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Was ist neu?

Norbert REN


Pro Mitglied, Großraum Göttingen

smoker

...... es ist natürlich nicht so, wie es scheint.
Im Hintergrund befindet sich ein Kohlekraftwerk zur Stromgewinnung von EnBW. Wir werden sie noch einige Zeit lang brauchen, wenn besonders im Winter nicht die volle
Kapazität Solarenergie zur Verfügung steht. Leider ist das mit Abstand die Energiequelle, die am meisten schädliches CO² und andere Treibhausgase produziert, Gas wäre günstiger, ist aber momentan sehr teuer.
Überhaupt "raucht" es momentan ganz gewaltig beim Thema Energiewende.
Bayern ist momentan dabei, den Ausbau der Stromtrasse "Südling" zu blockieren. Der Netzbetreiber hat offensichtlich die Bürger belogen, was die Kosten bei unterirdischer Verlegung der Stromtrassen betrifft, die zwar teuer als oberirdisch, aber um ein vielfaches preiswerter sind,als behauptet wurde.
Das Zwischenlager in Gorleben für radioaktive Abfälle ist voll, und Niedersachsen wird keine weiteren Kapazitäten bereitstellen, und andere Bundesländer halten sich bedeckt.
Die Energieversorger versuchen verstärkt, die Kosten für den Rückbau der AKW`s dem Steuerzahler aufs Auge zu drücken, da mittlerweile feststeht das die Atomenergie nicht beherrschbar ist, und die Atomkraftgegner in allen Punkten zu 100% recht haben.
Wenn wir in 8 Jahren die Energiewende geschafft haben wollen, kann es nicht so weiter gehen.

Kommentare 41

  • Tavor 8. Dezember 2015, 18:44

    Hallo Norbert,
    das Kraftwerk Fenne wurde in den 70er Jahren als Modellkraftwerk erbaut und sollte besonders schadstoffarm Strom produzieren. Nach dem Standard der 70er ! Das Ding soll nun in den kommenden Jahren abgeschaltet werden. Angeblich geht es in die dritte Welt und darf dort weiter CO2 produzieren.
    Gruß. Stefan
  • Norbert van Tiggelen 11. April 2015, 0:21

    Sehr stark, auch wenn man beim Ansehen einen leichten Hustenreiz bekommt! :)
  • Peter_H. Fotografie 24. März 2015, 12:03

    Sehr schön und kontrastreich die ganze Himmelsdramatik eingefangen.
    Klasse.
    VG Peter
  • werner weis 18. März 2015, 6:51



    raffiniert-plakativ fotografiert
  • Gabriele Maria Bootz 12. März 2015, 17:52

    Rauchende Schlote sind fotografisch ein interessantes Motiv.
    Die Aufnahme gefällt mir gut.
    Du sprichst ein wichtiges Thema an. Die Folgen der bisherigen Energiepolitik sind schon jetzt eine Katastrophe ... Wir werden sehen.
    VG Gabriele
  • Norbert REN 8. März 2015, 17:52

    @ FBothe
    es ist erschütternd mit anzuhören, wie Professor Sinn unverhohlen für den Neubau von AKW`s plädiert.
    Als intelligenter Mensch wohl wissend, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist, und Reste hinterlässt, die man nirgends sicher lagern kann, und das für astronomisch lange Jahre.
    Ab Minute 30 wird es wirklich interessant, da zeigt Professor Sinn nämlich, wie man Erfolge kleinrechnet.
    Er spricht da von Gesamtenergiebedarf.
    Heizung und Individualverkehr gleich mit.
    Wir sind hier aber bei Strom!
    Wir können aber Probleme doch nur nacheinander lösen
    Da wundert es nicht mehr, wenn die Balken im Diagramm plötzlich ganz schmal werden.
    LG. Norbert
  • Lutz-Henrik Basch 6. März 2015, 12:05

    Eine sehr gute Präsentation zu einem sehr schwierigen Thema.
    Ich denke, auf irgend eine Weise wird letztendlich der Steuerzahler alles bezahlen - auch wenn es vielleicht über den Strompreis finanziert wird.
    LG Lutz
  • FBothe 6. März 2015, 12:05

    Norbert,
    nein, ich arbeite nicht bei einem Energieversorger und gehöre auch keiner Lobbyisten-Gruppe an.
    Lobbyismus wird hingegen gerade beim Bau neuer Windkraftanlagen etc. praktiziert, denn techn. Sinn macht das nicht, aber es nutzt vielen Leuten.
    Und bei Interesse empfehle ich diesen Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn: https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
    So ab Minute 30 wird es richtig spannend; also gut aufpassen und lernen! :-)
    LG und schönes WE
    Frank
  • Norbert REN 6. März 2015, 9:15

    @FBothe
    Du sprichst mit der Zunge eines Lobbyisten, arbeitest Du bei einem Energieversorger?
    Aber Kompliment, ich habe noch nie einen Text gelesen, der mit so wenigen Worten die Erneuerbaren so schlechtredet.
    Das Gegenteil ist der Fall.
    Deutschland erzielte im Jahr 2013 Rekordgewinne.
    Leider sind für 2014 noch keine Zahlen online.

    http://www.verivox.de/nachrichten/stromexport-deutschland-erzielt-rekordgewinn-99934.aspx

    Klar importieren wir momentan Atomstrom aus Frankreich und Tschechien, was ich für eine mittelschwere Katastrophe halte, aber nicht weil wir selbst keinen hätten oder erzeugen könnten, sondern
    weil er gerade billig ist !!
    Bei uns sind dafür mehrere Kraftwerke einfach heruntergefahren worden.
    So ist es eben, auch die Wahrheit hat immer zwei Seiten.
    Leider wird der Homo Sapiens immer mehr vom Homo Ökonomicus verdrängt.


  • FBothe 5. März 2015, 17:57

    "Immerhin haben die Erneuerbaren genug Power, dass wir auf einmal 8 AKW`s einfach abschalten konnten und immer noch genug Strom haben, um ihn zu exportieren."

    Das ist so pauschal nicht richtig. Richtig ist, dass wir theoretisch so viel MW an Wind- und Solarstrom installiert haben, sodass wir damit rein rechnerisch eine Vollversorgung Deutschlands absichern können. Doch leider sind diese beiden Stromquellen sehr volatil. An guten Tagen kommen wir auf etwas mehr als 30% Ausnutzung dieser installierten Leistung, an schlechten Tagen dümpeln wir irgendwo zwischen 1% und 3% herum, an einigen wenigen Tagen aber auch bei praktisch Null.
    Es kommt also nicht nur darauf an, wie viele MWh Strom wir übers Jahr produzieren, sondern es kommt darauf an, wann er produziert wird.
    Und exportieren müssen wir den Strom an windigen, sonnigen Sommertagen, wenn ein Überschuss vorliegt. Dann bekommen wir im Ausland aber nur einen sehr geringen Preis, der zeitweise nahe Null liegt; wir müssen den Strom praktisch verschenken. Und wenn kein Wind weht (was häufiger vorkommt als man glaubt) und die Sonne nicht scheint, kaufen wir teuren Atomstrom aus Frankreich zurück. Prima.
    Entscheidend für den Wind- und Solarstrom ist also die gesicherte Leistung. Und die liegt bei Solarstrom bei Null und bei Wind bei knapp 1%; nur damit also können wir fest rechnen.
    Solange es also keine Speichertechnologien gibt, sind Wind und Sonne zur großtechnischen Stromerzeugung teurer, umweltschädlicher Unfug.
  • Norbert REN 4. März 2015, 22:01

    @ FBothe + Der Westzipfler.
    Ob wir wirklich schon genug Speichermöglichkeiten haben, vermag ich nicht zu sagen.
    Momentan in der Umstellungsphase brauchen wir sie vermutlich noch eine ganze Weile, die Kohleverstromung.
    Letztes Jahr hätte ich das noch bestritten, da hätte ich für die Grundlast auf Gaskraftwerke gesetzt, die sind wesentlich umweltfreundlicher,
    Da war ja auch der kalte (Wirtschafts) Krieg mit Russland noch nicht ausgebrochen.
    Da gibt es sogar nagelneu gebaute, die aber aus ökonomischen Gründen nicht gestartet werden.
    Anders als FBothe glaube ich aber, dass die Politik doch sehr viel mit der richtigen oder falschen Weichenstellung bewirkt.
    Ich teile auch seine Ansicht nicht, dass

    >>>Erneuerbaren nicht mal im Ansatz in der Lage, unsere Gesellschaft sicher mit Strom zu versorgen, d.h. dann und in der Menge, wenn wir ihn brauchen.
  • FBothe 4. März 2015, 20:26

    Wie soll denn diese Art der vorhandenen Speichertechnologien konkret aussehen?
    Es reicht keinesfalls zu behaupten, dass es das gibt. Nenne bitte mal konkret, woran du dabei denkst.
  • Der Westzipfler 4. März 2015, 20:14

    @ FBothe

    "Es liegt daran, dass Strom aus Wind und Sonne nicht grundlastfähig ist und wir den zeitweise überschüssigen Strom nicht speichern können."

    Das ist leider ein Märchen, das (u.a. von der Politik) den Menschen immer wieder gerne erzählt wird und dem viele leichtfertig Glauben schenken! Leider wird es durch die ständige Wiederholung nicht wahrer. Die entsprechenden Technologien sind längst vorhanden!!! Sie werden nur nicht effektiv genug eingesetzt, weil ihr Einsatz politisch gar nicht gewollt ist, ja zum Teil bewusst verhindert wird. Woran es wirklich fehlt, das ist der politische Wille!!!
  • FBothe 4. März 2015, 19:46

    Markus, es liegt doch nicht an der Politik, dass wir weiter die Kohle verbrennen. Es liegt daran, dass Strom aus Wind und Sonne nicht grundlastfähig ist und wir den zeitweise überschüssigen Strom nicht speichern können. Es liegt an der Technologie und ausnahmsweise mal nicht an der Politik.

    Frank
  • Der Westzipfler 4. März 2015, 19:32

    "Leider ist das mit Abstand die Energiequelle, die am meisten schädliches CO² und andere Treibhausgase produziert"

    Wem sagst Du das! Der Tagebau Garzweiler - mit alle seinen negativen Folgen - ist ja praktisch bei uns um die Ecke. NRW ist eben immer noch Kohleland. Und daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern, solange die Politik die Hand schützend über die Beschäftigten in der Kohle hält, um die eigene Wählerklientel nicht zu verprellen. Am lustigsten sind aber die Grünen. Die tönten vor der Wahl 2010, dass sie Garzweiler II stoppen würfen sobald sie in/an die Regierung kämen. Als Vorschußlorbeeren wurden sie in den Dörfern rund um Garzweiler von den Betroffenen zum Teil mit bis zu 20 Prozent gewählt. Aber kaum in der Regierung, waren die Versprechen von gestern such schon wieder vergessern. In Garzweiler wird munter weitergebaggert und umgesiedelt . . .

    LG aus Aachen,

    Markus