Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?

Der Westzipfler


Pro Mitglied, . . . aus dem Maasland

Spuren...

...im Schnee...

Zum Gedenken an die Toten und Ermordeten des Warschauer Getto-Austandes, der sich vergangene Woche zum 63. Mal jährte

Nach der Besetzung der polnischen Hauptstadt durch deutsche Truppen im Jahr 1939 beginnen die Besatzer ab 1940 damit, alle jüdischen Einwohner in ein durch schnell errichtete Mauern abgesperrtes Viertel zu treiben. 400.000 Menschen vegitieren in diesem knapp 4 Quadratkilometer großen Getto unter unvorstellbaren, menschenverachtenden Umständen vor sich hin. Zehntausende verhungern, sterben an Seuchen oder werden ab 1942 in die Vernichtungslager deportiert. Nach drei Jahren leben nur noch 70.000 (!) Menschen. Die Hoffnungslosigkeit treibt sie schließlich im April/Mai 1943 zum verzweifelten Getto-Austand. Fast fünf Wochen lang leisten die Eingekesselten verzweifelten Widerstand, bis Reichsführer SS Himmler alle noch stehen gebliebenen Häuser mitsamt den noch im Getto Lebenden in die Luft sprengen läßt.
Ein in der Geschichte der Menschheit beispielloses Verbrechen, das die ganze menschenverachtende und -vernichtende Ideologie der Nazis auf grausamste Weise dokumentiert.

MÖGEN DIE TOTEN VON GESTERN UNS MAHNUNG UND WARNUNG FÜR MORGEN SEIN!

Auf diesen Stufen...
Auf diesen Stufen...
Der Westzipfler

Kommentare 10

  • Bettina S. 6. September 2006, 13:44

    ich sehe, dich beschäftigt dieses thema auch sehr. ja, schlimm, was passiert ist und noch schlimmer, dass es jederzeit wieder passieren könnte.

    lg bettina
  • Michaela Heckers 12. Mai 2006, 12:12

    Welch eine Gegenüberstellung!
    So richtig gefallen will mir aber beides nicht - weder die Zerstörung und die Greueltaten, die das obere Bild andeutet, noch die sozialistischen Plattenbauten im Hintergrund des Denkmals...
    Deine Arbeit finde ich hingegen gelungen!
    Grüßles, Michaela
  • Trine Gutjahr 11. Mai 2006, 18:24

    Dem ist nichts mehr hinzuzügen!
    Doch: Diese Gegenüberstellung "gestern - heute" wirkt auf mich äusserst beklemmend!
    Gut, dass Du Dich solcher Themen annimmst!
    LG Peter
  • michael sturm 6. Mai 2006, 21:20

    ich finde die Serie super, sehr informativ,
    einfach genial wie du alles per Bild und Info. darstellst.
    eine ++fantastische++ Arbeit,
    Die hoffentlich viel angesehen und gelesen wird
    vlg und ein schönes we
    michael
  • Mary Sch 6. Mai 2006, 12:13

    Man verdrängt sie gerne die Gedanken an unsere
    Vergangenheit. Mit diesem Foto werden sie wieder
    Realität.
    Gruß Mary
  • F.N. Guttwein 6. Mai 2006, 10:37

    Ein Bearbeitung die mich tief beeindruckt hat.
    F.Guttwein
  • Iris Offermann 6. Mai 2006, 9:50

    Hallo Markus,
    gekonnt hast Du hier die Motive verbunden mit
    diesem kleinen Bild in der Mitte; es erscheint wie
    eine Postkarte. Gute Arbeit Markus.
    LG Iris
  • Christian Knospe 6. Mai 2006, 9:26

    eine super arbeit markus...klasse das sich jemand auch hier über solche dingegedanken macht.

    gruß chris
  • Nana Ellen 6. Mai 2006, 1:43

    Und Du darfst mir glauben, dass ich nie davon erfahren habe, erst Jahre später und auch nicht so im Detail.
    Habe auch so meine Gedanken momentan, gestern vor 61 bin ich in Gefangenschaft geraten und am 8.Mai war dann Kriegsende. Könnte mit meinen selbsterlebten Eindrücken Seiten hier füllen. Ein sonniges WE wünscht Dir Deine Honeysuckle Ellen
  • Peter C. R. 6. Mai 2006, 0:50

    Gute Gegenüberstellung im Bild, geschickt verbunden durch das kleine Bild vom Mahnmal in der Mitte, ergänzt durch einen treffenden Text. Danke.
    Gruß
    Peter.