Springspinne Recke 16.9.20

Springspinne Recke 16.9.20

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Din G o


kostenloses Benutzerkonto, Gbach

Springspinne Recke 16.9.20

Die Sprinspinne Pseudeuophrys lanigera besuchte mich in Recke.
Die Frontal-Augen sind gut sichtbar,
wenn man das Bild vergrößert.

Springspinnen besitzen in ihren Hauptaugen einen für Gliederfüßer sehr hoch entwickelten Sehsinn, der ein erweitertes Spektrum bis ins Ultraviolette zulässt. Vier Sehzellentypen (Tetrachromat) kommen vor, die zudem auch sehr zahlreich sind. Die stark vergrößerten und nach vorne ausgerichteten Hauptaugen besitzen große Glaskörper, was eine lange Brennweite erzeugt. Die Linse fokussiert auf die vier untereinander liegenden Netzhautschichten in Abhängigkeit von der Wellenlänge des Lichtes. Die unterste und die darüberliegende Netzhaut sind grün-empfindlich. Das Grünbild wird jedoch nur auf der untersten scharf dargestellt.
Der Unschärfeunterschied zwischen diesen beiden Netzhäuten erlaubt eine Entfernungsbeurteilung.

Die Retina kann durch drei Muskelpaare so bewegt werden, dass die Springspinne ihr Gesichtsfeld der Hauptaugen erweitern kann und es sich mit dem der Seitenaugen überschneidet und so räumliches Sehen zulässt. Das scharfe und farbige Bild von Beute oder Partner wird ab einer Entfernung von mehr als 10 Zentimetern gesehen. Da sie ihre Beute sehen, erkennen manche Arten auch tote Insekten oder Insekteneier als Nahrung: Man kann sie leicht füttern. Phidippus audax kann seine Beute und Artgenossen sogar aus 20 bis 30 Zentimeter Entfernung visuell erkennen und hat damit wahrscheinlich den am besten entwickelten Sehsinn der Spinnentiere überhaupt.

Auf eine Entfernung von mehreren Dezimetern dienen ihr die Spaltsinnesorgane, Haare und Chemorezeptoren wie Geruch und Geschmack zur Orientierung, mit zunehmender Nähe spielt der Sehsinn eine Rolle. Mit diesem Zusammenspiel können sie von Zweig zu Zweig und von Blatt zu Blatt springen, Hindernisse umgehen und komplexe Manöver ausführen, um sich an ihre Beute anzuschleichen. Aus nur wenigen Zentimetern Abstand wird die Beute angesprungen. wikipedia

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jumping_Spider_Eyes.jpg#/media/Datei:Jumping_Spider_Eyes.jpg

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Ordner Insekten + Spinnen
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Exif

Kamera E-M1
Objektiv Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro
Blende 4
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 60.0 mm
ISO 200

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