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Sibylles Na(s)chtisch

Sibylles Na(s)chtisch

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Ernst R. H.


Pro Mitglied, Frankfurt am Main

Sibylles Na(s)chtisch

Belichtungszeit: 1/30 Sek.
Blende: f/3.2
Zoom (Fokallänge): 50mm (equiv.)*
Bias-Wert der Belichtung: +0.0 EV
Originalbildgröße: 1600 x 1200 Pixel
Verwendeter Blitz: Nein
Datum der Bilderstellung: Samstag, 2. Oktober 2004
Zeit der Bilderstellung: 22:55
Kameraausführung: Canon
Kamera-Modell: Canon DIGITAL IXUS 500

Kommentare 13

  • Fotostudio Erfurt 14. Oktober 2005, 13:46

    die Aufnahme ist mir entgangen,
    stimmt das ist ekliger :-)
  • Gabriele K. 6. Oktober 2004, 10:20

    Ich weiß zwar was Feigling auf frankforterisch heißt, aber ich schrecke davor zurück, erkläre mir bitte erst mal, was Fingerbiebchen bedeutet?
  • Ernst R. H. 6. Oktober 2004, 8:48

    @ Gabriele: Keine Rede von Spott. Nur (Selbst-)Ironie.
    LG ER
  • Gabriele K. 5. Oktober 2004, 21:35

    Oh, wie gemein, Spott ernte ich. Kurz nennt man meinen Roman und presst ihn in 1/30 sec.
    Demnächst nur noch Dreiwortsätze von mir und davon nur wenige. So!
    gg
  • Ernst R. H. 5. Oktober 2004, 21:01

    @Gabriele: Ich bin beeindruckt, wie treffend und kurz Du zusammengefasst hast, was dem Fotografen während der 1/30 sec. alles durch den Kopf ging. :-) Danke.

    @Silvie: Auch Deinem Bedürfnis kann jedenfalls zur Hälfte abgeholfen werden:@alle: Ich freue mich, dass Euch das kulinarische Farbspiel so gut gefällt wie mir, dem es auch noch geschmeckt hat.
    LG ER
  • Gabriele K. 5. Oktober 2004, 19:50

    Der Tisch scheint in der Absicht gedeckt, den Reigen von Farben und Klängen den dein Foto widerspiegelt, zu ermöglichen. Das Rot der Platzdeckchen wirkt durch den Teller voller Früchte dominierend und in einem Glanz, der wahrscheinlich die Wirklichkeit übertrifft, dazu die sich spiegelnden Gläser und Bestecke - ein wirkungsvolles Ensemble.
    Und dann dieses merkliche Zögern, mit bloßen Händen nach dem Essen zu greifen, bei einigen nur eine angedeutete Berührung. Dabei kann das essen mit den Fingern die Sinnlichkeit einer Speise bzw. des essens, durchaus erhöhen. Ebenso wie das naschen vom Teller eines anderen. Männer verstehen häufig die besondere Bedeutung dieser Handlung nicht und verderben mit dem Satz: dann bestell dir doch selbst einen Nachtisch, den ganzen Abend.
    An diesem Punkt angekommen, ist es unausweichlich an Isabel Allende und ihr wundervolles Kochbuch der Sinne zu denken:
    "...Vier Grundregeln, in zartester Kindheit eingebrannt, stützten meine Erziehung zur jungen Dame: setzt dich mit geschlossenen Beinen hin, geh gerade, widersprich nicht, iß manierlich . . . heute, nach einem halben Jahrhundert gut gelebten Lebens, begreife ich, daß die einzige, die mir dienlich gewesen ist, das Geradegehen war. Und ich sage das keineswegs in metaphorischem Sinn; für eine Frau von ein Meter fünfzig ist Kopf hoch und eine aufrechte Haltung Teil der Überlebensstrategie. Wenn ich geduckt gehe, treten sie mich. Und was das manierliche Essen angeht, wurde ich schon bald gewahr, daß das vom geographischen Breitengrad und von den Umständen abhängt und daß für jemanden, der es genießt, beim Essen zu lieben und umgekehrt, die Sache mit den Manieren sehr relativ ist.
    Der größte Teil der Menschheit ißt aus praktischen Gründen mit den Fingern . . . (unsere Tischsitten) entsprechen einer Kultur, die durch das Auge mit der Welt Verbindung hält und ein sonderbares Mißtrauen gegen die übrigen vier Sinne hegt, vor allem den Tastsinn. Von Kind an bringt man uns bei, körperlichen Abstand zu anderen Personen zu wahren und den eigenen Körper nicht zu beachten . . . Später stecken wir ganze Vermögen in Therapien, um die heilende Kraft der Berührung zu entdecken! In Kalifornien, wo ich lebe, ist ein Fieber ausgebrochen: überall schießen Kurse aus dem Boden, in denen gelehrt wird, was jeder Orang-Utan ohne Unterricht kann: sich selbst berühren und andere berühren. Das Anfassen der Nahrung holt neben dem Hauptvergnügen, den Appetit zu befriedigen, den Tastsinn ins Spiel; mit den Händen zu essen erlaubt, die Seele der Nahrung zu erfassen, bevor man sie verzehrt. . ."

    Ich brauche dringend jemanden, der meine schriftlichen Gedanken und Einfälle zusammenstreicht...
    gg
  • Silvie K. 3. Oktober 2004, 22:17

    JETZT würd ich erst recht gern ein bild davon sehn, wie die schale DANACH aussah :-))))
    ernst, das "hmmmm" glaub ich sofort! :-)
    lieben gruß, silvie
  • Ernst R. H. 3. Oktober 2004, 22:04

    @Silvie: Vanilleeis. Hmmm!
    LG ER
  • Silvie K. 3. Oktober 2004, 19:19

    ich würd so gern mal n bild davon sehen, wie die schale NACH dem ansturm aussah ;-)
    gefällt mir gut....von den farben her. was ist das in der mitte? eis? sahne?
    grüße, silvie
  • Dietlinde Heider 3. Oktober 2004, 18:49

    Wirklich was Gesundes und Farbenfrohes hast Du in Deinem "köstlichen" Foto festgehalten, lieber Ernst.
    Da wird ja ordentlich hingelangt. Wunderbar Deine Idee, auf diese Weise die Nachfrage zu dokumentieren. Toll gelungen!
    Grüßchen
    Dietlinde
  • Ernst R. H. 3. Oktober 2004, 17:01

    Danke an alle für die freundlichen Anmerkungen. Die Gastgeberin Sibylle war zum Zeitpunkt der Aufnahme in der Küche., um Wein zu holen (!!!!) Ihre Hand hat erst nach der Aufnahme bei der Position 8 Uhr mit dem silbernen Löffel zugegriffen. Bei 7 Uhr saß ich und bediente die IXUS, bevor ich mir ganz viel von dem köstlichen Nachtisch nehmen durfte. Die Hand mit dem grünen Ring bei 11 Uhr gehört meiner Frau Regina, die anderen Hände (12, 1 3 und 5 Uhr) waren auch nette Gäste von Sibylle und Gerhard.
    LG ER
  • Ria Jakob 3. Oktober 2004, 15:11

    diesen nachtisch würde ich mir auch gefallen lassen. schöne kräftige farben
    lg ria
  • Ingelore Grewe 3. Oktober 2004, 14:18

    Das ist eine gute Idee, wie ich sehe hat der Nachtisch zum naschen verführt... keiner konnte warten bis Du das Bild gemacht hast.
    Es ist Dir sehr gut gelungen die Stimmung fest zu halten.
    LG
    Ingelore