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Was ist neu?
7.029 47

Spielregeln ...

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

Wichtig:

Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 47

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 30. März 2018, 20:06

    Der Fotograf Harja Waldaz schreibt:

    "Herzlichen Dank für die sehr rege Teilnahme an der Bilddiskussion. Im Ergebnis wurde das Foto offenbar als technisch gelungen angesehen, denn hier wurde es nicht bemängelt. Die Meinungen teilten sich aber bei der Bewertung des Bildinhaltes. Dabei haben mich einige Kommentare schon stark beeindruckt durch ihre unvoreingenommenen Versuche eine Interpretation, unabhängig davon, ob am Ende eine positive oder eine negative Bewertung stand.

    Das Foto selbst zeigt das Verkehrszeichen "Parkverbot", das Anfang der 70'er Jahre des letzten Jahrhunderts durch das "eingeschränkte Halteverbot" ersetzt wurde. Die Bedeutung beider Schilder war und ist aber die gleiche. Das Schild ist als Folie hergestellt und wurde auf das Tor einer Halle geklebt. Sowohl das Schild als auch die Farbe des Tores zeigen deutliche Zeichen der Vergänglichkeit. Die Deutungsmöglichkeiten allein des Schildes sind m.E. vielfältig, was auch in der Diskussion schon zum Ausdruck kommt.

    Der Bildtitel "Spielregeln" wurde bewusst gewählt. Das Wort wird auch nicht allein für Spiele benutzt, sondern natürlich auch für andere Bereiche des menschlichen Miteinanders. Das gilt für selbst vereinbarte Regeln in zwischenmenschlichen Beziehungen genauso wie für die Verkehrsregeln. Spielregeln sollen den Ablauf eines Vorgangs (Spieles) regeln und jeder Teilnehmer muss darauf vertrauen können, dass sich die anderen auch daran halten. Schummeln die Teilnehmer, halten sich also nicht an die Regeln, muss das Spiel zwangsläufig scheitern.

    Der einführende Text zum Foto: " Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Was bedeutet das für Sie?" Ist nichts weiteres als eine Frage aus dem amtlichen Fragenkatalog zum Fahrschulunterricht. Sie wird mit vier (4) Punkten gewichtet, schein also wichtig zu sein. Die Antwortmöglichkeiten sind:


    - in jedem Fall auf Ihrem Vorfahrtrecht bestehen

    - mit Fehlverhalten anderer rechnen

    - vorausschauend fahren


    Letztlich geht es also darum, dass Regeln dem Zweck dienen ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Sie nicht zu vergessen, sie zu pflegen, aber auch sie zu ersetzen oder zu streichen ist die Aufgabe aller Spielteilnehmer. Die Regeln arrogant und selbstherrlich bewusst zu ignorieren zerstört letztlich das Spiel.

    Das verwitternde Verkehrszeichen war mir eine Woche lang, während einer Fortbildung, immer wieder aufgefallen. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und mich zu dem vorgenannten Ergebnis geführt. In den Kommentaren habe ich dies auch in großen Teilen wiedergefunden.

    Felixfoto01 hat mich in seinem Kommentar vom 25. März zu einer Stellungnahme zu drei Punkten aufgefordert, was ich ablehne. Zum einen ist durch die polemische Argumentation eindeutig, dass er keine Stellungnahme erwartet, sondern eine Rechtfertigung für das Einstellen eines Bildes, das ihn "unterfordert(?)". Zum anderen besteht er, wie die Diskussion zeigt, in jedem Fall auf seinem Vorfahrtrecht und das ist die einzig falsche Antwort."
  • Sag mal Micha 30. März 2018, 13:49

    Tiefgründiges Bild mit profaner Schlichtheit und absurder Fragestellung.
    Mir gefällt: der nicht mittige Schnitt, das maue Rot zum grauen Hintergrund, die darin liegenden Interpretationsmöglichkeiten, das Nichteinhalten vorpostulierter Regeln der Color-Foto-Abonnenten und dass der Lack öffentlich sichtbar ab ist.
    Niemand kann mir weismachen, dass er sich Zeit seines Lebens an Verkehrsregeln gehalten hat. Vortäuschung falscher Tatsachen wie so vieles, was auf dieser Plattform erzählt und behauptet wird.
    Die Bedeutung dessen hält sich in fotografischen Grenzen, man ist abgehängt und unternimmt nun ein paar rhetorische Klimmzüge, um aus dem Dilemma irgendwie wieder hochzukommen.
    Was fehlt ?
    Jemand mit vielschichtig komplexen Bildern sicher nicht, die gab es zuhauf und gibt es ja in geringer Zahl noch. Was es nicht gibt, sind vernünftige Gründe, diese Bilder der Agora zur Verfügung zu stellen, es sei denn, man ist masochistisch veranlagt.
    Was soll man hier lernen ?
    Andere Sichtweisen... o.k., schön wär's. Fotografieren für Lobe ? Macht für mich keinen Sinn.
    Die Realität sieht anders aus: es sind überwiegend dieselben Ansichten von überwiegend derselben Leute...da könnte man mal selbst reflektieren, warum das so ist und man wird vielleicht auch selbst drauf kommen, dass sich das Problem mit Zensur und dem Wunsch, dass das eine auftaucht und das andere verschwindet, nicht beheben lässt.
    In diesem Sinne fröhliche Eiersuche noch nach zu löschenden Kommentaren und Accounts von Leuten, die sich nicht an vermeintliche Regeln halten.
    An alle anderen, die wie ich mit dem Laden nichts zu tun haben: lasst Euch nicht beirren, zeigt Eure Geschichten, Euer Leben, wie Ihr es seht und wenn es Flaches aus Schilda ist, ist das besser als die ewig gleiche Kacke in der populären Fotografie !
  • Ina-C 28. März 2018, 13:10

    Regeln, Vebote, Tabus - alles ändert sich mit der Zeit. Ohne den Text sagt mir dieses Bild, dass es überholte Regeln gibt. Ohne Bildbearbeitung ist das Bild ehrlich.
  • Kasimirs Pfotogravieh 26. März 2018, 22:12

    Tand, Tand ist das Werk von Menschenhand.

    Spontan kam mir bei diesem Foto der Gedanke, dass es eine schöne Metapher ist. Für den Unterschied zwischen politischen oder menschengemachten Gesetzen und den Naturgesetzen ist. Erstere sind wandelbar und endlich, letzere entziehen sich unserem Einfluss und werden uns überdauern. Das wandelbare ist durch die alte Version des Parkverbots ausgedrückt, das endliche durch den Verfall des einst ach so wichtigen Verbotsschlds. Sowas erdet einen wieder. Deshalb gefiel mir das Bild sehr gut.

    Nachdem ich den Text des Fotografens zum Foto gelesen hatte, stellet ich fest, dass ich mit meiner Interpretation auf dem falschen Dampfer bin. Pech gehabt.
  • felixfoto01 25. März 2018, 22:02

    Ich kann ein Bild fotografisch diskutieren, d.h. ich rede über Formen, über Verhältnisse von Objekten zueinander und zu den Rändern, über Harmonieen, Kontraste, Schnitte und Entscheidungen.
    Andererseits kann ich ein Bild inhaltlich diskutieren, d.h. ich setze mich mit dem, was zu sehen ist, auseinander.
    Beides kann Sinn machen, wobei ich in einer Agoradiskussion mich lieber über die fotografischen Aspekte unterhalten würde.
    Aus dem Blogartikel, der Agora beschreibt wird motiviert:
    "Warum?

    Um voneinander zu lernen
    Inspirationen und neue Blickwinkel zu sammeln
    Konstruktive Diskussion zu fördern"

    Jetzt Frage ich mich im Kontext mit diesem Bild, welchen Aspekt erreicht dieses Bild bei mir? Man zeigt mir eine Abbildung die abfotografiert wurde. Ohne kreativen Anschluss, kein fotografisches in-beziehung setzen mit irgendwas. Flach drauf fotografiert. Eine Kopie. Eine Reproduktion dessen, was vor der Kamera war. Hier nach weiteren Ebenen zu suchen, die da sein sollen hat etwas absurdes.

    Dabei tut mir leid, dass sich die Agora Redaktion selbst abwertet, so ein Bild zur Diskussion zu stellen. Als wäre man nicht in der Lage, eine Fotografie von einer Kopie zu unterscheiden. Wenn es so schwierig ist, anspruchsvolle Fotografien zu bekommen, die dazu führen, dass man voneinander lernt, man inspiriert wird oder neue Blickwinkel erfahren kann und konstruktiv diskutieren kann, im Sinne der Ermöglichung einer konstruktiven Diskussion, dann sollte die Agoraredaktion über das Format neu nachdenken.
    Man möge mich vom Gegenteil überzeugen, bitte anhand der drei Punkte, die in Agora wichtig zu sein scheinen:
    - Voneinander lernen
    - Inspiration, neue Blickwinkel
    - Konstruktive Diskussion

    Zu diesen drei Punkte hätte ich gerne eine Stellungnahme des vorschlagenden Fotografen in seinem Abschlusskommentar. Agora ist nicht die Bildrätselecke der fc.
    Ich bitte darum, es auch nicht dahin zu entwickeln.
    • felixfoto01 26. März 2018, 19:52

      Clara, ich bin nicht das Maß der Dinge ich habe eine (von hoffentlich vielen) Meinung. Wer in dem Bild frei assoziieren will, soll sich bitte von mir nicht beeindrucken lassen. Tue ich auch, wenn mich ein Bild dazu inspiriert. Bei diesem Bild werde ich mich nicht beteiligen.
      Vielleicht habe ich auch eine grundsätzliche Änderung in Agora übersehen und bin völlig auf dem Holzweg. Für mich zählt die Freude an dem was ich tue.
    • Clara Hase 26. März 2018, 20:12

      wenn mir partout nichts einfällt, halte ich den Mund - hier fiel mir mit Erstkommentar nur Blödsinn ein.
      Das Beste ist eigentlich die Handwerkliche Ausführung (Schnitt, Farben Komposition usw usf) festzustellen
      und in zweiter Linie was das Bild einem sagt
      oder wie man es einstuft.
      Das das nur 1 Cent auf Millionen ist, oder 0,5 Cent auf jene die das museal oder gewerblich betreiben lassen wir aussen vor - wir sind mehr oder minder nur durch uns selbst geschult.

      Dieses Mahmal mit Kindern, da stand ich so ambivalent davor dass ich nichts geschrieben habe.
      Was ich nie tue, Agora in Frage zu stellen - die können auch nur zeigen, was sie haben. Und an den Mengen mangelts.
      So - ich ziehe mich jetzt aus dieser Parksituation heraus.
    • felixfoto01 26. März 2018, 21:08

      Clara, Agora nicht anzweifeln? Nicht kritisieren? Warum nicht?
      Agora ist eine Dienstleistung am User, eine Möglichkeit hier Bilder intensiv zu kommentieren. Ich reiche selbst Bilder ein, bemühe mich dabei, dass diese Bilder in verschiedener Weise interpretierbar sind, versuche so wenig wie möglich vorzugeben, um diese Dienstleistung zu unterstützen, weil es eben nur gut wird, wenn jeder "gut" einreicht.
      Wenn die User nur sehr einfache Bilder liefern, dann sollte der Betreiber eben überlegen, was er tun kann. Bilder beschaffen, die mehr leisten, User motivieren komplexere, vielschichtigere Bilder zu liefern. Das kann ich fordern. Und wie soll Agora besser werden, wenn wir kein Feedback dazugeben, weil der große fc Agora vorgibt? Sind wir hier in einer Diktatur oder einer Religion, in der der große Agora nicht angezweifelt werden darf, kein Feedback erhalten darf? Gut, dann habe ich wirklich etwas überhaupt nicht verstanden und bin in der fc an sich grundsätzlich falsch.
      Den Mund verbieten lasse ich mir jedenfalls nicht, und will das auch bei niemandem tun. Und ich denke auch, dass Agora, das große, mächtige und heilige Agora kein Problem damit hat, kritisiert zu werden, denn es steht über der Kritik. In einer lernenden Organisation macht Kritik stärker.
    • Matthias von Schramm 27. März 2018, 10:41

      Was bei diesem abfotografierten Bild nicht geschehen ist, dass es in einen komponierten Zusammenhang mit etwas gesetzt wurde. Deswegen verläuft die Diskussion anders. Dass es daher kein "gutes" Foto sein kann, ist auch klar ... dennoch sehe ich gar kein Problem damit genau diese Version hier zu zeigen, um über fehlende Aspekte zu reden. Immerhin bietet das Vergehen des Schildes und Funktion aufgeben ja etwas an. Ein Selbstabwertung von Agora sehe ich deswegen nicht.
  • elstp 25. März 2018, 20:40

    Muss ein Bild ohne Subtext auskommen?
    Ist dies überhaupt ein ‚Bild‘, nicht nur eine Abbildung?

    Es ist eine Abstraktion, ohne eine Herangehensweise gewählt zu haben, die das Motiv erschließen hilft. Das realitätsnahe Motiv muss daher hier alleine wirken.
    Im vorliegenden Fall ist das Symbol ‚lesbar‘, weil immer noch von hohem Bekanntheitsgrad, und es ist ausdrucksstark durch seinen Zustand.

    Das Bild selbst ist reduziert um die Umgebung des Schildes, reduziert auf ein Minimum an Information, und doch weckt es Assoziationen - oder auch nicht. Diese Abstraktion betrifft m.E. die Eröffnung bzw. Einschränkung der Interpretationsmöglichkeiten, der Meinung des Betrachters, oder?

    Mir fehlt eine emotionale ‚Brücke‘, aber der Zustand der Folie ist insoweit eine, als es sich eigentlich um ein früher einmal ‚amtliches‘ Zeichen handelt.
  • milchschäfer2 25. März 2018, 14:56

    °Plaste und Elaste aus Schkopau°
  • Annette O. aus B. 25. März 2018, 12:30

    Fotografisch schlicht - ja. Aber gerade deshalb fallen mir spontan noch viele andere Dinge ein, für die das "P" stehen könnte, die in unserer reglementierungswütigen Welt VERBOTEN sind: Pinkeln ... Pausieren ... Photografieren ... Plödsinn reden :-) ... so, jetzt seid ihr dran.
    • elstp 25. März 2018, 20:43

      Schlage vor: Auto-Pfriedhof
    • Annette O. aus B. 25. März 2018, 20:50

      Siehste, klappt doch. Einmal angestoßen - schon kommt der Stein ins Rollen. Das ist doch schon viel für so ein simples Motiv.
    • elstp 26. März 2018, 23:25

      Es geht auch pfilosofisch:
      Der Gegenentwurf zu "Bitte nicht lange hier verweilen" wäre das Stoppschild, das besagt: "Kurzer Halt Pflicht"!
  • Niederrhein Foto 25. März 2018, 8:48

    Cooles Motiv. Gefällt mir. Beste Grüße vom Niederrhein.
  • HF25 25. März 2018, 1:12

    versuche im folgenden moeglichst eng am foto zu bleiben; vom fotograf-in gestellte frage laesst sich in verordnungskommentaren zur stvo erschoepfend nachlesen :-)

    * schlichtes foto. wiedergabe der wirklichkeit mit alterungserscheinungen. fuer ueberzeugte und ausschliessliche nachbearbeiter-innen provozierend. werden sie kaum als wertiges foto gelten lassen. hat schon dadurch seinen provokativen fotografischen reiz und wert. auch, weil es nicht nur auf diese wirklichkeitsebene zielt, sondern weitere anspricht.
    * ein verkehrszeichen, das nicht mehr im umlauf ist. bringt einen zusaetzlichen geschichtlichen aspekt besonders auf der symbolebene in verbindung mit der erlaeuterung ueber die fragestellungen bezogen auf die gegenwart (wie bei twelve_pictures) hinaus. wie z. b. war es frueher anders/besser mit der einhaltung der spielregeln? wie wird es in der zukunft sein? was ist dadurch not-wendig? usw.
    * schoen auch die anspielung in der erlaeuterung auf die bereits erwaehnte spieltheorie mit ihren anwendungsberechnungen im strassenverkehr, die heute schon von verkehrsplanern genutzt werden.
    * gut auch die aufwertung der bedeutung des bildtitels in einer zeit, in der im alltagsgebrauch die praezision und treffsicherheit der sprache immer mehr verfaellt und lieber (verfaelschten?) bildern vertraut wird. z. b. bei produktfotos und in werbefaltblaettern.
    breche hier mal ab.
    fotografisch schlichtes foto, ja. aber aussagekraeftiger und anspruchsvoller als auf den ersten blick vermutet, weils ueber die rein fotografische ebene hinausweist.
    lg
    • HF25 25. März 2018, 20:11

      klasse. einverstanden. jetzt aber weiter. :-) vergiss bitte mal text und titel, sind manchmal im ersten schritt nur hinderlich. schau bitte vorurteilslos nur das foto an, als haettest du text und titel nie gelesen. lass es einige zeit in aller ruhe auf dich wirken. springt da nix in deinem kopf an? :-) lg
    • see ...saw... seen 25. März 2018, 21:03

      Ok. Treten wir einmal ein paar Schritte zurück. Was sehe ich: Ich sehe ein verwittertes Parkverbotsschild. Die einzelnen Folien platzen auf. Aus einem vorhergehenden Kommentar rückschließe ich, dass die Schrift möglicherweise auf ein Zeichen der ehemaligen DDR hinweist, das Schild somit eventuell ein Indiz für ein Relikt längst vergangener Zeit sein könnte. My personal brainstorm verweist mich daraufhin auf einen Verfall von Regeln und Gesetzen etc. pp.
      Bereits getriggert durch Titel & Co., fühle ich mich damit irgendwie an eine Schnitzeljagd erinnert. Das unterscheidet sich von dem, was ich mir von einer anregenden Bilddiskussion erhoffe ;-)
    • HF25 25. März 2018, 22:18

      hm; gut. versuch nur teilweise gelungen. :-) ist auch schwierig, sich von allem gelesenen frei zu machen, wenn´s schon abgespeichert ist. muessen ja auch nicht zu einer uebereinstimmenden meinung ueber das foto kommen. verstehe deine und schaetze sie auch. aber nicht bezogen auf dieses foto. aber waeren wir alle einer meinung dazu, waere der austausch langweilig. :-) danke dir fuer deine offenheit. lg
    • see ...saw... seen 26. März 2018, 11:55

      Mich vom bereits Gelesenen frei zu machen ist kein Problem ;-) Ich bin gedanklich danach bereits einen Schritt weiter gegangen und habe es anschließend wieder hinzu gefügt und an dieser Stelle gibt das Bild imho nichts mehr her. Deshalb wäre für mich umso interessanter, welchen verborgenen Inhalt Du darüber hinaus wahrnimmst.
  • Clara Hase 24. März 2018, 23:17

    Dem foto kann ich mich auch nur gedanklich anlehnen.
    Das Schild ist überflüssigm darum verfällt es. Es gibt bereits keine Autos mehr
    wir fahren alle Rad Bahn oder laufen zu Fuss - Zukunftsmelodien von Möchtegernumweltrationalisierer.
    RElikte der Vergangenheit sind was für Sammler ;-)
  • elstp 24. März 2018, 16:56

    Das abgebildete Verkehrsschild galt bis in die Mitte der 70er Jahre, und die entsprechenden Knöllchen wurden in D-Mark bezahlt. Das Bild ist das von einer privat erworbenen und angebrachten Folie, und die wird wohl ein paar Jahre jünger sein…

    Ich finde, dass das Bild zum Nachdenken anregt, denn unser Autor hat es so ausschließlich als sein Motiv gestaltet, dass man sich über den Titel hin zum Thema bewegen kann:

    Unsere Gesellschaft funktioniert z.Z. nicht so besonders gut, man spricht sogar von einer ‚gespaltener Gesellschaft‘, weil jeder seinem Handeln Regeln zugrunde legt und darauf besteht, dass die anderen diese auch anwenden, seine anwenden, nicht die, die andere als Regeln dann für richtig halten.

    Der Alterungsprozess der Schildfolie ist zwar dekorativ, aber man kann auch erkennen, dass die Folie durch die Temperaturschwankungen mürbe geworden ist, dass sie sich abgelöst hat und geschrumpft ist, und dass das Rot verblichen ist.
    So geht es unseren ‚Spielregeln‘ mitunter auch: Sie mögen anfangs von den Beteiligten akzeptiert worden sein, aber je länger man sich daran halten muss, weil das einmal vereinbart war, desto mehr engen sie mit der Zeit ein, desto weniger passen sie noch zu den Gegebenheiten. Aber keiner ist da, der sie dann modifiziert!
    Es müssten nämlich die Gründe überprüft werden, die zugrunde liegen, und für den einen werden sie immer komfortabler, während der andere immer weniger zu seinem Wohlbefinden kommt.

    Die Ursache für diesen Alterungsprozess innerhalb der Gesellschaftskulturen wird gegenwärtig immer offensichtlicher:
    Alle bemühen sich um Vereinbarungen=Spielregeln, aber die ‚Partner‘ sind keine, weil mindestens einer versucht, einseitig zu dominieren. Ich zitiere Barack Obama (nur als Beispiel) sinngemäß: ‚Wir wollen demnächst mit Syrien verhandeln, müssen vorher aber erst noch Druck aufbauen!(!!!) -
    Man kann doch keine dauerhafte Lösung erwarten, wenn einer unter Druck einer Verabredung zustimmen musste, die nicht seinen Bedürfnissen, sondern dem Wunsch entspringt, der Schmerz möge endlich aufhören!
    Wir befinden uns nicht in einem Spiel, sondern es lastet ein Machtkampf auf uns! Und mit Macht versucht man, mangelndes Vertrauen in seine eigenen Argumente durch Gewalt zu ersetzen.

    Soviel zum Thema ‚ständige Vorsicht und Rücksichtnahme‘ - man muss darauf achten, dass auch der Partner mit den wenigen PS im Straßenverkehr gleichberechtigt BLEIBT.
  • twelve_pictures 24. März 2018, 16:12

    Ich denke, dass das Bild als Metapher zu "Spielregel" fungieren soll. Damit würde es die Eindimensionalität der Deutungsebenen verlassen...
  • Wolf Schroedax 24. März 2018, 15:38

    Das Bild kann m.E. nur eine Illustration für einen Text sein. Mit dem Anspruch des Autors kann es als Bild für sich nicht funktionieren. Er hebt ja auch gerade an zu einem verkehrsphilosophischen Exkurs.....

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Kamera ILCE-7
Objektiv FE 28-70mm F3.5-5.6 OSS
Blende 13
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 55.0 mm
ISO 100

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