtbibliothek. (Das Gebäude mit dem gelben Rohr). Das im Krieg komplett zerstörte Zentrum ist geprägt von moderner und postmoderner Architektur, deshalb fotografisch hochinteressant.

Kommentare 32

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 27. April 2011, 22:31

    Diese Diskussion ist jetzt beendet. Hier geht es weiter:
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    Agora Bilddiskussion intensiv


    Danke an alle Kommentatoren, die auch bereit waren sich mit einem auf den ersten Blick vielleicht einfach nur langweiligen Bild auseinander zu setzen!

    Beste Grüße Euer Agora Team

    Der Fotograf von Zesen möchte noch Folgendes anmerken:

    Zunächst vielen Dank an Alfons Gellweiler für seine treffende Einleitung, die viele wichtige Punkte meiner Stadtfotografie anspricht.
    Auch ein Dankeschön an die anderen Kommentatoren; auf ein paar angemerkte Punkte möchte ich noch kurz eingehen.

    Rotterdams Architektur -oder die moderne Architektur im allgemeinen- ist nicht nur kalt, abweisend und unmenschlich, aber sie ist in hohem Maße von der Beleuchtung abhängig. Was bei diffuser Beleuchtung abstoßend wirkt, kann bei direktem Sonnenlicht prächtig und anmutig aussehen; mir lag es fern, Rotterdam auf meinen Fotos in einem schlechten Licht dastehen zu lassen :-)

    Für mich sind die kleinen Menschen im Hintergrund wichtig, da sie die Strenge des Fotos abschwächen. Eigentlich versuche ich es immer, die formal-ästhetische Genauigkeit dieser Stadtaufnahmen durch Zufälligkeiten zu stören. Dabei achte ich drauf , daß die Störungen entweder sehr klein -wie hier- oder sehr groß sind, siehe die anderen Rotterdambilder. Mir persönlich gefällt an dem Bild links unten die zu große homogene Fläche des Straßenpflasters nicht, da würde sich z.B. gut ein Gullideckel machen.

    Normalerweise sind meine Stadtbilder wesentlich sperriger und "dokumentarischer", aber diese witzige Konstellation konnte ich nicht nicht fotografieren, auch wenn viele Kommentatoren der Ansicht sind, daß man sich entweder auf die Stadtarchitektur oder auf die Auto-Rohr-Beziehung beschränken sollte.

    Weitere Rotterdambilder findet man hier als

    Übersicht: http://www.flickr.com/photos/13013948@N07/sets/72157623588490361/detail/

    Diashow: http://www.flickr.com/photos/13013948@N07/sets/72157623588490361/show/

    oder georeferenziert auf einem Rotterdamer Stadtplan: http://www.kayroehlen.net/rotterdam/index.html


    Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten,
    Kay von Zesen
  • jbw 27. April 2011, 21:50

    Eine an sich belanglose Großstadtszenerie, voller bekannter Langeweile,wenn nicht diese witzige Szene im Vordergrund wäre.Sie,eingebettet zwischen den modernen Häusern,könnte mit ihrer subtilen Ironie, aus der 'Feder' J.Taties stammen.
  • Mario Bezani 27. April 2011, 7:39

    Witzig und gut gesehen. Das öde, fast schon graue und eintönige der Stadt spuckt dennoch ein rotes Fahrzeug aus und setzt damit einen unwiderstehlichen Kontrast.
  • Wolf Schroedax 27. April 2011, 6:23

    - Der Blick in eine Schneise 40 Jahre alter Rückseitenarchitektur. Könnte sonstwo sein.
    - Hinten ein Hauch einer Anspielung auf Mondrian. Vorn die kuriose Geste gelber Rohre. Das Auto als Jetztzeitbestimmung. Alles Senkrechte ist sorgfältig gerichtet.
    - Vermeidung der Betonung grafischer Effekte durch BA. Keine Schilder. Menschen spielen eine untergeordnete Rolle. Ein Fensterputzer.
    - Fazit: Ein Bild bar jeder Ironie - aber voller Lakonie !
  • Gabriele Krug 26. April 2011, 23:14

    Die Diskussion finde ich ja erfrischend, wie die Farben im Bild.
    Mein erster Eindruck war auch: Mensch ist das trist!
    Am komischsten fand ich die Bemerkung des Fotografen, dass Rotterdam voller Fotomotive steckt. Und ich überlegte, ob er uns vielleicht das falsche Bild gezeigt hat.
    Aber ich habe ein ganz ähnliches Bild von Rotterdam auf der Platte, vom Hafen, das mir genauso wenig aus dem Kopf geht wie dieses hier, eben wegen des Farbkontrastes. Dieses Bild hier wurde wahrscheinlich genau aus diesem Grund aufgenommen, sonst hätte er eine x.beliebige triste Straße fotografieren können.
    Auf dem Foto sind so viele Elemente vorhanden, die erst beim 2. oder 3. Hinsehen neue Geschichten ergeben. Wenn er das Bild so wie es hier ist, geplant hat, dann Hut ab und Gott sei dank, dass der Falschparker nicht vorher abgehauen ist. Solche Bilder wie dieses liegen bei mir manchmal Jahre lang auf der Festplatte herum und weil der Farbkontrast so super ist, geht es mir nicht aus dem Kopf. Und irgendwann gibt es einen Anlass, ein Projekt, wo man das Foto her nimmt, etwas bearbeitet und feststellt, sich hier Dinge versteckt haben, die man 2 Jahre lang übersehen hat. Und dann ist es das i-Tüpfelchen einer Serie, einer Dokumentation oder wie hier einer Diskussion, wo sich ergibt, dass es auch als Einzelbild toll ist, dass so vielen Menschen so viel dazu einfällt.
    Übrigens fällt mir bei der Tristesse eins auf: In der Straße ist es sehr sauber: kein Stück Papier liegt am Boden. Ich stelle mir gerade ein paar Ecken einer Stadt vor, die ich jede Woche zu Gesicht bekomme, da kommt zu den grauen Mauern auch noch Dreck und Müll.
    LG Gabi
  • Diemünchenerin 26. April 2011, 18:40

    Alles Quatsch! Die richtige Lösung ist: Die geniale Lösung der Stadt Rotterdam gegen das leidige Falschparken! Staubsauger ausfahren u schwupps sind sie weg! Kostet eine gaaaanze Stange Geld! Die Werkstatt gehört natürlich auch der Stadt u der Falschparker muss dort sein Auto, natürlich auslösen!
    Genial! Frage nur wie lang ist das gelbe Rohr?
    Das wäre was für unseren OB Christian Ude!
  • herr greg 26. April 2011, 18:24

    zu dem Bild kann ich wenig Neues sagen, denn meine Vorredner haben hier schon viele richtige und gute Dinge genannt. Ob mir das Bild gefällt oder ob ich lieber ein blaues Auto gehabt hätte, ist nebensächlich, das bringt den Fotografen bzw. die Diskussion nicht weiter, deswegen äußere ich mich hierzu gar nicht.

    Mich freut es, dass das Bild eine rege Diskussion angeregt hat, denn wie Herr Gellweiler am Anfang richtig schrieb, überfordert dieses Bild die meisten Hobbyfotografen in der FC, weil es nicht schön ist, sondern einen dazu bringt, sich mit dem Gezeigten kritisch auseinanderzusetzen oder gleich weiterzuklicken.

    Ich kann die Gedanken der Anderen zum Bildaufbau gut nachvollziehen, was zeigt, dass es als Einzelbild funktioniert; ich denke aber, innerhalb einer Serie, in der ein Leitgedanke oder ein Thema klar hervortritt, könnte man das Bild noch mehr würdigen.

    Letztendlich muss ich schmunzeln, weil das Bild sehr nüchtern die Welt zeigt, in der viele von uns leben (müssen); und wenn wir sie dann auf dem Foto sehen, denken wir, ach wie hässlich. Somit müsste man das Foto an alle Architekturbüros schicken, verbunden mit der Bitte, doch angenehmer fürs Auge zu bauen... viele Grüße, Gregor
  • Anton Saibdadon 26. April 2011, 17:51

    witziger währe, wenn das auto auch gelb währe :-)
    und ohne menschen im hintergrund
  • Stani° 26. April 2011, 17:41

    Das ist doch ein hervorragendes Foto. Bildaufbau, Situation und farbliche Akzentuierung der wesentlichen Bestandteile in Perfektion zu dem grau-beige Häuser- und Straßenfluchten. Die Bildelemente kommunizieren.
    Also Herr von und zu Schramm trifft den Inhalt des Bild schön in unaufgeregten Ton
  • Bjorn Sotgo 26. April 2011, 17:33

    Ich würde behaupten, dass der Fotograf das Bild genau wegen dem roten Auto und dem gelben Rohr geschossen hat. Da diese Farben einen gern gesehen Kontrast zur sonst tristen Umgebung abgeben.

    Vermutlich war es das auch schon, aber wer weiß.

  • harry k. 26. April 2011, 14:27

    Wo man als Tourist die Karte zur Hand nimmt und den Ausweg aus der Tristesse sucht. Dorthin, wo die Architekten die Gebäude so konzipiert haben, dass sie das Auge erfreuen und den Erbauer stolz machen.
    An die gezeigte Stelle muss man nur, wenn man hier wohnt (da muss das Bauwerk nicht mehr überzeugen) oder man am Samstagabend noch etwas besorgen muss und schnell im Parkverbot parkt ....

    Wenn gute Bilder es schaffen, Stimmungen zu übertragen, dann ist das hier ein gutes Bild. Ich hab das Gefühl, schon einmal dort gestanden zu sein. Und wie zu Anfang geschrieben, es entstehen Geschichten ...

    Ich hätte es so nicht fotografiert, aber es ist gut so wie es ist. Ich wollte daran nichts ändern.
  • Dirk Wassiloff 26. April 2011, 13:11

    Hallo,

    dieses Bild scheint mehr Leute anzusprechen als das Letzte.
    Das Rohr das durch die Position des Fotografen direkt über dem Auto plaziert worden ist und das Auto und das Rohr als "Farbklekse" in dem sonst recht farblosen Bild sind die Elemente die mich ansprechen. Dennoch gefällt mir das Bild nicht 100%ig. Was genau mir nicht gefällt kann ich nicht sagen, vielleicht hätte ich einen anderen Ausschnitt gewählt, nachgeschärft und die Tonwerte etwas korrigiert.
    Den Ausschnitt, weil mich das Haus auf der rechten Seite vom Aussehen her stört, nachgeschärft, weil das Auto etwas unscharf erscheint und die Tonwerte, damit es kräftiger wird.
    Auf jeden Fall wurde das Ganze gut vom Fotografen gesehen, manch anderer wäre an dieser Szene einfach vorbei gelaufen.

    Schönen Gruß,
    Dirk

    EDIT(H) sagt noch - meine rein subjektive Meinung..
  • Sano I 26. April 2011, 9:38

    ich habe hier schon ein paar Mal reingeschaut und muss sagen, mir erschliesst sich der Sinn dieser Sektion nicht. Es gibt sicherlich viele Bilder, an denen sich sinnvoll Verbesserungsvorschläge diskutieren liessen, aber diese scheinen entweder nicht eingereicht oder nicht ausgewählt zu werden.

    Zitat hier:
    Das im Krieg komplett zerstörte Zentrum ist geprägt von moderner und postmoderner Architektur, deshalb fotografisch hochinteressant.

    Das mag ja stimmen, leider sehe ich auf dem Bild vor allem zwei Farbpunkte, das Auto und das Rohr, die beide nichts mit der Architektur zu tun haben. Ein Bebilderung zu Ansatzes aus dem Zitat ist sicher sehr schwierig, dieses Bild würde ich dafür nicht nehmen.
  • Manuela Kral (pippics) 26. April 2011, 9:08

    Ich musste beim ersten Blick auch sofort an diese Autowerbung mit den Farbspritzern denken, und von daher ist mir eine andere Betrachtungsweise kaum möglich, bin vom Kopf her total darauf fixiert. Da sieht man mal, was Werbung anrichtet.
    Die Architektur ist für mich persönlich ein Albtraum, sodass ich auch dazu kaum objektiv sein kann. Die würde ich am liebsten ausblenden oder in Unschärfe verschwinden sehen. Dann wäre auch eindeutig das Auto das Motiv.

    LG Manu
  • H.B.Koch 25. April 2011, 23:34

    Also grundsätzlich finde ich dieses Bild langweilig.

    Nur das Auto und das gelbe Rohr sind irgendwie interressant, aber wenn dies die Hauptsache des Bildes sein sollte, wäre eine stärkere Konzentration darauf besser gewesen. Wenn das Foto die Tristesse der modernen Großstadt zeigen sollte, dann sind darin zu viele Farben (Rohr, Auto, Schilder) und auch noch zu viele - oder viel zu wenig Menschen.

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