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H. Sophia


Premium (Pro), aus dem Norden

SEIN - TUN

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„Wenn ich mir das Leben meiner alten Studienfreunde ansehe,
so leben sie fast nur noch in der Erfüllung materieller Wünsche.
Sie haben ihre geistige Entwicklung mit dem dreißigsten Jahr abgeschlossen,
was nachher kommt, ist lediglich die Erhaltung der Substanz,
verstandesmäßiges Weiterarbeiten, Selbstausbeutung der vorhandenen Reserven.
Sie begnügen sich mit einem flachen, gesättigten Optimismus, einer breiten Bequemlichkeit.
Unter der Oberfläche versteckter ‚Egoismus, aber auch eine gewisse verstandesmäßige Kälte in den zwischenmenschlichen Beziehungen.
Sie möchten alles in Besitz nehmen, was außerhalb ihrer selbst liegt.
Sie stolpern in einen blinden, wohlhabenden Irrtum hinein.
Die Kunst der Selbstbeschränkung ist ihnen fremd.
Ich fürchte, dass mit diesem sachbezogenen Denken etwas schwindet,
das unwiderrufbar verloren geht, wenn wir uns nicht besinnen."
(Hanns Cibulka)

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Kommentare 16

  • Dieter Geßler 12. September 2016, 23:19

    Gut das
    LG
  • Panzerknacker 428-232 14. Juli 2016, 7:42

    Ein Bild und ein Text mit viel Raum für eigene Gedanken. Es scheint wirklich, du hast die Maske der Oberflächlichkeit gefunden!
    LG Lutz
  • AICM 31. März 2011, 22:57

    das Bild hat Charakter !!!
  • Biella 18. März 2011, 13:49

    Gutes bild - hervorragend der Text!

    VG

    klaus
  • Rolf Bringezu 18. März 2011, 6:41

    Durch SEIN-TUEN bekommt die Gesellschaft oftmals ein Spiegelbild ihrer Selbst vorgehalten. Nicht ohne der passenden Ironie.
    Ist er nicht insgeheim der erhobenen Zeigefinger der Gesellschaft?

    VG Rolf
  • Evi - E. 17. März 2011, 16:06

    Das Bild passt zum Text, oder der Text zum
    Bild. Es könnte besser nicht sein.
    Und die, die sich nicht besinnen wissen leider
    gar nicht was ihnen da verloren gegangen ist.....
    LG
    Eveline

  • Paul D. 17. März 2011, 13:37

    ich finde solche Bilder, mit solchen Texten auch hier ganz richtig-
    und wenn nur einer darüber stolpert und sich Gedanken macht, ist das Ziel doch erreicht -
    und mit mir sind ja hier schon ein paar gestolpert:)
    So eine Entwicklung kommt nicht von allein und wird sich auch nicht durch reine Selbsterkenntnis verändern-
    es ist die ganz Gesellschaft, die sich ändern müsste...
    Liebe Grüße
    Dieter
  • Hildegard S. 17. März 2011, 8:17

    Wahre Worte, aber oftmals werden diese Menschen durch Schicksalsschläge, plötzlichem Erwachen oder was auch immer aus dieser Einbahnstraße wieder herauskatapulitert.
    Starkes Foto!
  • Gerhard Bonse 17. März 2011, 8:14

    Das ist zusammen Heinke ist ein richtiges Philosophikum. Ein sehr starkes Foto zu einem Text, den man sehr sehr genau lesen sollte, wobei ich aber glaube, dass diese Schnellklick-fc da nicht der richtige Austragungsort für diese Gedanken ist.
    Wenn man seine "Nachbarschaft" ansieht, dann entdeckt man sie hier wieder...und man muss sich aber stets hinterfragen ob da nicht auch Teile an der eigenen Person festzuziehen sind um diese dann schnell wieder abzustellen.

    Ganz toll

    Liebe Grüße Gerd
  • el len 17. März 2011, 6:48

    Und sie sind sich sicher, nichts falsch zu machen ....
    lg ellen
  • Jutta Schär 16. März 2011, 22:59

    viele merken es nicht einmal!
    lg jutta
  • Willi Timm 16. März 2011, 21:55

    Liebe Heinke,
    Deine Bilder haben fast immer Tiefe. Dieses ganz besonders. Auch Wenn ich nichts verallgemeinern möchte, kann ich Deinen Bildtext für ganz viele Menschen unterschreiben. Das nennt man dann wohl erfolgsorientierte Industriegesellschaft.

    Wir lesen uns...

    liebe Grüße Willi
  • Klaus Kieslich 16. März 2011, 21:47

    Das trifft nicht nur auf ehemalige Studenten zu....so was ähnliches beobachte ich auch an mir selbst
    Gruß Klaus
  • Zwei AnSichten 16. März 2011, 21:31

    Einfach wieder mal wieder kindliche Freude ohne Hintergedanken, ob es denn einen Nutzen hat; empfinden !

    starkes Bild !
    lg ingrid

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