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Slow Motion

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 14

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 29. März 2019, 18:51

    Der Fotograf bedankt sich für die Diskussion seines Bildes.
  • P. King NT 27. März 2019, 20:43

    das moderne design des autos für eine bildaussage mit einzubeziehen, halte ich für ziemlich verwegen. für mich ist das irgendein parkendes auto, das mehr stört als dass es inhaltlich zum bild gehört. wenn er wenigstens noch fahren würde! ich vermute, das besondere design des citroën kaktus wird kaum ein betrachter erkennen und zu würdigen wissen.
    ich sehe es wie gerhard körsgen in seinem letzten absatz.
  • barbara klein 26. März 2019, 22:09

    Zunächst wirkte dein Bild auf mich emotional. Ich sah eine laute Straße vor mir, fahrende und hupende Autos und einen Obst-/Gemüsekarren schiebenden müden Mann. Die Szene lebte in meinem Kopf. Dann verblasste sie und ich konzentrierte mich auf dein Bild mit den gleichen Komponenten, jedoch ohne 'Leben'. Ich wurde quasi "gezwungen", mir die Autos fahrend und den müden Mann schiebend vorzustellen, wurde jedoch von den bunten Häusern und allen weiteren "Zutaten" abgelenkt. Als einzigen Lösungsvorschlag kann ich anbieten, die Hauptakteure, wenn ich sie richtig deute: den Mann mit seinem Karren sowie den Citroen, farbig zu belassen und alle weiteren Details in zarte Grautöne umzuwandeln.
    Fazit: Gut gemeint, jedoch nicht so dolle umgesetzt. Im Kopf sieht die Szene bunt und lebendig aus, auf deinem Bild wirkt sie bunt, aber statisch.
    Viele Grüße, Barbara
  • Wolf Schroedax 26. März 2019, 8:45

    Ich nenne das Bild: "Seidenstrasse" !!! 
    Der Ingwer, der Knoblauch, die Zwiebeln, alles aus China - und der Händler und sein Karren doch auch, oder ?!.
    Sehr aktuell in Italien - das alles!   Das Bild eignet sich für das Cover einer Satire-Zeitschrift, die sich mit dem Thema befasst....  ni hao  !
  • Gerhard Körsgen 25. März 2019, 11:49

    Es ist ein Streetfoto, ja. Aber die Intention langsame Bewegung, slow Motion, darzustellen kann man nicht ableiten anhand dessen was man sieht.  Mir fällt nur auf dass der Händler mit seinem Karren relativ selbstverständlich auf der Strasse unterwegs ist die mir eine weniger befahrene Seitenstraße einer größeren Straße zu sein scheint. Insofern erscheint mir der wohl intendierte Vergleich zu den Autos, zumal diese ja Parken und sich gar nicht bewegen, konstruiert. Ebenso finde ich vergleichsweise den Schiebewagen weitaus individueller und damit besonderer im Design als das zum Vergleich herangezogene Citroen-Modell. 
    Das Ganze wirkt auf mich oberflächlich touristisch im Blick, ein "exotisches Motiv". Leider gab sich der Fotograf damit zufrieden. Da wäre mehr erzählerische Tiefe möglich gewesen.
  • wittebuxe 24. März 2019, 22:47

    Ja klar: "Slow Motion". Da hätte man doch glatt noch ein paar Schritte vor dem  mercante herlaufen können, um eine bessere Perspektive zu erhaschen, ihn anders freizustellen, o.ä. Ob das  Franzosenmobil daneben steht oder ein x-beliebiges anderes Auto - den Gegensatz von alt und neu bildlich darzustellen ist misslungen, jedenfalls kann ich ihn - auch mit Anstrengung - nicht erkennen; im Gegenteil, die geparkten Fahrzeuge wirken hier eher störend und deplaziert und statisch.

    Des Händlers Körbe sind noch voll, die Sonne steht hoch. Er ist sicher unterwegs dahin, wo die Touristen am Nachmittag das malerisch dargebotene Regionale gerne für etwas mehr Geld kaufen werden. Er hat eine Kippe im Mund, wirkt etwas verkniffen: schaut er den Fotografen verhalten grimmig an, oder stört ihn nur das Sonnenlicht?

    Egal - auf mich wirkt das Foto nicht besonders.
  • twelve_pictures 24. März 2019, 21:39

    In diesem Bild ist alles statisch. Von Slow Motion kann keine Rede sein. Ich möchte mich den Ausführungen von felixfoto01 komplett anschließen. Das Bild ist für mich ein Zufallsprodukt und nicht ein Moment innerer Konzentration.
    Ich schaue genauso skeptisch in das Bild hinein, wie der Protagonist heraus schaut. Irgendwie passen Perspektive, Schärfeverlauf, Bildausschnitt und Exils nicht zusammen.
    Mit einer spanischen, türkischen oder französischen Flagge wäre das Bild für mich nicht mehr oder weniger spannend als mit der italienischen.
  • felixfoto01 24. März 2019, 20:53

    Ich sehe keine Bewegung. Ich sehe kleine Räder, eine Hand in der Luft, der Marktwagen scheint mir zu schwer mit einer Hand geschoben zu werden. Die andern Fahrzeuge erscheinen mir abgestellt. Geparkt. Das Einzige, das sich zu bewegen scheint, ist die Flagge. Erklärt mir das Bild etwas über den Ort an dem es aufgenommen wurde? Ich erkenne die Flagge, ich sehe das Autonummernschild. Woher weiß ich, dass diese Dinge von „hier“ sind? 
    Wie das Bild aufgenommen wurde erscheint mir sehr spontan, zufällig. Als wäre der entscheidende Moment knapp verpasst oder noch nicht erreicht worden. Nur, weil ein Bild auf der Straße aufgenommen wurde, ist es noch kein Streetphotograph und erst Recht kein Gutes, wenn es bei Agora gezeigt wird. Ich bin nicht leicht zu beeindrucken, und dieses Bild vermag es kaum, mich hinter dem Ofen hervorzuholen. Ich mag auch nicht ein Bild nur, weil ich die Welt daran reflektieren könnte, und meiner Phantasie freien Lauf geben könnte. Dafür brauche ich kein Bild, die habe ich bereits in meinem Kopf. 
    Im Bild erkenne ich keine Intention. 
    Wie müsste ein Bild in diesem Kontext fotografiert sein, um mich hinter dem Ofen hervorzulocken?
    Ich möchte über das Bild etwas lernen: über den Marktmensch, über seine Waren, über den Ort, wo er ist, wo er lebt. Nicht eine zufällige Begegnung, ohne Leidenschaft, ohne Witz und vermutlich auch ohne Worte. Und so verbleibe ich auch: ohne Worte.
  • Clara Hase 23. März 2019, 22:40

    Bewegung - ja, das war knapp - der Fahne fehlt ein bisschen, der Wagen ist grad noch voll drauf.
    Der Verkehr an dieser Stelle ruht - und bei uns hätte der Händler vermutlich nicht seinen Karren auf der Straße schieben dürfen. Sein Angebot ist deutlich.
    Mich stören die Häuser im Hintergrund nicht, lenken auch nicht ab - das ist der Lebensraum in dem er sich bewegt - einschl. des nicht ruhenden Verkehrs hinter ihm.
    Er wirkt da ein bisschen exotisch in all dem modernen.
    Vielleicht kam er vom Markt und hat nun eingepackt um die Ware und Körbe und Tische in ein Auto zu verladen - wer weiss. Ausgelichtet wie nach einem guten Verkaufstag wirkt sein angebot aber auch nicht. Die Waage am Gefährt, ober er sie i der Hand hält?
    Scheint ich mag sowas, es gefällt mir das Foto. Es regt an.
  • elstp 23. März 2019, 20:12

    Ja, Bewegung ist da, und das gefällt mir. Es ist das physikalische Moment, ein Produkt aus zwei und mehr Größen, und gleichzeitig die kurze Dauer, länger als ein Augenblick, zu kurz, um etwas messbares zu erkennen, gegenübergestellt dem Zeiten- und Kulturwandel.

    Statisch sind die Häuserfronten, leicht bewegt die Fahne, da ist der Händler, der sehr langsam ist mit seinem Transportvehikel,  und dann die beiden Pkw, bei denen man nicht erkennen kann, ob sie parken oder aus dem Bild fahren werden.

    Natürlich steht das kleinteilige Warenangebot im Mittelpunkt, es wirkt ein bisschen anachronistisch; aber das beschattete Auto vor dem ebenfalls im Schatten liegenden Gebäude, da wünschte ich mir, der Fotograf hätte den Händler noch ein, zwei Schritte weiter schieben lassen, damit die senkrechten Gebäudekanten weniger Gewicht erhalten hätten, also wirklich nur Hintergrund wären. Das könnte allerdings die Wirkung der 'slow motion' abschwächen. 

    Gruß LILO
  • HF25 22. März 2019, 22:48

    schade, dass sich der/die fotograf*in bei der bildueberschrift gegen die deutsche sprache entschieden hat.
    auf dem foto ist eine strassensituation in einer italienischen stadt wiedergegeben. im vordergrund der verkaeufer mit seinem karren und der nationalflagge. dahinter die automobile und in der dritten reihe die gebaeudezeile mit den bauten unterschiedlicher architekturstile. alles gebuendelt unter dem begriff bewegung, der ausgehend vom foto reichlich anlass zum weiterdenken gibt.
    spannend; allemal in dem sinne, in dem der/die fotograf*in die strassenszene selbst beschreibt. aber auch darueber hinaus. zum beispiel im gesamteuropaeisch-wirtschaftlichen zusammenhang und wie sich dieser auf die finanzielle lebenssituation der menschen (hier des verkaeufers) in italien auswirkt. oder im hinblick auf die gegenwaertigen weltweiten und nationalen bewegungen auf dem automobilmarkt (hier das automodell). welche modelle, welche technik, welche arten der fortbewegung haben zukunft? auch im hinblick auf die gegenwaertigen bewegungen in den laendern zur staerkung der nationalstaaten, die sich mit vermehrtem flaggezeigen aeussern (hier die italienische). und nicht zuletzt in architektonischer hinsicht (hier die verschiedenen stile der gebaeude). welche bewegungen und neuentwicklungen sind in diesem bereich notwendig, um der bevoelkerung bezahlbare wohnungen zu erhalten?
    schnelle, zukunftstraechtige entscheidungen und veraenderungen waeren in all diesen bereichen notwendig. was wir sehen ist nur langsame bewegung. eine vielfaeltig treffende bildueberschrift, die das ungenuegende und eingeschraenkte der gegenwaertigen europaeischen lage gut zusammenfasst.
    die bereits benannten fotografischen schwaechen des fotos koennten auf diesem hintergrund auch als (un-)bewusst ins foto gesetzte entsprechungen zu dieser lage gedeutet werden, aber das kann nur der/die fotograf*in selbst wissen.       lg
  • Matthias von Schramm 22. März 2019, 20:26

    Ich finde das Motiv freilich spannend, weil es dekorativ und letztlich sowas wie ein touristisches Ereignis ist und so ist der Blick auch touristisch auf ein regionales buntes Original. Wenn man, wie in diesem Fall eine Kamera mit Allroundzoom zur Verfügung hat, so glaubt man schnell alles machen zu können, den Mann ranholen, bzw. ihm auch einen Rahmen durch die Umgebung zu geben bei weitwinkligerer Sicht. Da geht es dann um das Ereignis und die Bildqualität ist zweitrangig. Das die Fahne oben angeschnitten ist, macht eigentlich nicht so viel, trägt aber im Gesamteindruck dazu bei, das die ebenfalls wie zufällig angeschnitten Häuser und die Fahrzeuge in einen engen Raum gesperrt wirken. Der Aktion des Mannes ist kein Raum gegeben, bildnerisch wirkt er ein wenig in die Szene eingepfercht, welche auch aufgrund des kleinen 1Zoll Sensors bei Blende 4 auf allen Ebenen verwaschen scharf wirkt, irgendwie ist alles mehr oder weniger gleich, woraus das einsperrte Hauptmotiv, welches nicht wirklich ein Porträt ist (der Kopf ist beinahe von der Fahnenstange verdeckt) zu wenig hervorsticht und eben nur deswegen als solches wahrgenommen wird, weil der Mann mit dem Holzkarren so auffällig ist.

    Fotografisch wurde eben nicht sehr viel dafür getan, dass der Effekt Slow motion oder entschleunigtes Leben hier klar wird, obwohl die Szene genug angeboten hat. Der offensichtlichste Tipp wäre hier für mich - näher ran oder auch weiter weg wäre auf jeden Fall eine bessere Entscheidung gewesen. Die Vergleichsidee zwischen modernem Fahrzeug und dem Mann mit dem Karren, wäre mir ohne Eingangstext jedenfalls nicht eingefallen.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 22. März 2019, 18:22

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:

    "Bilder in Städten und ganz besonders Bilder mit Menschen entstehen bei mir nicht geplant, sondern sind Momente der inneren Konzentration. Ich erlebe Situationen und versuche sie, im Bild zu fassen.
    Der Mann mit seinem alten Holzkarren mit ganz viel Knoblauch kam mir mitten auf der Straße entgegen, auf der der noch immer im Design besondere Citroën Kaktus stand.
    Diese Spannung und das Gesicht des Mannes mit seiner italienischen Fahne am Karren machen für mich das Bild spannend.
    Ich hoffe, mein Sehen spiegelt sich in den Kommentaren wider.
    Vielleicht kommt es aber auch ganz anders und viele finden es furchtbar.
    Ich bin gespannt."

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Kamera DSC-RX10
Objektiv 8.8-73.3 mm f/2.8
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Belichtungszeit 1/500
Brennweite 16.1 mm
ISO 125